Axis History Forum

This is an apolitical forum for discussions on the Axis nations, as well as the First and Second World Wars in general hosted by Marcus Wendel's Axis History Factbook in cooperation with Michael Miller's Axis Biographical Research and Christoph Awender's WW2 day by day.

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Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes /all recipients/pics

Discussions on the personalities of the Wehrmacht and of the organizations not covered in the other sections.
Hosted by Dieter Zinke & Elwyn W.

Leiter des Hauptausschusses Waffen

Postby Dieter Zinke on 08 Mar 2007 00:12

Wehrwirtschaftsführer Dr. Arthur Tix (RK KVK mS 01.06.1944)
* 16,12.1897 Darmstadt
+ 07.02.1971

Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Inhaber der Robert-W.-Hunt-Medaille (eine hohe Auszeichnung der US-Stahlindustrie, die er als erster Deutscher erhält)

Leutnant in einem Feldartillerie-Regiment
1922 Diplom-Ingenieur, Technische Hochschule Darmstadt
00.12.1922 beginnt als Tag- und Nachtschicht-Assistent in den Walzwerken des Bochumer Vereins (cast steel in Bochum)
00.00.1926 Erster Assistent in den Walzwerken des Bochumer Vereins
00.00.1928 Betriebschef in den Walzwerken des Bochumer Vereins
1929 zusätzlich Chef der Werkgruppe Stahlindustrie (früher: Deutsche Edelstahlwerke) des Bochumer Vereins
1932 Oberingenieur
1934 Betriebsdirektor (chief of an enterprise) der Walzwerke, zusätzlich jetzt auch beim Stahlwerk Rombacher Hütte des Bochumer Vereins in Bochum-Weitmar
1939 Generaldirektor (managing-director) über sämtliche Warmbetriebe des Bochumer Vereins (Hochöfen, Stahlwerke, Walzwerke, Schmieden, Pressen usw.); Ende 1939 zusätzlich noch mechanische Werkstätten, die Energie- und die Bauabteilung
1939 Prokura
00.12.1940 Leiter der Hauptgruppe für Vormaterial im Sonderausschuss X für Waffen und Gerät im Ministerium Dr. Todt
1942 Vorstand des Bochumer Vereins für Gußstahlfabrikation AG, Bochum (ein Tochterkonzern der Vereinigten Stahlwerke);
00.03.1942 Vorstandsvorsitzender der Tochtergesellschaft Hanomag
Anfang April 1942 Leiter des Hauptausschusses Waffen (nach Prof. Dr. Erich Müller/Krupp) beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion;
30.04.1942 Bildung eines Industrierats des OKH unter General Emil Leeb, Tix wird Mitglied zur beratenden Unterstützung des Chefs HWA
1943 verbindendes Vorstandsmitglied in der Leitung des Bochumer Vereins
Mitglied des Industrierates des Oberkommandos des Heeres
Anfang 1944 wegen Arbeitsüberlastung nur noch formell Leiter des Hauptausschusses Waffen, vor Ort in Berlin führt Kurt Weissenborn (ein früherer Mitarbeiter im Bochumer Verein) die Geschäfte
00.08.1945 von der engl. Militärregierung als Werksleiter der Hanomag abberufen
30.09.1945 auch als Vorstandsmitglied des Bochumer Vereins abberufen
02.10.1945 - 06.12.1945 auf Schloss Kransberg/Hochtaunus, Lager Dustbin
1946 bei der Entnazifizierung in Gruppe IV (Mitläufer) ohne Vermögensbeschränkung eingeordnet
Sommer 1946 Vertreter des Werksleiters des Bochumer Vereins im Raum Hannover
16.01.1947 in Hannover von US-Offizier abgeholt, seit 18.01.1947 in Nürnberg, teils in Einzelhaft, teils im Zeugenflügel,
00.04.1947 3 Wochen im Lager Dachau;
01.09.1947 technisches Vorstandsmitglied der Stahlwerke Osnabrück, die im Rahmen der Entflechtung durch die “Treuhandverwaltung der North German Iron and Steel Control“ aus dem bisherigen Rahmen der Klöckner-Werke herausgelöst worden war.
von 1947 bis 1950 dem Vorstand der Stahlwerke Osnabrück an, bevor er als technischer Vorstand zum Bochumer Verein zurückkehrte.
1953 Hüttendirektor (chief manager of a mill)
1950 bis 1965 im Vorstand des Bochumer Vereins für Gußstahlfabrikation AG (Krupp-Konzern), Bochum; wechselte danach in den Aufsichtsrat der Fried. Krupp Hüttenwerke, die den Bochumer Verein übernommen hatten.

Bericht des Stahlwerkausschusses des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute. Nr. 672. Erfahrungen bei der Entgasung von Stahl nach dem Vakuumgiesstrahl-Verfahren
von Verein Deutscher Eisenhüttenleute / Stahlwerksausschuss, Arthur Tix (Verl. Stahleisen (1959))
Betriebliche Anwendung der Stahlentgasung im Vakuum, besonders bei grossen Schmiedeblöcken von Arthur Tix Verlag: Verl. Stahleisen

