German diary 1945: help with handwriting

Need help with translating WW1, Inter-War or WW2 related documents or information?
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Dimitrii
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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 24 Sep 2019 20:24

Part 2 of today, continuing:
Tagebuch32.jpg
Tagebuch33.jpg
Tagebuch34.jpg
Tagebuch35.jpg
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nichte
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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by nichte » 25 Sep 2019 00:26

Please correct and add as needed.
Hiltraut
------------------------

Tagebuch 28
In Treseburg kamen wir bei
Anfang der Nacht an. Wir
marschierten aber doch noch schnell
weiter nach A….., ….. Dort
schliefen wir eine Nacht, bei einem
Bauern in der Scheune. Am nächsten
Morgen gingen wir weiter nach
Elbingerode. Schon von weitem
hörten wir dauernd Ari schießen
+ [und] sahen die Einschläge + [und] Rauchwolken
in Richtung Elbingerode. Wir

Tagebuch 29
gingen nun in Richtung Wernigerode
und ruhten uns etwas + [und] nahmen
gleichzeitig Deckung vor 1 PKW
mit Offizieren. Nach etwa 10
Min. [Minuten] gingen wir weiter + [und] wa-
ren gerade 100 m [meter] fort als wieder
einige dumpfe Abschüsse zu hören
war und kurz darauf das Pfeifen
der Granaten. Wir waren zuerst

Tagebuch 30
so verdutzt, daß wir groß stehen-
blieben + [und] den Granaten entegensahen.
Erst ganz kurz vor dem Einschlag
warfen wir uns dann hin. Die
Granaten, es waren Phosphor…
…, schlugen genau dort ein,
wo wir vorher gelegen hatten.
Da hatten wir bestimmt großes
Schwein gehabt. In der Nähe war

Tagebuch 31
ein großes Gut, wo das Rotes Kreuz
war. Dort bekamen seit langem
wieder etwas warme Suppe + [und] Kaffee.
Kurz darauf mußte alles raus, was
fremd war weil es hieß, das Gut
würde Hauptverbandsplatz. Wir
gingen dann 500 m weiter, zu
einem Steinbruch, wo wir in einer
Höhle übernachteten, die gleichzeitig
als LS [LuftSchutz] - Bunker benutzt wurde. Hier
verbrachten wir die Nacht + [und] beka-

Tagebuch 32
men auch von einigen Elbinge-
rodern Kaffee + [und] etwas Brot. Während
der ganzen Nacht ruhte das Ari-feuer
nicht. Schon vom Gut aus hatten
wir beobachtet, daß auch dauernd
auf den Braken Einschläge lagen.
Und in dieser Nacht sahen wir,
wie um 1/2 3.oo [Uhr] das Brakenhotel ab-
brannte. Wir marschierten nun

Tagebuch 33
am nächsten Morgen in aller
Frühe Richtung Wernigerode. Wir
kamen auch an 1 Troß vorbei
+ [und] dann an 1 Gruppe Offizieren
vorbei, die 1 Major wegen irgend-
einer Sauerei furchtbar anschnauz-
te. Wir machten schnell, daß wir
daran vorbei kamen + [und] sahen dann
1 Posten an der Straße stehen.
Da wir nicht mehr ausweichen konnten,
gingen wir darauf los + [und] fragten

Tagebuch 34
ihn sogar noch nach der Straße nach
Wernigerode. Er zeigte die Asphaltstraße
runter. Ich las an 1 Wegweiser, der
auch … diese Richtung daß
es bis W. [Wernigerode] 8 km seien. Wir
blieben nicht mehr lange stehen
+ [und] waren froh, daß er uns nicht anhielt.
Wir gingen nun die Straße ab-
wärts + [und] merkten nicht, daß
wir unterwegs links abbiegen

Tagebuch 35
mußten, da uns ja niemand
etwas gesagt hatte + [und] auch niemand
mehr begegnete. So walzten
wir nun treu + [und] brav km um
km die Straße hinab, immer
bergab - das kam uns schon spa-
nisch vor. Doch plötzlich sahen wir
eine Baumsperre + [und] 100 m wieder
eine. Dann kamen noch 2 Baum-
sperren + [und] wir dachten nun ganz

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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 29 Sep 2019 21:28

Hallo, dear Hiltraut! A very warm and heartfelt thank you for taking the trouble to keep translating this saga. It sure is an odyssee that this young man went through. Sadly he not yet adressed Humpelbein anymore. But it is clear that the Wehrmacht was in full disorder.

