by Andreas Schulz on 30 Mar 2006 15:04
Altenburg, Dr. jur. Günter geb. Königsberg 05.06.1894, gest. Bonn 23.10.1984. Sohn des Reichsbahndirektors Oskar Altenburg und seiner Ehefrau Wanda geb. Suneck; 00.00.1913 Abitur am Wilhelmsgymnasium in Königsberg, 00.00.1913 - 00.08.1914 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen; 00.08.1914 - 00.11.1918 Kriegsdienst, zuletzt Leutnant d. R.; 00.11.1918 - 00.12.1919 Fortsetzung des Studiums an der Universität Königsberg, 22.12.1919 erste juristische Staatsprüfung (Referendar-Examen), 05.01.1920 Eintritt in den preußischen Justizdienst, 24.07.1920 Promotion, 21.09.1920 Einberufung in den Auswärtigen Dienst als Attaché in der Abteilung X (Außenhandel) des Auswärtigen Amtes (13.10.1920 Dienstantritt), 21.09.1921 Konsularische Prüfung, 00.09.1921 im Referat It (Italien) der Abteilung II (Westeuropa) des Auswärtigen Amtes, später im Büro des Staatssekretärs für politische Angelegenheiten, 12.08.1922 mit der Amtsbezeichnung Legationssekretär zur Deutschen Quirinalbotschaft in Rom (04.09.1922 Dienstantritt), 06.01.1925 zur Deutschen Gesandtschaft in Sofia (02.02.1925 Dienstantritt), 18.01.1925 Legationssekretär, 00.00.1930 - 00.00.1933 Mitglied der DVP, 25.04.1931 zum Referat 2 (Süd- und Südosteuropa) der Abteilung II (West- und Südosteuropa) des Auswärtigen Amtes (09.05.1931 Dienstantritt). 26.08.1933 Gesandtschaftsrat II. Klasse, 09.02.1934 - 25.09.1934 an der Deutschen Gesandtschaft in Wien (27.02.1934 Dienstantritt), 30.09.1934 zum Referat Österreich, Ungarn Tschechoslowakei der Abteilung II (West- und Südosteuropa) des Auswärtigen Amtes (22.10.1934 Dienstantritt), 01.12.1935 Aufnahme in die NSDAP, 26.01.1937 Legationsrat I. Klasse; 25.06.1938 Eheschließung mit Sabine Röver; 25.08.1938 Vortragender Legationsrat, 20.04.1939 Gesandter I. Klasse als Ministerialdirigent, 21.08.1939 – 00.11.1940 Leiter der Informationsabteilung des Auswärtigen Amtes, 15.10.1940 - 29.10.1940 Leiter der deutschen Delegation einer deutsch-italienischen Kommission zur Untersuchung der Zustände in Siebenbürgern, 00.12.1940 in den Persönlichen Stab des Reichsaußenministers berufen, 01.05.1941 - 00.10.1943 Bevollmächtigter des Reiches für Griechenland (Athen), 26.10.1943 zurück zum Auswärtigen Amt zur kommissarischen Beschäftigung, 05.11.1943 Dienstantritt im Feldquartier des Reichsaußenministers (Persönlicher Stab des Reichsaußenministers), 00.10.1944 - 18.12.1944 Leiter der „Dienststelle Gesandter Altenburg“ in Wien, 18.12.1944 - 00.00.1945 Leiter der Dienststelle des Auswärtigen Amtes für Bulgarien und Rumänien (Wien), 00.00.1945 - 00.05.1945 Leiter der Ausweichstelle des Auswärtigen Amtes in Altaussee (Steiermark). 00.00.1945 - 00.11.1946 in amerikanischer Internierungshaft; danach als Rechtsanwalt tätig; 00.06.1947 - 00.12.1947 Zeugenhaft in Nürnberg (Fall VII); danach wieder Anwalt, später kaufmännisch in Heidelberg tätig, 00.00.1951 Leiter der Außenhandelsabteilung des Deutschen Industrie- und Handelstages, 00.00.1957 - 00.00.1964 Generalsekretär der Deutschen Gruppe der Internationalen Handelskammer in Köln
Albrecht, Dr. jur. Erich geb. Kronstadt (Siebenbürgen) 08.08.1890, gest. Stuttgart 04.02.1949. Sohn des Buchhändlers und Druckereibesitzers Adolf Albrecht; Realgymnasium in Dresden, München und Zittau, 23.03.1908 Abitur, 00.04.1908 - 00.00.1912 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Leipzig, Berlin und Bonn, 29.02.1912 Promotion, 29.09.1912 erste juristische Staatsprüfung (Referendar-Examen); 01.10.1912 - 30.09.1913 Einjährig-Freiwilliger, 01.08.1914 - 28.11.1918 Weltkriegsteilnehmer; 00.00.1918 Eintritt in den preußischen Justizdienst, 15.11.1920 Große juristische Staatsprüfung (Assessor-Examen), 01.12.1920 Staatsanwalt am Landgericht II in Berlin, 07.02.1922 Mitglied des deutsch-englischen Gemischten Schiedsgerichts in Berlin und London, zuletzt Geheimer Justizrat, 12.07.1928 in den Auswärtigen Dienst einberufen, 01.10.1928 Dienstantritt beim Referat Z (Internationaler Rechtsschutz) der Abteilung V (Recht) des Auswärtigen Amtes, 14.11.1929 Legationsrat, 01.08.1931 Legationsrat I. Klasse, 22.12.1932 Vortragender Legationsrat, 00.00.1937 - 30.09.1943 stellvertretender Leiter der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes, 00.00.1939 Antrag auf Aufnahme in die NSDAP (abgelehnt), 00.00.1941 Antrag auf Aufnahme in die NSDAP (abgelehnt), 10.03.1942 Gesandter I. Klasse als Ministerialdirigent, 00.00.1943 Antrag auf Aufnahme in die NSDAP (abgelehnt), 01.10.1943 - 00.05.1945 Leiter der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes
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