Poles before 1939

Discussions on the propaganda, architecture and culture in the Third Reich.
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Lamarck
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Poles before 1939

Post by Lamarck » 01 Jan 2018 03:05

How did the Nazis view the Poles prior to 1939?

I can't seem to find any pre-WW2 Nazi propaganda against the Poles.

Klabautermann
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Re: Poles before 1939

Post by Klabautermann » 02 Jan 2018 22:44


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Re: Poles before 1939

Post by wm » 03 Jan 2018 23:49

How they view the Poles I really don't know, but they were friendly and behaved correctly. This below was rather the norm than exception.

St. Jadwiga's Church, Berlin, Hitler paying his respects to to the late Polish leader Józef Piłsudski in 1935. They say it was the only occasion he took part in such a ceremony, but I don't know if it's true.
nac1.jpg
nac2.jpg
from Narodowe Archiwum Cyfrowe.
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Re: Poles before 1939

Post by Lamarck » 06 Jan 2018 19:28

I'm interested to know more about the discrimination against the Poles during 1933-39.

Diemut Majer book ''Non-Germans Under the Third Reich'' explains the Nazi shift of discrimination against the Poles and Slavs in general:

The best example of the shift in meaning that occurred in the conception of völkisch inequality toward that of a political principle is seen in the position of the Eastern European peoples in the National Socialist scheme things.
p. 62
According to National Socialist racial doctrine, all European peoples belonged to the family of Aryans and were thus fundamentally "racially equivalent", that is, recognized as equal before the law.
Ibid, p. 63
The placement of the Poles under rule of special law was done from fundamentally political motives. The race-political grounds for hatred of the Poles were merely the ideological mask justifying the National Socialist policy of violent force. The political bias for the systemically fomented hatred of and malice against Poles reveals itself in the thesis, invented ex post facto, of their "threat to the community," which then became the dominant argument in both theory and practice. According to this, the Poles had to be excluded from the European community of rights on account of their "Germanophobia" and their political incompetence and "lack of culture." In contrast with this political argument, neither the racial window dressing of Nazi propaganda that commenced in 1939, according to which the Poles were "racial foes" with regard to whom restraints were not to be observed, nor the elaborate attempts of the Race Policy Office to set up a racial classification of the Poles achieved much of an echo.
Ibid, p. 64

Christian Gerlach, The Extermination of the European Jews, p. 158:
Addressing the diplomatic corps in 1934, Minister of the Interior Frick stated that "all non-Jewish members of all European peoples" were Aryan. Poles were defined as Aryan, but "gypsies" and "Negroes" were not. The view that Poles were Aryans can be found in documents and occupation authorities, and non-Jewish Poles were told as much. The former applied to Slavs in general - Russians, Ukrainians, Belorussians and Serbs - whom earlier theorists also considered Aryan.
I have found similar evidence in other books too. So why did the Nazis change their attitudes towards the Slavs and in particular the Poles? The Nazis hoped to completely destroy a Polish identity. Friendly relations and especially sexual relations between Germans and Poles were explicitly forbidden.

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Lamarck
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Re: Poles before 1939

Post by Lamarck » 07 Jan 2018 18:48

Could someone please translate from Egon Leuschner's Nationalsozialistische Fremdvolkpolitik in 1942:
Polen