I will try to post some more pages of this 1945 diary - looking forward to see how it goes on.

Kindest regards and
much obliged
Dimitrii

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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 29 Sep 2019 21:31

These are the new pages:
Tagebuch40.jpg
Tagebuch41.jpg
Tagebuch42.jpg
Tagebuch43.jpg
Tagebuch44.jpg
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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 29 Sep 2019 21:33

Part II for today:
Tagebuch44.jpg
Tagebuch45.jpg
Tagebuch46.jpg
Tagebuch47.jpg
Tagebuch48.jpg
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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 29 Sep 2019 21:33

Last part for today:
Tagebuch49.jpg
Tagebuch50.jpg
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nichte
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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by nichte » 29 Sep 2019 22:53

What I read.
Add and correct as needed, please.
Hiltraut

------------

Tagebuch 40
bestimmt, daß dies die Grenze
der deutschen Linie sei. Aber: “Der
Mensch denkt + [und] Gott lenkt!”
Nachdem wir noch 1/2 Std. [Stunde] bergab
gegangen waren, hörten wir hinter
einer Kurve Motorengebrumm + [und] dach-
ten schon, Na, jetzt seht ihr wieder
Ami-Autos. Aber Pustekuchen! Zu

Tagebuch 41
unserem Schrecken sahen wir deutsche
Autos. Also waren wir immer
noch in deutschem Gebiet. Wir
gingen aber trotzdem weiter,
denn wir dachen, Mal müßt
ihr ja doch rauskommen. Wir
kamen auch raus, aber erstmal
nur aus dem Wald. Vor uns

Tagebuch 42
sahen wir einige Hügel liegen,
die uns sehr bekannt vor-
kamen. Ich sagte noch: “Das
sieht mir ganz nach Heimburg

Tagebuch 43
aus!” Aber der Alte wollte es
nicht glauben. In dem Moment
kommt 1 deutscher Posten um
die Ecke + [und] fragt uns wo es hier
nach Heimburg geht. Also stimmte
meine Idee, daß wir uns ganz in
der Nähe Heimburgs befänden. Wir
sagten, daß wir hier nicht Bescheid

Tagebuch 44
wüßten. Der Posten wollte schon mit
den 4 Russen + [und] 1 Holländer weiter-
gehen, als von der Seite ein
Feldwebel kam, den er sofort
nach H. fragte. Dieser zeigte ihm
den Weg + [und] wollte schon weiter-
gehen, da er dachte, daß wir

Tagebuch 45
zu den 5 gehörten. In dem
Moment fragte ihn das Riesen -
Pfingstroß von Alten bei uns:
“Entschuldigen Sie bitte, Herr
Feldwebel, wo geht es denn

Tagebuch 46
hier nach Wernigerode.” Ich
dachte, na, nu ist es aus, + [und] wirklich,
er fragte gleich, wer wir wären,
wo wir herkämen, und wir
wüßten doch ganz genau, daß in
Wernigerode der Ami wäre + [und]
keiner hindürfte. Außerdem wäre

Tagebuch 47
es nicht erlaubt daß wir uns
auf den Straßen rumtrieben + [und]
er gab dem Posten gleich den
Befehl uns mitzunehmen.
Wir konnten das alte Aas
am liebsten vertobacken [Mundart: auffressen], aber wir
mußten mit. Die Gegend wurde
immer bekannter + [und] schließlich
landeten wir auf dem Kompanie-

Tagebuch 48
gefechtsstand, wo wir schon 3 Tage
vorher gewesen waren. Gottseidank
erkannte man uns nicht, verlangte
auch keine Papiere von uns. Die

Tagebuch 49
4 Russen mußten gleich etwas
arbeiten während wir als Deutsche
+ [und] der Holländer uns daneben setzen
konnten. Wir sollten noch warten
ob noch mehr kämen, aber es
ließ sich keiner mehr sehen.
Am Nachmittag gingen wir
bis nach Blankenburg. Wir
bekamen natürlich Mittags

Tagebuch 50
nichts zu essen. In Blankenburg
ging es sofort zur Schloßkaserne
zum Stadtkommandanten.
Diesmal kamen wir wirklich zu
ihm. Er fragte uns wo wir her-
kämen, + [und] nach den Papieren, aber
wir sagten, die hätten uns die
Amis geklaut bzw. abgenommen.
Dann fragte er, ob wir aus-
gebildet seien. Ich sagte sofort:
“Nein, wir haben keine gehabt!”
(keine Ausbildung!)

