by Andreas Schulz on 15 May 2003 06:28
Blobel, Paul born Potsdam 13.08.1894, dead by hanging Landsberg/Lech 07.06.1951. Erster Sohn des Zimmermeisters Wilhelm Blobel und seiner Ehefrau Anna geb. Tralst; 00.00.1899 Umzug der Familie nach Remscheid, 00.00.1901 - 00.00.1909 Volksschule in Remscheid, 00.00.1909 - 24.04.1911 Ausbildung im Zimmerer- und Maurerhandwerk, 00.00.1910 - 00.00.1911 Besuch der Kunstgewerbeschule in Barmen, 24.04.1911 Prüfungsabschluß im Praktischen, 00.00.1912 - 00.00.1913 Studium der Architektur an der Bauschule in Wuppertal, 00.00.1913 - 00.08.1914 Studium an der Kgl. Baugewerksschule (Höhere Technische Lehranstalt für Hoch- und Tiefbau) zu Barmen-Elberfeld; 10.08.1914 Eintritt in das Rekrutendepot des Ersatzbataillons des Pionier-Regiments Nr. 24 (Köln) als Kriegsfreiwillger, 27.11.1914 ins Feld zur Pionier-Ersatzkompanie des Pionier-Regiments 24 (Westfront), 29.06.1915 überzähliger Gefreiter; 24.12.1915 etatmäßiger Gefreiter, 19.01.1916 etatmäßiger Unteroffizier, 00.00.1916 - 00.00.1917 Zugführer in der Minenwerfer-Abteilung bei der 2. Ersatz-Pionierkompanie des Pionier-Regiments 24, 00.00.1917 abkommandiert zum Sturmbataillon Nr. 4. 26.11.1917 etatmäßiger Vizefeldwebel; 02.05.1918 - 09.05.1918 krank im Feldlazarett 368, danach beim Bezirkskommando Lennep, 28.11.1918 aus dem Heeresdienst entlassen; 00.12.1918 - 00.08.1920 Baugewerksschule (Höhere Technische Lehranstalt für Hoch- und Tiefbau) zu Elberfeld, 23.08.1920 Prüfung („gut“) vor dem Staatlichen Prüfungsausschuß in Düsseldorf mit Erwerb des Reifezeugnisses; 15.09.1921 - 31.03.1924 Architekt und Bauführer im Architekturbüro Franz Perlewitz in Solingen, 05.12.1922 Aufnahme als „Studierender der Staatlichen Kunstakadademie“ Düsseldorf, 01.04.1924 - 00.00.1928 selbständiger Architekt in Solingen, 00.00.1928 - 00.00.1929 auftragslos, 00.00.1930 - 00.00.1933 Arbeitslosenunterstützung in Solingen. 01.05.1931 Eintritt in die SA-Reserve, 01.12.1931 Aufnahme in die NSDAP (Mitgliedsnr. 844.662), 01.12.1931 Übertritt von der SA zur SS als SS-Anwärter, 01.01.1932 Aufnahme in die SS (Mitgliedsnr. 29.100) als SS-Mann, 00.03.1932 - 15.08.1933 Bezirksleiter des Bezirks Solingen-Remscheid des PID (Nachrichtendienst der SS), 00.03.1933 - 00.11.1933 ehrenamtlicher Mitarbeiter der Staatspolizei, 14.05.1933 SS-Scharführer, 15.08.1933 - 31.05.1934 SD-Bezirksleiter im Bereich der 20. SS-Standarte, 00.11.1933 - 31.05.1935 Angestellter (Hilfsbeamter) der Staatspolizei Düsseldorf; 15.05.1934 SS-Oberscharführer, 01.06.1934 - 31.05.1936 beauftragt mit der Führung des SD-Abschnitts V im SD-Oberabschnitt West (Düsseldorf), 01.07.1934 aus dem Dienst der Staatspolizei beurlaubt zur vollamtlichen Dienstleistung beim SD, 17.09.1934 SS-Truppführer (mit Wirkung vom 04.07.1934); 06.02.1935 Ehrenkreuz für Frontkämpfer. 25.03.1935 SS-Untersturmführer (mit Wirkung vom 21.03.1935), 25.03.1935 - 00.05.1945 SS-Führer im SD-Hauptamt (mit Wirkung vom 21.03.1935), 01.06.1935 Übernahme als hauptamtlicher SD-Mitarbeiter im SD-Oberabschnitt West (Düsseldorf); 16.12.1935 Julleuchter der SS; 01.06.1936 - 00.05.1941 Führer des SD-Unterabschnitts Düsseldorf, 15.10.1935 SS-Obersturmführer (mit Wirkung vom 09.11.1935), 28.10.1936 SS-Hauptsturmführer (mit Wirkung vom 09.11.1936); 30.01.1938 SS-Sturmbannführer, 20.04.1939 SS-Obersturmbannführer; 30.01.1941 SS-Standartenführer, 00.05.1941 zum RSHA kommandiert, 00.06.1941 - 00.01.1942 Führer des Sonderkommandos 4a in der Einsatzgruppe C, 00.01.1942 wegen Alkoholexsessen und Undiszipliniertheit abgesetzt und nach Berlin strafversetzt, 00.01.1942 - 00.06.1942 ohne Beschäftigung im Amt IV (Gestapo) des RSHA, 00.06.1942 - 00.06.1944 Führer des Sonderkommandos 1005 (Öffnung der Massengräber im Osten mit anschließender Verbrennung der Leichen); 00.06.1944 zum Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in der Steiermark kommandiert, 26.09.1944 beauftragt mit der Führung der Einsatzgruppe z.b.V. „Iltis“, 00.12.1944 erkrankt, 00.02.1945 - 00.04.1945 in einem Sanatorium in Marburg/Drau, 00.05.1945 bei Rastadt in Gefangenschaft geraten, 25.07.1947 - 10.04.1948 Angeklagter im Nürnberger Einsatzgruppen-Prozess (Fall IX), 10.04.1948 vom amerikanischen Militärgerichtshof II zum Tode verurteilt
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