Das uns stammesfremde, uns zahlenmäßig am stärksten berührende polnische Volk ist rassisch stark gemischt. Ostische und ostbaltische Rassenmerkmale treten am häufigsten in Erscheinung, daneben sind aber sowohl nordische Rassenbestandteile als auch vereinzelt asiatische Einschläge festzustellen. Die Entwicklung der letzten 20 Jahre, in denen das polnische Volk alle Bewegungsfreiheit für die Entfaltung etwa vorhandener völkisch-rassischer Kräfte besaß, hat das Unschöpferische und den Leistungsmangel dieses Volkes vor aller Welt offenbart. Die polnische "Kultur", die nur in einem Nachäffen westlicher kultureller Einrichtungen und westlichen Kulturlebens bestand, zeigt den Tiefstand völkisch-eigener Kultur. Die Wesensart, die Gesittung, der Charakter und die kriecherische Gesinnung des polnischen Volkes sprechen für die abgrundtiefe Verschiedenheit des polnischen und des deutschen Volkes eine beredtere Sprache, als alle rassenwissenschaftlichen Untersuchungen darzulegen vermögen. Der überwiegende Teil des polnischen Volkes ist nicht umvolkbar. Sein Eindringen in den deutschen Blutskörper würde eine Entnordung des deutschen Volkes und eine Verlagerung seiner rassischen Substanz nach der ostischen und ostbaltischen Seite zur Folge haben. Das Fernziel rassenpolitisch ausgerichteter Fremdvolkpolitik kann nur die restlose Entfernung des größten Teiles der Polen aus dem Reiche sein. Da aber heute noch nicht zu übersehen ist, wann dieser Zeitpunkt gekommen erscheint, muß energisch aller Assimilationsgefahr entgegengesteuert werden. Aber nicht nur vom rassischen, sondern auch vom volkspolitischen Standpunkt her ist die säuberliche Trennung aus politischem Interesse und aus nationaler Würde notwendig. Der Pole, der neiderfüllt aus dem dumpfen Gefühl seiner rassischen Unterlegenheit keinen anderen Menschen mehr haßt als den deutschen, ist unser Feind, zu dem wir niemals mehr in ein freundschaftliches Verhältnis treten werden. Die tierische Ermordung von nahezu 60.000 Volksdeutschen hat endgültig den letzten Trennungsstrich gezogen. aher ist jeder Umgang mit Polen wurde- und ehrlos. Jeder Verkehr ist Volksschande und Volksverrat und muB unter die hartesten Strafen gestellt werden. (In den eingegliederten Ostgebieten, wo die wirt- schaftliche und arbeitsmaBige Verflechtung mit dem Polentum noch eng ist, wird der gebotene Abstand nicht immer so leicru; eingehalten werden konnen, wie er an sich erforderlich ware. Das andert jedoch nichts an der grundsatzlichen Einstellung zum polnischen Volk, und eine vom Reichsstatthalter des Reichsgaues Wartheland ergangene Anordnung bestimmt, daB der iiber das dienstlich oder wirtschaftlich notwendige MaB hinausgehende Umgang mit Schutzhaft und in schweren Fallen mit Konzentrationslager bestraft wird. Als Nichteinhaltung des gebotenen Abstandes gilt z. B. die Aufrechterhaltung eins freundschaftlichen Verkehrs.) Im Zuge der volks- und wehrwirtschaftlichen Anforderungen, die der Krieg an unsere Produktionskrafte stellt, sind im Reiche neben den polnischen Kriegsgefangenen auch zahlreiche sogenannte M Zivilarbeiter und -arbeiterinnen polnischen Volkstums" zum Einsatz gekommen. Zur Kenntlichmachung tragen sie ein auf das Kleidungsstiick festangenahtes auf der Spitze stehendes Quadrat, das in der Mitte -mit einem „P" versehen ist. Um einer Assimilationsgefahr vorzubeugen und zur Wahrung des volkischen Abstandes sind eine Reihe von Bestimmungen getroffen worden, die den Umgang mit den Polen regeln. Seitens der Partei wurde von der Parteikanzlei