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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 30 Sep 2019 21:12

Hello Hiltraut,

Many thanks, it reads like a train. Fascinating story - the young man is like in enemy territory. I attach the following pages, it looks like he is talking about Volkssturm and SS. I wonder if he will have to fight?
Tagebuch51.jpg
Tagebuch52.jpg
Tagebuch53.jpg
Tagebuch54.jpg
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Last edited by Dimitrii on 30 Sep 2019 21:25, edited 1 time in total.

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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 30 Sep 2019 21:14

Further pages:
Tagebuch55.jpg
Tagebuch56.jpg
Tagebuch57.jpg
Tagebuch58.jpg
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nichte
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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by nichte » 01 Oct 2019 03:34

As I read it.
Please add and correct as needed.
Hiltraut
--------------------------------------



Tagebuch 51
Ich ahnte nämlich, daß sie uns
dann nicht gebrauchen könnten
und uns vielleicht sogar laufen
ließen. Aber so leicht ging
es ja nun auch nicht. Er sagte
zwar, er könnte uns dann nicht
gebrauchen, aber vielleicht brauchte
der Volkssturm uns. Der Alte
bekam 1 Schein + [und] mußte in

Tagebuch 52
das Sammellager nach Trese-
burg. Wir wurden in ein Zimmer
nebenan geführt, wo der Volkssturm
seinen Sitz hatte. Hier erzählten
wir alles noch einmal + [und] dann
sagte uns der Volkssturmhaupt-
mann, oder was er sonst war,
wir sollten uns in der Mädchen-
volksschule melden + [und] kämen
dann nach Klosterlager. Also
gut, wir gingen zur Mädchen-

Tagebuch 53
Volksschule + [und] meldeten uns bei
den Leuten dort. Wir bekamen
hier das 1. Mal wieder warmes
Essen, ein paar Teller mit Mohr-
rübensuppe, schmeckte ganz gut.
Wir kamen dann mit einem
Melder nach Klosterwerke. Hier war
der Volkssturmbattallonsführer
der uns zurst einmal jeden 15 Ziga-
retten in die Hand drückte. Dann

Tagebuch 54
mußten wir auch noch mal erzählen
und dann sagte man uns schließlich
wo wir schlafen sollten und
zwar in dem Arbeiterlager Kloster-
werke. Hier lagen wir in einer
Baracken mit Arbeitern + [und] anderen
Leuten. Am nächsten Morgen kamen
wir wieder zum Büro + [und] wurden
nach Blankenburg geschickt zur
Einkleidung dies geschah im

Tagebuch 55
Museum für Volkstum + [und]
Heimatkunde. Hier bekamen
wir ein paar Stiefel, eine Stiefelhose,
1 Käppel, 1 Brotbeutel, 1 Uniform-
jacke, Ferner 1 Unterhose, 1 paar
Strümpfe, 1 Unterhemd. Wir zogen
alles an + [und] liefen dann als
“Soldaten” rum. Nun waren wir

Tagebuch 56
also doch noch geschnappt worden.
Wir überlegten uns schon, ob wir
nicht einfach wieder abhauen sollten,
aber das hatte doch keinen Zweck,
da wir keine Papiere + [und] überall SS
war, die uns bestimmt gleich
erschossen hätten. - In der Nähe
war ein großer Stollen in den Berg
getrieben, der viele tiefe Gänge
umfaßte. Schon am Eingang waren
mindestens 10 m Erde drüber,
da hinein war die Bevölkerung

Tagebuch 57
von Bl. geflüchtet und hatte
hier Schutz gefunden. Es war
hier eine Küche, wo die Leute
für wenig Marken etwas Essen
bekamen. Einige sah ich, die
mit Nachttöpfen kamen, da
kein Eßgeschirr mehr da war. -
Am Abend des 1. Tages hörten
wir, daß die Ami’s ganz in
der Nähe wären. Der Battallons-

Tagebuch 58
führer rief uns, + [und] sagte uns wir
sollten unsere Uniform wieder
ausziehen + [und] sollten zivil in
den Stollen gehen, er möchte nicht,
daß wir so jung schon in Ge-
fangenschaft kämen. Wir zogen
schleunigst unsere Zivilsachen
wieder an + [und] waren heilfroh, daß
wir endlich die Unform vom Leibe
hatten. Jetzt konnten die Ameri-

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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 01 Oct 2019 22:53

Thank you again, dear Hiltraut. The diary is nearing its end. I can almost read it: jetzt kommen die Amerikaner....