Aus der "Gussstahlfabrik Mayer & Kühne" ging 1854 die "Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation AG" hervor. Von Anfang an war man bemüht, Stahlformguss auch bei der Herstellung von Eisenbahnrädern anzuwenden, zumal der Eisenbahnbau in Deutschland erheblich zunehmende Absatzmengen versprach.
Der Bochumer Verein wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Krupp übernommen, die Hochöfen sind seit 1968 erloschen
1958 Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der "Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation AG" (BVG) durch die "Friedrich Krupp" in Essen
1966 Fusion der BVG mit der "Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG" zur
"Friedrich Krupp Hüttenwerke AG"

http://www.time.com/time/magazine/artic ... 75,00.html
Appointed technical director of the reviving steel mill was Arthur Tix, 58, an engineer who had been with B.V. since 1922, had a two-year stint as a bricklayer after the war. Tix bought back some of the company's old equipment that had been dismantled and shipped out of the country. He built a modern rolling mill, increased the work force to 16,000, geared production up to 100,000 tons a month. Last year Tix developed a new vacuum process, which takes gaseous impurities out of cast steel, guaranteeing elimination of flaws, cutting production time in half. B.V. has licensed steel companies in France and Belgium, is now negotiating processing rights with companies in ten other countries, including the U.S.
Two months ago, Tix announced that another new steelmaking process had been developed—"electric-resistance heating," whereby an ingot can be heated to 1,000° C. in 60 seconds. The main advantage: quick, even heating prevents air from damaging surface, speeds up production.
Even though Bochumer Verein is caught up in the rush of German steel expansion, and plans to increase production 30% by 1957, Technical Director Tix refuses to go overboard for mass production. As he proudly displayed his massive casting last week, he maintained his position that "mass quality" is best for Bochumer Verein and Germany.


http://www.derwesten.de/staedte/bochum/ ... 52038.html
Der technische Vorstand Arthur Tix war es, der den Ausbau des Werksteiles Höntrop forcierte, dort ein LD-Stahlwerk errichten ließ und gegen zahlreiche Widerstände den technisch herausfordernden Kraftakt meisterte, eine elektronisch gesteuerte Warmbreitbandstraße zu bauen. “Ohne diese Anlage gäbe es in Bochum längst keine Stahlindustrie mehr“, hatte der mittlerweile ausgeschiedene langjährige Betriebsratsvorsitzende Herbert Kastner mehrfach erzählt.


1944-06-07 - Die Deutsche Wochenschau Nr. 718 (old)
http://www.archive.org/details/1944-06- ... hau-Nr.718
Reichsminister Speer in einer wiedererrichteten Munitionsfabrik, Auszeichnung von Direktor Edmund Geilenberg und Direktor Arthur Tix Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern.

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Leiter des Tonnage-Einsatzes

Postby Dieter Zinke on 10 Mar 2007 14:40

Richard Wolfgang Paul Bertram (RK KVK oS 26.12.1944)
* 17.02.1904 Rica Aventurs (Chile)
+ 22.05.1979

Gymnasien in Hamburg und Berlin
1922 Abitur (Berlin)
Ausbildung zum Reedereikaufmann (shipping company businessman)
business operations in Chile
01.01.1930 starting of his career with the Bremer Reederei Norddeutscher Lloyd
1936 confidential clerk
1937 member of the board of directors
Leiter des Tonnage-Einsatzes beim Reikosee (Reichskommissar für die Seeschiffahrt);
he directed the operations of whole the german mercantile marine in teamwork with the Reikosee, Gauleiter (Hamburg) Karl Kaufmann.

After the war he participated in the reconstruction of the new western german mercantile marine. He was also engaged for the fusion of the Norddeutscher Lloyd with the Hamburger HAPAG shipping company.
Member of the supervisory board of the NDL (Norddeutscher Lloyd) until 19.07.1972
Präses der Handelskammer Bremen (director of the chamber of commerce)
Vorsitzender des Verbandes Deutscher Reeder
Vice-Chairman of the International Chamber of Shipping

http://www.welt.de/data/2005/04/27/710255.html?prx=1
und
http://www.wams.de/data/2005/04/03/620950.html
Als Diplomaten die Stadt retteten.
Mutige Männer versuchten im April 1945, einen verlustreichen Endkampf um Hamburg zu verhindern; von Uwe Bahnsen (“Welt am Sonntag“; 3. April 2005)
Duckwitz war damals Schiffahrts-Attaché an der deutschen Gesandtschaft in Kopenhagen. Ein enges Vertrauensverhältnis verband ihn mit dem Reeder Heinrich Riensberg (1896-1984), der in gleicher Funktion an der Gesandtschaft in Stockholm tätig war.
Beide waren in Skandinavien hoch angesehen. Duckwitz hatte 1943 mehr als 5000 dänische Juden vor der Deportation durch die SS gerettet. Auch Riensberg galt in der schwedischen Hauptstadt als entschiedener Gegner des NS-Regimes. Er unterhielt enge Beziehungen zu den Bankiers Jacob und Marcus Wallenberg, den mächtigsten Männern der schwedischen Hochfinanz und Industrie.
Am 10. April 1945 legte Riensberg Jacob Wallenberg ein von ihm verfasstes Memorandum vor, das "Vorschläge für militärische Aktionen der Westalliierten im Frühjahr 1945" enthielt. In dem Papier schilderte Riensberg die Stimmung der deutschen Bevölkerung in der Endphase des Krieges: "Das gesamte deutsche Volk ist von der sicheren Niederlage überzeugt" und sehne den Schluss der Kampfhandlungen herbei. Riensberg empfahl den Westmächten, Luftangriffe auf andere als rein militärische Ziele zu unterlassen, "Frontalangriffe" auf Großstädte zu vermeiden und nicht Bomben, sondern Flugblätter abzuwerfen. Die Bevölkerung müsse davon überzeugt werden, daß die Westmächte die Lebensgrundlagen des deutschen Volkes nicht vernichten wollten.
Den Anstoß zu der Denkschrift, die Wallenberg über den britischen Botschafter in Schweden, Sir Victor Mallett, umgehend an das Foreign Office in London weiterleitete, hatte Riensberg in den ersten Apriltagen in Hamburg erhalten.
Dort beriet er sich mit Vertrauten aus der Schiffahrt, so mit Richard Bertram, Chef des Norddeutschen Lloyd, der enge Arbeitsbeziehungen zu Gauleiter Karl Kaufmann unterhielt, mit dem Reeder Ernst Path und anderen Schiffahrtskaufleuten.
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Postby Dieter Zinke on 10 Mar 2007 14:44