ein Merkblatt iiber das Verhalten gegenuber polnischen Landarbeitern zur Aufklarung herausgegeben. Die Hauptmasse der polnischen Zivilarbeiter kommt in der Landwirtschaft zum Einsatz. Durch die Besonderheit der Arbeitsweise in den bauerlichen Betrieben kann die Trennung zwischen Deutschen und Polen oft nicht in dem Mane durchgefuhrt werden, wie sie in industriellen Werkstatten moglich ist. Die Zusammenarbeit mit den Polen laBt sich auf dem Lande nicht mit bis ins einzelne gehenden Vorschriften regeln, um so mehr muB die landliche Bevolkerurtg aus eigener Verantwortung dafiir Sorge tragen, daB die Grenzen im Umgang mit Polen nicht uberschritten werden. Der Pole hat auBerhalb der Hofund Familiengemeinschaft zu bleiben. Deshalb soil er auch getrennt von der Hofgemeinschaft seine Mahlzeiten einnehmen. Gutmutigkeit und weichliche Behandlung fordern nicht die Arbeitsfreude, sondern erwirken geradezu das Gegenteil. Die sklavische Gesinnung des Polen verlangt, daB er jederzeit den Herrn fuhlen muB, wenn er zufriedenstellende Arbeiten leisten soil. Zu kulturellen oder anderen Veranstaltungen darf der Pole nicht zugelassen werden, und die Benutzung offentlicher Verkehrsmittel ist ihm nur dann erlaubt, wenn sein Arbeitseinsatz dies erforderlich macht. In industriellen Betrieben ist darauf zu halten, daB die polnischen Zivilarbeiter und -arbeiterinnen getrennt in geschlossenen Unterkiinften untergebracht werden, um die Beruhrung mit den deutschen Arbeitern so weit wie nur moglich zu vermeiden. (Zum Einsatz gekommene polnische Arbeiterinnen, bei denen sich herausstellt, daB sie schwanger sind, miissen vor ihrer Niederkunft zuruckbefordert werden. Wir haben an dem unehelichen Kinde der Polin, selbst wenn im Ausnahmefall der Kindesvater ein Deutscher ware, schon deshalb neben anderen Grunden kein Interesse, da der halbdeutsche Zuwachs ja keine biologischeBereicherungbedeutet.) Den Betriebsfuhrern, die polnische Arbeiter bzw. Arbeiterinnen in ihren Betrieben beschaftigen, werden ebenfalls durch Merkblatter VerhaltungsmaBregeln erteilt, wie auch dem polnischen Arbeiter vor Antritt seiner Arbeit die ihm auferlegten Pflichten eingescharft werden. Die Entlohnung der polnischen Landarbeiter erfolgt nach der Reichstarifordnung fiir Arbeitskrafte, die nicht im Besitze der deutschen Staatsangehorigkeit sind. Grundsatzlich wird danach der polnische Landarbeiter niedriger entlohnt als der deutsche Arbeiter. Die gewerblich tatigen polnischen Arbeiter und Arbeiterinnen sind unter kejne besondere Tarifordnung gestellt. IbreLohne richten sich nach der fur deutsche Arbeiter erlassenen Tarifordnung. Die tarifliche Gleichstellung mit dem deutschen Arbeiter kame jedoch in diesen Fallen praktisch auf eine Besserstellung des Polen hinaus, da ja der deutsche Arbeiter auBer Lohnsteuer und Kriegszuschlag noch weitere Abgaben (Beitrage zur DAF. f NSV. r Parteibeitfag usw.) zu entrichten hat, die fur den Polen in Wegfall kommen. Als Ausgleich wurde daher die Sozialausgleichsabgabe in Hone von 15 % des Einkommens geschaffen. Die Klarung der staatsrechtlichen Verhaltnisse ist bisher noch nicht erfolgt. Theoretisch besaBen die Polen zwar die polnische Staatsangehorigkeit, da der polnische Staat aber nicht mehr besteht, sind sie praktisch als staatenlos anzusehen. Dem Ausland und anderen Staatenlosen gegeniiber nehmen sie zugleich auch wiederum eine Sonderstellung insofern ein, als sie unter das Hoheitsrecht des Reiches gestellt sind.
http://archive.org/stream/Leuschner-Ego ... n_djvu.txt