I attach the following pages:
Tagebuch65.jpg
Tagebuch66.jpg
Tagebuch67.jpg
Tagebuch68.jpg
Tagebuch69.jpg
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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 01 Oct 2019 22:54

Here are the following pages:
Tagebuch69.jpg
Tagebuch70.jpg
Tagebuch71.jpg
Tagebuch72.jpg
Tagebuch73.jpg
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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by nichte » 02 Oct 2019 01:47

What I read.
Please add and correct as needed.
Thanks for sharing the diary with us, Dimitrii! It sure was touching to read!
Hiltraut
--------------------------------

Tagebuch 65
kaner ruhig kommen. Am
Tage vorher war der Herr
kreisleiter erschienen + [und] hatte
noch eine schwungvolle Rede
gehalten, in der er die Volks-
stürmer aufforderte durchzuhalten
und die Stadt nicht kampflos
zu übergeben. Er sagte unter
anderem: “ich, der ich Euer
Kreisleiter bin, werde Euch
nicht verlassen + [und] werde mit der

Tagebuch 66
Waffe in der Hand in der
vordersten Linie stehen + [und] wenn
ich dabei fallen sollte!” Als in
der Nacht die Amerikaner kamen
und wir am anderen Tage
wieder raus konnten, hörten
wir, daß noch am selben Abend
der Kreisleiter mit dem Auto
getürmt war. So ein Hund war

Tagebuch 67
das! Wir mußten nun noch
mindestens 1 Woche in Bl.
bleiben, da noch dauernd
Kampfhandlungen zwischen der
SS, den Offiziersanwärtern + [und]
den Amerikanern stattfanden.
In dieser Zeit aßen wir
Pferdefleisch, das von den
vielen toten Pferden stammte.
Es schmeckte ganz gut. Aber von
dem vielen fetten Fleisch

Tagebuch 68
kriegten wir solchen Durchfall,
daß wir kaum noch aufstehen
konnten. Nach etwa 1 1/2 Wochen
unternahmen wir 1 Versuch
nach Hause zu kommen. Aber
wir waren noch nicht weit ge-
kommen, als uns einige Ameri-
kaner zuwinkten, wir sollten
nicht weitergehen. Wir blieben

Tagebuch 69
erstmal stehen + [und] sahen dann
wie 2 Panzer zurückfuhren
und wie noch einige Amis
zurückgingen. Wir drehten nun
auch um und waren vielleicht 50
gegangen als es hinter uns ganz
gewaltig krachte. Das wiederholte

Tagebuch 70
sich noch mehrmals und wir
wußten, daß wieder was gesprengt
wurde. Am nächsten Tag ver-
suchten wir es noch einmal
und kamen dann auch gut
durch Wernigerode und gingen

[sideways]
17.10.
1 Uhr

Tagebuch 71
dann über Öhrenfeld bei Onkel
Erich, der uns noch etwas zu
essen gab, nach Hause. Um
11 Uhr waren wir in Blanken-
burg abgehauen + [und] waren um
6 Uhr zu Hause. Meine Mutter
stand mit 1 Nachbarin am Zaun

Tagebuch 72
und sagte ganz erschrocken: “Ach Gott,
da kommen ja ein paar Russen!”
So sahen wir aus. Dies war nach
14 langen Tagen unsere Heimkehr.
Mein Freund blieb noch 1 Nacht
bei uns, und ging dann auch nach
Hause. Ich habe leider noch keine
Nachricht von ihm bekommen.

Tagebuch 73
Adresse: Helmut Kuras, Wülperode,
Provinzialgut.

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Re: German diary 1945: help with handwriting

Post by Dimitrii » 12 Oct 2019 18:59

hallo dear Hiltraut,
A belated thank you for all the work! Much obliged! A very interesting and moving odyssee indeed.
Many regards!

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