General der Flieger Veit Fischer (RK KVK mS 15.07.1944)
* 18.05.1890 Landshut / Isar,
+ 30.10.1966 Prien (suicide by hanging)

Kommandierender General und Befehlshaber im Feldluftgau XXVII, Minsk

His bio is at
http://www.geocities.com/%7Eorion47/
and
http://flieger-album.de/blog/index.php? ... 1&mode=new

In addition to Gareth Collins in "http://www.geocities":
Sohn des Kontoramtmanns August Fischer und seiner Ehefrau Serafin, geborene Flurl

01.08.1914 im 8. bayerischen Artillerie-Regiment (8. bFAR)
13.03.1915 Adjutant der II./18. FAR
15.03.1915 zur Feldflieger-Abteilung 3b (FFA 3b) kommandiert

23.05.1916 bei Azannes (Département Meuse) am linken Fuß, rechter Wade und Rücken verwundet. Bis 27.06.1916 im Reserve-Lazarett Berolzheimerianum, Fürth

31.10.1916 zur Flieger-Ersatz-Abteilung 1b (FEA 1b) Schleißheim versetzt
12.01.1917 Funkerausbildung bei FEA 1b Schleißheim
10.01.1917 zum Ferntelerafenkurs (F.T.) Neuruppin kommandiert
17.02.1917 zum F.T. Kurs Warschau kommandiert

kurze Zeit beim Freikorps Schwaben

Im Spätsommer 1943 wird er mit seinem Stab nach Minsk verlegt.
Anfang Februar 1944 wird sein Stab dann nach Priluki verlegt.

August 1944 Auflösung des Stabes Feldluftgau-Kommando XXVII in Warschau,
15.08.1944 Kommandierender General und Befehlshaber des Luftgau-Kommandos VIII, Breslau
00.02.1945 sein Stab verlegt nach Prag.
09.05.1945 captured in Karlsbad
POW in the camps Nr. 27/Krasnogorsk, 48/Černcy, Ležnevo, and 218/Smolensk
in the prisons Nr.1/Smolensk and Nr.1/Minsk
17.12.1949 condemned to 25 years labour camp (Ukaz 1943, Art. 1) by the military tribunal of the area of White-Ruthenia

Eindrücke und Erinnerungen der Gefangenschaft ließen ihn nicht mehr los, er litt unter Deressionen und endeten im Selbstmord. Er erhängte sich am 30.10.1966 in seinem Haus.
Bestattet wurde Veit Fischer auf dem Friedhof von Gstadt am Chiemsee.
Sein Grab existiert heute nicht mehr.

12.03.1911 Kgl. Bayer. Prinzregent Luitpold-Medaille
24.09.1914 EK II
27.02.1915 Kgl. Bayerischer Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwertern
00.07.1915 Beobachter-Abzeichen
27.01.1916 EK I
23.12.1917 Türkischer Eiserner Halbmond
15.05.1918 Silberne Türkische Liakat-Medaille
24.06.1918 Kgl. Bayerischer Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Krone und Schwertern
03.09.1918 Ritterkreuz des Kgl. Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern

Keine Abschüsse


http://www.geocities.com/~orion47/WEHRM ... _VEIT.html
Erinnerungen
http://flieger-album.de/blog/index.php? ... 1&mode=new

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SS-WVHA

Postby Dieter Zinke on 10 Mar 2007 14:50

SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Oswald Ludwig Pohl (10.10.1944 RK KVK mS)
* 30.06.1892 Duisburg-Ruhrort, + 07.06.1951 Landsberg/Lech (gehenkt/hanged)
Marinestabszahlmeister
DRK-Generalhauptführer
Ministerialdirektor

1913 Marinezahlmeisterapplikant aboard Kanonenboot ”Condor” (Pacific Ocean)

01.02.1942 - 08.05.1945 Chef des SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamtes, zugleich Chef der Amtsgruppe W (Wirtschaftliche Unternehmungen) (Chef W) im WVHA.

You will find his complete bio on the pages 6 - 56 in the fourth volume of “Die Generale der Waffen-SS und der Polizei“ by Andreas Schulz and myself, Biblio-Verlag Bissendorf, published december 2009. ISBN 978-37648-2595-2
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Postby Dieter Zinke on 20 Apr 2007 17:07

Generalleutnant Erich Stud (RK KVK mS 24.06.1944)
* 05.05.1888 Küstrin, + 07.07.1968 Bensheim-Auerbach

15.10.1906 Fahnenjunker
20.05.1907 Fähnrich
16.06.1908 Leutnant (Pat. v. 18.05.1908
25.02.1915 Oberleutnant
18.07.1917 Hauptmann
01.02.1929 Major (m. Pat. v. 01.02.1928)
01.10.1932 Oberstleutnant (11)
01.09.1934 Oberst (10)
01.03.1938 Generalmajor (2)
01.02.1940 Generalleutnant (4)