It would be greatly appreciated.

Many thanks.

Br. James
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Re: Poles before 1939

Post by Br. James » 07 Jan 2018 20:18

The following text is what I get from my electronic translator; hope it helps you.

Br. James

Poland

The non-tribal Polish people, who are the most affected in terms of numbers, are very mixed racially. Eastern and Eastern Baltic racial traits are the most common, but there are also Nordic racial components as well as occasional Asian impacts. The development of the last 20 years, during which the Polish people had all freedom of movement for the development of existing ethnic-racial forces, has revealed the inefficiency and lack of power of this people before the world. The Polish "culture", which consisted only in a mimicking of Western cultural institutions and Western cultural life, shows the depression of Volkisch-own culture. The nature, the manners, the character, and the fawning sentiments of the Polish people speak a more eloquent language for the profound differences between the Polish and the German people than any racial scientific investigation can show. The vast majority of the Polish people can not be recruited. His penetration of the German blood body would result in a de-ordering of the German people and a shift of his racial substance to the East and East Baltic sides. The long-term goal of racial-political foreign policy can only be the complete removal of most of the Poles from the Reich. But since today it is impossible to overlook when this point in time has arrived, vigorously all assimilation risks must be counteracted. But not only from the racial, but also from the national political point of view, the neat separation of political interest and national dignity is necessary. The Pole, who, out of the dull feeling of his racial inferiority, no longer hates any other man than the German, is our enemy, to whom we will never again enter into a friendly relationship. The animal murder of nearly 60,000 ethnic Germans has finally drawn the final mark. Therefore, any dealings with Poles have been disrespectful. All traffic is folly and treachery and must be placed under the toughest penalties. (In the integrated Eastern territories, where the economic and labor relations with the polity are still narrow, the necessary distance will not always be as easy as it would be necessary, but this does not change the fundamental attitude towards Polish people, and an order issued by the Reich Governor of the Warta country, determines that the handling of protective custody, which goes beyond the official or economically necessary standard, is punished with concentration camps, for example, the maintenance of a friendly relationship Transport.) In the course of the national and military requirements, which the war places on our production forces, in the realm beside the Polish prisoners of war also numerous so-called "M civilian workers of Polish nationality" came in. For the indication they wear on the clothes iick tethered square standing on the top, provided with a "P" in the middle. In order to prevent the risk of assimilation and to preserve the national gap, a number of provisions have been made that regulate the handling of the Poles. On the part of the party a leaflet about the behavior towards Polish agricultural workers was published by the party chancellery. The bulk of Polish civilian workers is used in agriculture. Due to the peculiarity of the working method in the farms, the separation between Germans and Poles can often not be carried out in the same way as is possible in industrial workshops. The cooperation with the Poles can not be regulated in the country with detailed regulations, the more the rural population has to take care of its own responsibility to ensure that the borders in dealing with Poland are not exceeded. The Pole has to stay outside the Hofund family community. Therefore, he should also take his meals separately from the court community. Gutmutigkeit and soft treatment do not demand the joy of work, but almost achieve the opposite. The slavish sentiment of Poland requires that he must feel the Lord at all times if he is to perform satisfactory work. The Pole may not be admitted to cultural or other events, and the use of public transport is only allowed to him if his work requires it. In industrial enterprises it is important to note that the Polish civilian workers are housed separately in closed accommodation in order to be in contact with the German workers

GregSingh
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Re: Poles before 1939

Post by GregSingh » 07 Jan 2018 22:25

What I would like to see is if anyone can find a text like translated by Br. James, but written about Poles BEFORE hostilities started in August/September 1939, not after...
I’m reading a book about anti-gravity. It’s impossible to put down.

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wm
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Re: Poles before 1939

Post by wm » 07 Jan 2018 23:38

Lamarck wrote:I have found similar evidence in other books too. So why did the Nazis change their attitudes towards the Slavs and in particular the Poles? The Nazis hoped to completely destroy a Polish identity. Friendly relations and especially sexual relations between Germans and Poles were explicitly forbidden.
The story is Hitler got mad at the Poles because of their stubbornness in 1939 which forced him to substantially change his plans (who wouldn't, after all it was all downhill from there).
According to Goebbels during his post-September-Campaign visit in Poland Hitler got dejected by what he saw there - the poverty, the poor infrastructure, cities (some said Warsaw was the most ugly capital in Europe), the Jews and their poverty (although it had to be mentioned it was the worst time of year to visit too - famous for its natural ugliness).
For both reasons the Poles became subhumans (for three years - after Stalingrad they became much less subhuman).

"Aryans" was an early concept, later it was supplanted by "Volk". Volk had to be protected from both non-Aryans and Aryans. The key idea was faithfulness to the German Volk and not that many non-German Aryans were enthusiastic about it.

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Re: Poles before 1939

Post by Lamarck » 08 Jan 2018 18:16

Thank you Br. James. I didn't really want to use Google translator but the translation you have provided is adequate enough to understand what the Nazis were saying about the Poles in 1942.
GregSingh wrote:What I would like to see is if anyone can find a text like translated by Br. James, but written about Poles BEFORE hostilities started in August/September 1939, not after...
In Mein Kampf Hitler openly stated that the Poles were racially inferior to the Germans:

"Not only in Austria, however, but also in the Reich, these so-called national circles were, and still are, under the influence of similar erroneous ideas. Unfortunately, a policy towards Poland, whereby the East was to be Germanized, was demanded by many and was based on the same false reasoning. Here again it was believed that the Polish people could be Germanized by being compelled to use the German language. The result would have been fatal. A people of foreign race would have had to use the German language to express modes of thought that were foreign to the German, thus compromising by its own inferiority the dignity and nobility of our nation."

Adolf Hitler, Mein Kampf, Volume Two - The National Socialist Movement, Chapter II: The State

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Re: Poles before 1939

Post by wm » 09 Jan 2018 09:38

That "we are better than the others" was a sentiment frequently expressed everywhere across Europe. And really there is nothing anti-Polish in that.
Similar Hitler's statements from the thirties (that it's counterproductive to Germanize developed nationalities - it's costly and will deliver only inferior specimens, the better, patriotic majority will bitterly resist) were cited with approval by the pre-war right wing press in Poland.

btw the Polish minority in Germany was protected by a bilateral agreement with Poland (signed by Hitler), similarly Polish leaders were protected from propaganda attacks by a bilateral press agreement (signed by Hitler too), so the Nazis were left with little room to maneuver in this case.

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Re: Poles before 1939

Post by Lamarck » 09 Jan 2018 21:12

wm wrote:That "we are better than the others" was a sentiment frequently expressed everywhere across Europe. And really there is nothing anti-Polish in that.
Similar Hitler's statements from the thirties (that it's counterproductive to Germanize developed nationalities - it's costly and will deliver only inferior specimens, the better, patriotic majority will bitterly resist) were cited with approval by the pre-war right wing press in Poland.

btw the Polish minority in Germany was protected by a bilateral agreement with Poland (signed by Hitler), similarly Polish leaders were protected from propaganda attacks by a bilateral press agreement (signed by Hitler too), so the Nazis were left with little room to maneuver in this case.
Except that Hitler stated the racial inferiority of the Poles as early as 1925-26 in Mein Kampf. The statement I have quoted in Mein Kampf is clearly not the notion of Germans being better than every other ethnic group but explicitly anti-Polish and that any attempt to Germanize ethnic Poles would bring about a degeneracy of the racial stock of Germans.

Other quotes in Mein Kampf which are also relevant:

"I was repelled by the conglomeration of races which the capital showed me, repelled by this whole mixture of Czechs, Poles, Hungarians, Ruthenians, Serbs, and Croats, and everywhere, the eternal mushroom of humanity-Jews and more Jews."

"In most cases nowadays a person acquires civic rights by being born within the frontiers of a State. The race or nationality to which he may belong plays no role whatsoever. The child of a Negro who once lived in one of the German protectorates and now takes up his residence in Germany automatically becomes a 'German Citizen' in the eyes of the world. In the same way the child of any Jew, Pole, African or Asian may automatically become a German Citizen."