Parents: Generalleutnant a.D. Eduard Stud and Elisabeth nee Matthesius

15.10.1906 im Feldartillerie-Regiment 33
01.10.1912 im Feldartillerie-Regiment 70
01.02.1913 Adjutant I. Abtlg./FAR 70
20.10.1914 Adjutant FAR 70
06.06.1915 Adjutant beim Arko 9. Landwehr-Division
06.03.1917 Adjutant beim Arko 34
16.04.1917 im Generalstab der 227. Infanterie-Division
18.11.1917 im Generalstab des XVI. AK
27.02.1918 in den Generalstab versetzt
20.04.1918 im Generalstab des Feldheeres
20.11.1918 im im FAR 70
30.04.1919 im Stab des II. AK
28.05.1919 im Stab der Armee von Below
05.12.1919 im Stab Gruppenkommando 3
01.10.1920 im Stab Wehrkreis I
01.10.1920 zugleich Abwehroffizier der 1. Kavallerie-Division
01.10.1921 Abwehroffizier der 1. Division
01.10.1922 im Generalstab der 1. Division
01.10.1925 im Artillerie-Regiment 2
02.01.1926 Batterie-Chef 2./AR 1
01.02.1929 im Heereswaffenamt (HWA) / RWM
01.04.1933 Abteilungsleiter im RWM
10.07.1934 Kommandeur AR 6
01.10.1934 Kommandeur AR Minden
15.10.1935 Kommandeur AR 6
01.04.1936 Leiter des Beschaffungswesens im HWA/RWM
10.05.1938 Chef der Amtsgruppe Industrielle Rüstung im Heereswaffenamt
12.08.1940 kommandiert zur Rüstungsinspektion XII
28.08.1940 kommandiert zur Rüstungsinspektion III
08.08.1940 kommandiert zur Rüstungsinspektion Frankreich
14.10.1940 Führerreserve
24.11.1942 Inspekteur der Rüstungs-Kontroll-Inspektion der deutschen Waffenstillstandskommission
15.02.1943 kommandiert zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition
01.05.1943 - 00.10.1944 Chef des Rüstungs-Beschaffungs-Stabes Frankreich (Vertreter Speers in Frankreich)
29.01.1945 Führerreserve
10.02.1945 kommandiert zur Heeresgruppe Süd zur Einarbeitung als Korück bei Korück 582
10.05.1945 in Gefangenschaft und Internierung
16.01.1948 Entlassung

Auf Befehl des Chefs des Wehrwirtschaft- und Rüstungsamts im OKW, General der Infanterie Georg Thomas, dem auch die Militärverwaltung unterstand, war Erich Stud von November 1940 bis Januar 1941 mit Vorarbeiten mit Schwergewicht auf dem Gebiet der Rüstung im Rahmen der Wirtschaftsorganisation Ost betraut worden. Erst als die Entscheidung zur Ausbeutung der gesamten Wirtschaft - mit Hauptaugenmerk Landwirtschaft - im Osten fiel, erfolgte unter Görings Leitung eine völlige Umorientierung der Planung.
http://www.geschichteinchronologie.ch/e ... eldzug.htm
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Postby Dieter Zinke on 23 May 2007 17:22

Generalmajor Diplom-Ingenieur Hans Henrici (RK KVK mS 01.09.1944)
+ 15.01.1895 Hagen / Westfalen, + 23.04.1960 Neheim-Hüsten

05.06.1943 Deutsches Kreuz in Silber

Chef der Amtsgruppe Wa J Rü (Mun) im OKH

his bio is here:
http://www.geocities.com/%7Eorion47/
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Blohm & Voß Hamburg

Postby Dieter Zinke on 27 May 2007 18:12

Staatsrat Georg Wilhelm Rudolf Blohm (RK KVK mS 01.03.1945)
* 02.09.1885 Hamburg, + 07.10.1979 Hamburg

1937 Wehrwirtschaftsführer
00.11.1955 Karmarsch-Gedenkmünze (benannt nach Prof. Karl Karmarsch, * 17.10.1803 Wien, + 24.03.1879 Hannover, dem Begründer der mechanischen Technologie, Direktor an der Höheren Gewerbeschule Hannover, der Vorgängereinrichtung der heutigen Universität). Mit dieser Auszeichnung werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich besondere Verdienste um die Förderung von Technik und Wirtschaft sowohl auf dem Gebiet wissenschaftlicher Forschung als auch in der Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung erworben haben

00.00.1904 Abitur am Realgymnasium des Johanneums zu Hamburg
05.04.1904 Eintritt als Maschinen- und Schiffbaulehrling auf der Werft bei Blohm & Voß Hamburg, die Firma, die sein Vater Dr.-Ing. Hermann Blohm (am 05.04.1877) mitgegründet hatte.
00.00.1905 Volontär bei der Maschinenfabrik Haniel & Lueg, Düsseldorf,
dann bei der Gutehoffnungshütte in Oberhausen
1906/1907 Einjährig-Freiwilliger
1907 - 1908 Studium an der Technischen Hochschule (TH)
1908 - 1909 Studium an der TH Danzig,
danach an der TH Berlin-Charlottenburg
00.00.1912 Abschluss als Diplom-Ingenieur (TH Charlottenburg)
1912/1913 Fortbildungsaufenthalt zum Studium von Industriebetrieben in den USA
1913/1914 an Atlantik- und Pazifikküste zum Studium von Werften in Mittel- und Südamerika
05.04.1914 Eintritt bei Blohm & Voß, Hamburg, als persönlich haftender Gesellschafter
00.00.1918 nach dem Rückzug von Dr. Hermann Blohm liegt die Leitung der Werft bei seinen Söhnen Rudolf und Walther Blohm (+ 1963)
17.05.1919 zum Mitglied der Hamburger Handelskammer gewählt, später Mitglied der Industriekommission,
dann Leiter der Industrieabteilung der Industrie- und Handelskammer der Hansestadt Hamburg.
Berater der deutschen Delegation bei den Friedensverhandlungen nach dem Ersten Weltkrieg.
Leiter der Abteilung Industrie der Gauwirtschaftskammer Hamburg, später Vizepräsident der Gauwirtschaftskammer.
Leiter des Wirtschaftsbezirks Nordmark, Beiratsmitglied der Reichsarbeitskammer.
Vorstandsmitglied des Germanischen Lloyd (Schiffsklassifikations-Gesellschaft).
00.00.1930 im Präsidium der Industrie- und Handelskammer der Hansestadt Hamburg
11.10.1931 Teilnahme am Harzburger Treffen, auf dem Nationalsozialisten, Deutschnationale und andere rechtsextreme Kräfte ein Bündnis schließen.
00.00.1933 Staatsrat der Hansestadt Hamburg,
Mitglied im Preußischen Staatsrat
00.00.1933 kommissar. Präsident von Gesamtmetall (Die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie)
13.03.1934 durch den Reichswirtschaftsminister Kurt Schmitt zum Wirtschaftsführer [der Reichsgruppe Industrie der Gesamtorganisation der Deutschen Wirtschaft] und Leiter der Hauptgruppe II (Stahl- und Eisenbau, Maschinenbau, Fahrzeug –und Luftfahrtindustrie) ernannt
1935/1938 Der jüngere Bruder Walther Blohm versucht mit dem Tochterunternehmen Hamburger Flugzeugbau GmbH, ein neues Standbein aufzubauen, um der Weltwirtschaftskrise zu trotzen: Bau von Übersee- und Postflugzeugen (BV 139 “Nordmeer“, “Nordwind“, “Nordstern“) mit den Depot/Katapultschiffen “Schwabenland“ und “Friesenland“
11.03.1936 Das “Hamburger Fremdenblatt“: meldet, dass Blohm “durch den Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, zum stellvertretenden Reichsbetriebsgemeinschaftsleiter “Eisen und Metall“ ernannt“ wurde.
00.01.1940 durch Gauleiter und Reichsstatthalter Karl Kaufmann zum Ratsherrn der Hansestadt Hamburg ernannt
23.06.1942 Führerentscheid: “Die beschleunigte Steigerung der Leistungsfähigkeit der deutschen Handelsschifffahrt ist von kriegsentscheidender Bedeutung ... Mit der Durchführung der notwendigen Maßnahmen habe ich beim Reichsminister für Bewaffnung und Munition den Leiter des Hauptausschusses Handelsschiffbau, Staatsrat Blohm, beauftragt“:
Leiter des Hauptausschusses Schiffbau beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion (gebildet durch Einbeziehung der Handelsschiffe aus dem Hauptausschuss Kriegsschiffe). Im Juli 1943 übernimmt Otto Merker die Aufgabe.
Blohm ist zugleich Leiter der Wirtschaftsgruppe Schiffbau im RWiM. Hier tritt er am 11.09.1943 zurück (und auch hier wird Otto Merker - am 27.09.1943 - sein Nachfolger).
Blohm war vorgeworfen worden, dass er einen Großteil der Gruppenarbeit beider Arbeitsstäbe in der Firma Blohm & Voss in Hamburg, dem Sitz des Hauptausschusses, abgewickelt habe, und nicht in Berlin bei der Wirtschaftsgruppe!
00.00.1942 - 00.00.1945 Mitglied des Vorstandes Deutsches Museum München
00.00.1942 Fertigstellung des 351 Meter langen Trockendocks Elbe 17 (Bauauftrag: Mai 1938)
09.10.1942 auf dem Werftgelände in Steinwerder wird ein KZ-Außenlager errichtet: etwa 600 internierte Zwangsarbeiter aus Polen und der Sowjetunion, davon etwa 120 als Facharbeiter. Die genaue Zahl der Opfer ist unbekannt, es muss aber von wenigstens 250 Toten ausgegangen werden.
00.10.1944 Errichtung eines Außenlagers des KZ Neuengamme auf dem Werftgelände
12.04.1945 SS räumt das Außenlager und verlegt die überlebenden Häftlinge zurück in das Stammlager Neuengamme.
31.12.1945 britische Besatzungstruppen ordnen die Schließung der Werft an
1948 - 1950 Demontage der Werft
bis 00.00.1954 Produktionsverbot
00.00.1955 Umwandlung der Werft in eine AG
00.00.1958 - 00.00.1966 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Blohm & Voss AG
00.00.1966 Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats

Bei Blohm & Voss laufen u.a. vom Stapel:
Cap Arcona II., Fahrgastschiff (14. Mai 1927)
Europa, Turbinenschnelldampfer (Stapellauf 15. August 1928)
Gorch Fock I., Segelschulschiff der Reichsmarine (3. Mai 1933)
Grille II, Staatsyacht und Hilfskreuzer (1935)
Horst Wessel, Segelschulschiff (13. Juni 1936)
Admiral Hipper, Schwerer Kreuzer (6. Februar 1937)
Wilhelm Gustloff, Fahrgastschiff (5. Mai 1937)
Albert Leo Schlageter, Segelschulschiff (30. Oktober 1937)
Bismarck, Schlachtschiff (Stapellauf 14. Februar 1939)

Insgesamt werden 238 U-Boote (hauptsächlich Typ VII C und XXI) gebaut

Meyhoff, Andreas: Blohm & Voss im “Dritten Reich“, Wallstein Verlag Göttingen, 2001
ISBN 3-89244-916-3

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Dieter Zinke
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Wehrwirtschaftsführer der Westmarkwerke