In the late 1920s, Hitler's unpublished Second Book ("Zweites Buch") also expressed clear anti-Polish rhetoric:

"The National Socialist Movement, on the contrary, will always let its foreign policy be determined by the necessity to secure the space necessary to the life of our Folk. It knows no Germanising or Teutonising, as in the case of the national bourgeoisie, but only the spread of its own Folk. It will never see in the subjugated, so called Germanised, Czechs or Poles a national, let alone Folkish, strengthening, but only the racial weakening of our Folk."

p. 26

"The Folkish State, conversely, must under no conditions annex Poles with the intention of wanting to make Germans out of them some day. On the contrary, it must muster the determination either to seal off these alien racial elements, so that the blood of its own Folk will not be corrupted again, or it must without further ado remove them and hand over the vacated territory to its own National Comrades."

p. 29

Quite clearly by the 1920s Hitler thought of the Poles as racially inferior to the Germans and no ethnic Pole could be considered as part of the German Volk.

Hitler's somewhat milder thoughts of the Poles during the 1930s, such as attending the funeral of Józef Piłsudski, appears to have been nothing more than politically motivated. He soon changed his mind by 1939 when the Poles wouldn't give in to his demands.

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Re: Poles before 1939

Post by wm » 09 Jan 2018 23:55

He spoke warmly about Piłsudski even during the war.

Ethnic Poles couldn't be part of the German Volk by definition - because they weren't Germans.
And really nobody else too - including the Americans or the British. The Volk wasn't only defined in genetic terms - loyalty, psychological bonds with the German race were very important too.

As most of the Germans at that time believed the Poles weren't "on par" with them his thoughts weren't even original. He probably didn't care much about the Poles till 1939, when he was (again probably) made aware the Poles weren't like the meekly Czechs. For example by this report written by the German ambassador in Warsaw in 1939:
The greatest part of the Polish intelligentsia comes from classes which before and during the Great War fought the revolutionary struggle against the so called Partition Powers.
To-day this Polish intelligentsia administer the State, their posts as civil servants being their only source of subsistence.
They consider themselves the mainstay of Polish nationalism and for the Polish State, and their national revolutionary tradition has filled them with a national fanaticism which is not easily shaken by hostile propaganda. The great landowners and the upper middle class, though too unimportant in numbers to be reckoned as a special factor, are intimately connected with French culture and therefore do not far short of the rest of the intelligentsia in their dislike of Germany.

The great masses of the Polish peasant population are obtuse and ignorant, and the majority are illiterate and easily managed by any government that appeals to them with clear national slogans. Priests and teachers are the instruments with the help of which the politically unformed mass of villagers are governed and influenced. Even the more advanced part of the peasant population is on the anti-German side.

The Polish workmen, who live in very poor social conditions, are mostly Marxians, which is in itself sufficient to make them hostile to National-Socialist Germany. Moreover, their political organization still retains old traditions from the struggle for national liberty, traditions which made it easier for them to join hands with middle class nationalists in their fight against Germany.

A lower middle class of a distinctively Polish character hardly exists in Poland. Its place is taken by a strong Jewish element without national feeling and therefore imbued in exaggerated measure with all the bad qualities of a lower middle class, i.e., an inclination to nervousness and to the spreading of rumours. This Jewish middle class in Poland is, as far as the struggle against Germany is concerned, a natural and fanatical ally of Polish chauvinism.
Special attention must be paid to the activities of the Polish clergy, whose influence is extremely great because of
the strong religious feeling prevalent in all classes. [...]
As far as their personal influence on the population is concerned, they put themselves the more willingly and unreservedly at the disposal of the Polish anti-German propaganda as their own aims completely coincide with those of the State. They preach to the nation that Poland is on the verge of waging a holy war against German neo-paganism, and they can hardly be surpassed in their chauvinism.

The special structure of the Polish population and the propaganda which has been skilfully adapted to it, have had
the effect that in Poland, even among the masses, the determination to resist obviously continues unbroken.
from: 100 Documents of the Origin of the War Selected from official German White Book 1939
It wasn't just because the Poles wouldn't give in to his demands, it was the real possibility that they would offer a prolonged and bitter resistance during the occupation, and by this seriously harm German war efforts.

Despite all that rhetorics (he certainly believed the Germans were one of the best races, and the rest not so good) Hitler personally approved many German Jews as worthy to be part of the Volk.