Postby Dieter Zinke on 14 Jun 2007 21:28

Heinrich Kelchner (RK KVK mS 05.12.1944)
* 17.01.1900 in Ludwigshafen

00.00.1914 - 00.00.1916 Schlosserlehre bei der BASF in Ludwigshafen
00.00.1916 - 00.09.1921 Ingenieurschule in Mannheim
00.06.1918 - 00.11.1918 Frontsoldat (50% kriegsbeschädigt)
00.11.1918 - 00.05.1919 Konstrukteur bei der BASF
00.00.1919 beim Institut Sigmund in Mannheim (jetzt Heinrich Sigmund Gymnasium)
00.07.1920 - 00.07.1920 Realschul-Abschlussprüfung in Karlsruhe
00.08.1921 - 00.09.1921 Abschlussprüfung an der Ingenieurschule in Mannheim als jüngster Teilnehmer (“mit bestem Erfolg“)
15.09.1921 Ingenieur bei den Pfalzwerken AG Ludwigshafen (regionaler Energieversorger für den Kreis Pfalz, die Städte Ludwigshafen, Homburg und Frankenthal zusammen mit der Rheinischen Schuckert-Gesellschaft)
00.00.1921 - 00.00.1924 berufsbegleitend Sprachstudien (englisch und französisch), und Studium Mathematik und Chemie
00.00.1922 Sprach-Diplom (französisch)
00.00.1924 - 00.00.1928 berufsbegleitend Besuch der Handelshochschule in Mannheim
00.00.1925 - 00.00.1930 Verbindungsmann der Pfalzwerke zu den französischen Besatzungsbehörden
00.07.1931 Eintritt in NS-Betriebszellenorganisation (NSBO)
00.03.1932 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnr. 1.120.154);
Kreisschulungswalter der Deutschen Arbeitsfront (DAF)
00.03.1934 - 19.01.1938 Kreisschulungsleiter der NSDAP und Kreisfachberater für Technik;
Gauschulungsobmann beim NS-Bund Deutscher Technik (NSBDT) , Kreisamtsleiter für Siedlungswesen
00.06.1934 00.04.1936 Lehrkraft für Politik an der Gauführerschule Annweiler am Trifels (wegen frankophiler Einstellung abgelöst !)
00.01.1935 Eintritt in die SS, z.b.V.
00.00.1935 - 00.00.1938 Hauptstellenleiter und Referent für Energiewirtschaft im Gauamt für Technik des Gaus Saarpfalz
00.11.1935 - 00.07.1936 Gaugerichtsverfahren wegen Verdacht des Landesverrats; Anlass ist die frankophile Einstellung; das Verfahren wird eingestellt
00.06.1938 - 00.00.1945 Leiter des Gauamts für Technik des Gaus Saarpfalz (seit 11.03.1941 Gau Westmark)
24.07.1939 Einberufung zur Brückenwach-Kompanie 15, Germersheim
00.11.1939 in den Mitarbeiterstab des Generalinspekteurs für das deutsche Straßenwesen, Dr. Fritz Todt, berufen
00.02.1940 Beauftragter des Generalinspekteurs für Sonderaufgaben im Vierjahresplan (dazu wird in Personalunion Dr. Todt am 23.02.1940 ernannt) im Wehrkreis XII (Wiesbaden)
00.02.1940 Beauftragter des Ministers für Bewaffnung und Munition, Dr. Todt (seit 17.03.1940), im Wehrkreis XII (Wiesbaden)
00.07.1941 Leiter der Arbeitsgemeinschaft des Planungsbezirks 15 beim Generalinspekteur für die deutsche Energiewirtschaft (Dr. Todt)
00.07.1941 Oberingenieur und Prokurist bei den Pfalzwerken AG (ab 1943 “Westmark“-Werke) Ludwigshafen
00.08.1941 nach Übernahme der Energieversorgung in Lothringen durch die Pfalzwerke als Betriebsleiter nach Metz beordert;
Verbindungsmann der Pfalzwerke AG (ab 1943 “Westmark“-Werke) zu Dienststellen der Wehrmacht und der Polizei
00.08.1943 Vorstandsmitglied und Direktor der “Westmark“-Werke
08.02.1944 zum Wehrwirtschaftsführer ernannt
00.08.1944 Hermann Röchling organisiert zusammen mit dem Vorsitzer der Rüstungskommission Kelchner von den Rüstungsstätten an der Saar aus eine improvisierte Versorgung mit Waffen und Gerät für die in Lothringen kämpfenden deutschen Truppen
03.09.1944 Verlagerungsbeauftragter des RMfRuK für Italien
23. ( ? ) 09.1944 bei einer Sitzung von Gauleiter und SS-Obergruppenführer Josef Bürckel in einem tobsuchtsartigen Ausfall mit Einweisung ins KZ bedroht. Kelchner hatte das Ausheben von Panzergräben durch Betriebsangehörige ungewöhnlich deutlich abgelehnt und als Unsinn deklariert; er kann aus Bürckels Büro fliehen, versteckt sich bei Freunden - und wird letztlich durch Bürckels Tod (28.09.1944) gerettet
08.02.1945 Rüstungsbevollmächtigter Südwest (mit den 4 Rüstungskommissionen Saargebiet, Rheinhessen, Baden, Württemberg), Sitz Heidelberg (vorher Metz bzw. Ulm)
00.02.1945 Kelchner verhindert die befohlene Sprengung der Kraftwerke in Lothringen und im Saargebiet

00.00.1945 - 29.03.1947 Internierung in Moosburg, Dachau und Hammelburg; vorzeitige Entlassung wegen Krankheit

13.02.1950 Spruchkammer-Urteil (Neustadt a.d.W.): minderbelastet

70% schwerbeschädigt (1918: 50% KDB; drei schwere Verkehrsunfälle bei Dienstreisen 1938,1941 und 1944 mit zwei Schädelbrüchen)

Source:
Franz Maier: “Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz“. Veröffentlichungen der Kommission des
Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz. Verlag v. Hase & Köhler, Mainz/Zarrentin 2007
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Anymore avaiable?

Postby Jan-Hendrik on 25 Jul 2007 10:32

Oberfeldwebel Friedrich Schwarz (RK KVK mS 28.04.1945)
* 04.03.1914 Köpenick (Kreis Teltow), + 25.10.1974
Instandsetzungs-Truppführer VersKp. II./PzRgt. 23


Image

This is the only picture of him I found so far, it is taken from the picture annex of Ernst Rebentisch's Vom Kauskasus bis zu den Tauern .

Jan-Hendrik

You are a real whizz-kid, dear Jan-Hendrik :P
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Generalmajor Eugen Kurz (RK KVK mS 06.04.1945)

Postby joerg on 30 Jul 2007 14:24

Generalmajor Eugen KURZ RK KVK mS 06.04.1945
geboren 13.11.1895 Metzingen,
verstorben 04.11.1981 Ludwigsburg

00.00.1918 Vizefeldwebel
11.10.1918 Leutnant ohne Patent
01.01.1921 Leutnant mit RDA vom 12.12.1918
01.11.1925 Oberleutnant
01.08.1933 Hauptmann
01.01.1937 Major
01.08.1939 Oberstleutnant
01.02.1942 Oberst
01.03.1945 Generalmajor

00.00.1916 Goldene Württembergische Tapferkeitsmedaille
00.02.1943 EK II, EK I
00.00.0000 KVK m.S. II, I
11.02.1945 Deutsches Kreuz in Gold

20.05.1915 Eintritt - Musketier im Res.IR 246, Teilnahme am WWI;
17.10.1918 verwundet in US-Gefangenschaft;
01.10.1919 ins Schützenregiment 25;
01.01.1921 ins IR 13;
1928-33 Studium an der TH Berlin-Charlottenburg, Technik/Physik/Ballistik
(1933 Diplom-Ingenieur);
01.10.1934 Kompaniechef im IR 13;
01.10.1935 Kp.Chef im IR 109;
01.10.1939 Referent im Heeres-Waffenamt, Amtsgruppe Wa Prüf.;
26.08.1939 Ia beim StaB Wa Prüf. im HWA;
1942/43 Kommandeur IR 14 (Deutsches Kreuz in Gold 11.02.43);
1943 Chef der Beschaffungsabteilung im Oberkommando des Heeres
(Ritterkreuz des KVK mit Schwertern 06.04.45)
nach Kriegsende bis 1947 in Gefangenschaft.


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HANS LEYERS

Postby joerg on 03 Aug 2007 13:01

Generalmajor Dr-.Ing.habil. Hans Leyers (RK KVKmS 24.06.44)
The correct name is Leyers, not Leyhers as mentioned in many sources !!
* 05.03.1896 Düsseldorf, + 02.02.1981 Eschweiler

21.05.1914 Leutnant
01.09.1922 Oberleutnant (m. Pat. v. 20.06.1918)
01.02.1928 Hauptmann
01.07.1934 Major
01.01.1937 Oberstleutnant
01.06.1939 Oberst
01.01.1943 Generalmajor

EK II m.Sp., EK I m.Sp., KVK II mS, KVK I mS., Deutsches Kreuz in Silber

23.03.1914 ins Fußartillerie-Regiment 5 (Teilnahme WKI als Zug- und Batterieführer, Bataillons- und Regimentsadjutant)
01.10.1919 ins Reichswehr-Fußart.-Rgt. 1
01.10.1920 ins Art.-Rgt. 1
01.10.1925 ins Art.-Rgt. 6
01.10.1926 kommandiert zur TH Charlottenburg, 1930 Abschluss als Diplom-Ingenieur
01.05.1930 Referent im Heereswaffenamt (HWA)
01.03.1931 Eskadronchef 3./Fahrabteilung 1
01.04.1934 Referent bzw. Gruppenleiter für Beschaffung im HWA (01.07.34 Dr.Ing.)
01.10.1937 Kommandeur der II./Art.-Rgt. 20
10.11.1938 Kommandeur Art.-Rgt. 45
24.11.1938 Kommandeur Art.-Rgt. 116
00.05.1940 Abteilungschef Waffenabteilung (Wa I Rü WuG 2) in der Amtsgruppe für Industrielle Rüstung - Waffen und Gerät beim Chef Heeres-Waffenamt / Oberkommando des Heeres
13.09.1943 Generalbevollmächtigter des Reichsministers für Rüstung und Kriegsproduktion für Italien
00.05.1947 - 00.04.1947.Kriegsgefangenschaft


http://www.geocities.com/~orion47/WEHRMACHT/HEER/Generalmajor2/LEYHERS_HANS.html
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Postby Dieter Zinke on 18 Nov 2007 23:34

Oberstleutnant (W) Ernst Krämer (RK KVK mS 02.02.1945)
* 23.01.1909 Oberhausen

Leiter der Heeresmunitionsanstalt Jüterbog

Oberst (Bundeswehr)

the pic (source: Biblio) from February 1945 shows from left
Ernst Krämer,
Generalleutnant Paul Danhauser (Heeresfeldzeugmeister) and
the later oakleaves-winner Egon Agtha


courtesy of Jörg
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Postby Dieter Zinke on 10 Feb 2008 16:14

Karloff wrote:One question: Is it possible that there aren't any recipients of the Kriegsverdienstkreuz alive nowadays? I looked through all the names, and I think that all have passed on!

Today a had a phone call by a grandson of Oberstleutnant (W) Ernst Krämer, who was supposably one of the the last living holders of the KC of the WMC. He died at the ripe old age of more than 90 years.

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05.06.1943 in Berlin Sportpalast

Postby Dieter Zinke on 12 Mar 2008 14:11

Supplements concerning the event 05.06.1943 in Berlin Sportpalast, see also
viewtopic.php?f=5&t=66810&st=0&sk=t&sd=a&start=30

Obermeister Christian Davidshöfer (RK KVK o.S. 05.06.1943)
* 04.12.1884 in Neustadt a.d.H.

Seit 1927 Obermeister in der ersten großen technischen Hydrieranlage
".. einmalige Verdienste um die Entwicklung des Hochdruck-Hydrier-Verfahrens ... außergewöhnliche Kenntnisse ... große Tatkraft beim Bau und der Inbetriebnahme neuer deutscher Treibstoffwerke"

Senior technical supervisor in a hydrogenating industrial object.
... for unique merits in developing of a high-pressure hydrogenating procedure .... remarkable knowledge ... exceptional drive in constructing and commissioning of new german fuel factories ...



Korvettenkapitän Heinrich Liebe congratulating Christian Davidshöfer
Generalleutnant Ludwig Wolff congratulating Joseph Hinkerohe
SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Sepp Dietrich congratulating Johannes Holtmayer


OT- Haupttruppführer Joseph Hinkerohe is also to be seen with his bio on page 19:
viewtopic.php?f=5&p=1610437#p1610437
and the 05.06.1943-ceremony in the Sportpalast Berlin, on page 3:
viewtopic.php?f=5&t=66810&p=1188974&hilit=Hinkerohe#p1188974

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Beratender Chirurg der Luftwaffe

Postby Dieter Zinke on 18 Mar 2008 18:29

Generalarzt der Reserve Prof. Dr. med. Heinrich TAMMANN
Most likely decorated with Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern

Heinrich Johann Gustav Linus Alexander Tammann
* 28.11.1894 Dorpat/Estland
† 16.03.1946 Hannover

01.10.1913 überzähliger Gefreiter
27.01.1914 Unteroffizier
23.05.1915 Vizefeldwebel
25.11.1915 Leutnant der Reserve der Fliegertruppe

Awards:
23.08.1916 Flugzeugführerabzeichen
Ehrenbecher
22.01.1917 Kgl. Bayerischer Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwertern
26,95.1917 EK I
24.12.1917 osmanische Kriegsmedaille “Eiserner Halbmond“
11.06.1918 Kgl. Bayerischer Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Krone und Schwertern


Vater/ father:
Geheimrat Gustav Heinrich Johann Apollon Tammann (1861–1938), ordentlicher Professor für Chemie und bis 1929 Direktor des Instituts für Physikalische Chemie in Göttingen. Der Altmeister der deutschen Metallurgie erhielt am 20.04.1936 den Adlerschild des Deutschen Reiches
(the grand old man of the german metallurgy was awarded with ....)
Mother: Anna geb. Mitscherling


zunächst Studium der Mathematik
01.04.1913 Entritt in das 2. kurhessische Infanterie-Regiment Nr. 82, Göttingen
31.03.1914 zur Reserve entlassen
04.08.1914 zur 6. Kompanie des Reserve-Infanterie-Regiments 3, Königsberg
03.11.1914 zum Ersatz-Bataillon des Reserve-Infanterie-Regiments 3
10.11.1914 ins Feld
01.01.1915 zum Schneeschuh-Bataillon II (Gebirgs-Infanterie-Ersatz-Bataillon)
06.03.1915 zur Flieger-Ersatz-Abteilung Schleißheim
09.03.1915 zur Flieger-Abteilung 8 ins Feld
09.10.1915 zur Flieger-Ersatz-Abteilung Schleißheim
31.03.1916 in der Kampfstaffel 33
19.12.1916 zur Armeeabteilung [Hermann] von Strantz versetzt
29.12.1916 durch Verfügung Kofl. Strantz zur Jasta 23 versetzt (m. W.v. 27.12.1916)
09.05.1917 Abschuss einer Nieuport DD bei Cerny, Luftsieg durch Kogenluft No 105.126 Fla vom 18.05.1917 als erster siegreicher Luftkampf anerkannt (Ehrenbecher)
30.07.1917 durch Verfügung Kogenluft bayer. 64680 zwecks Verwendung bei Pascha II zur Flieger-Ersatz-Abteilung Schleißheim versetzt
24.08.1917 zur Fliegerabteilung 304 b nach Palästina versetzt
09.11.1917 durch Fliegerbombe bei et-Tina/Sinai-Front (in der Nähe des heutigen Kiryat Malachi) schwer verwundet (li. Oberschenkel, Bauch und Lungen);
10.11.1917 im Etappen-Lazarett Damaskus
03.12.1917 der bayer. Fluft zur Verfügung gestellt

1922 Approbation als Arzt
1923 Promotion zum Dr. med. in Göttingen (“Über den Einfluss der Röntgenstrahlen auf die Fraktur“)
1924 - 1933 Assistent an der Chirurgischen Universitätsklinik Göttingen unter Prof. Dr. med. Rudolf Stich (1937 Brigadearzt der SA-Brigade 57)
1928 Privatdozent für Chirurgie in Göttingen, zuletzt Oberarzt
1933 außerordentlicher Professor für Chirurgie in Göttingen
1933 Berufung zum Leitenden Arzt der chirurgischen Abteilung des Friederikenstifts Hannover
1938 Dozent für Luftfahrtmedizin an der Technischen Hochschule Hannover
1940 außerplanmäßiger Professor an der Technischen Hochschule Hannover

Generalarzt der Reserve der Luftwaffe

sorry, not more details available in the moment

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