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Re: Poles before 1939

Post by history1 » 10 Jan 2018 11:50

Lamarck wrote:Could someone please translate from Egon Leuschner's Nationalsozialistische Fremdvolkpolitik in 1942:
[...]
Maybe a correction of the many transcription errors would help to get a better translation?
Polen

Das uns stammesfremde, uns zahlenmäßig am stärksten berührende polnische Volk ist rassisch stark gemischt. Ostische und ostbaltische Rassenmerkmale treten am häufigsten in Erscheinung, daneben sind aber sowohl nordische Rassenbestandteile als auch vereinzelt asiatische Einschläge festzustellen. Die Entwicklung der letzten 20 Jahre, in denen das polnische Volk alle Bewegungsfreiheit für die Entfaltung etwa vorhandener völkisch-rassischer Kräfte besaß, hat das Unschöpferische und den Leistungsmangel dieses Volkes vor aller Welt offenbart. Die polnische "Kultur", die nur in einem Nachäffen westlicher kultureller Einrichtungen und westlichen Kulturlebens bestand, zeigt den Tiefstand völkisch-eigener Kultur. Die Wesensart, die Gesittung, der Charakter und die kriecherische Gesinnung des polnischen Volkes sprechen für die abgrundtiefe Verschiedenheit des polnischen und des deutschen Volkes eine beredtere Sprache, als alle rassenwissenschaftlichen Untersuchungen darzulegen vermögen. Der überwiegende Teil des polnischen Volkes ist nicht umvolkbar. Sein Eindringen in den deutschen Blutskörper würde eine Entnordung des deutschen Volkes und eine Verlagerung seiner rassischen Substanz nach der ostischen und ostbaltischen Seite zur Folge haben. Das Fernziel rassenpolitisch ausgerichteter Fremdvolkpolitik kann nur die restlose Entfernung des größten Teiles der Polen aus dem Reiche sein. Da aber heute noch nicht zu übersehen ist, wann dieser Zeitpunkt gekommen erscheint, muß energisch aller Assimilationsgefahr entgegengesteuert werden. Aber nicht nur vom rassischen, sondern auch vom volkspolitischen Standpunkt her ist die säuberliche Trennung aus politischem Interesse und aus nationaler Würde notwendig. Der Pole, der neiderfüllt aus dem dumpfen Gefühl seiner rassischen Unterlegenheit keinen anderen Menschen mehr haßt als den deutschen, ist unser Feind, zu dem wir niemals mehr in ein freundschaftliches Verhältnis treten werden. Die tierische Ermordung von nahezu 60.000 Volksdeutschen hat endgültig den letzten Trennungsstrich gezogen. Daher ist jeder Umgang mit Polen würde- und ehrlos. Jeder Verkehr ist Volksschande und Volksverrat und muB unter die härtesten Strafen gestellt werden. (In den eingegliederten Ostgebieten, wo die wirtschaftliche und arbeitsmäßige Verflechtung mit dem Polentum noch eng ist, wird der gebotene Abstand nicht immer so leicht eingehalten werden können, wie er an sich erforderlich wäre. Das ändert jedoch nichts an der grundsätzlichen Einstellung zum polnischen Volk, und eine vom Reichsstatthalter des Reichsgaues Wartheland ergangene Anordnung bestimmt, daß der über das dienstlich oder wirtschaftlich notwendige Maß hinausgehende Umgang mit Schutzhaft und in schweren Fallen mit Konzentrationslager bestraft wird. Als Nichteinhaltung des gebotenen Abstandes gilt z. B. die Aufrechterhaltung eines freundschaftlichen Verkehrs.) Im Zuge der volks- und wehrwirtschaftlichen Anforderungen, die der Krieg an unsere Produktionskrafte stellt, sind im Reiche neben den polnischen Kriegsgefangenen auch zahlreiche sogenannte Zivilarbeiter und -arbeiterinnen polnischen Volkstums" zum Einsatz gekommen. Zur Kenntlichmachung tragen sie ein auf das Kleidungsstiick festangenähtes auf der Spitze stehendes Quadrat, das in der Mitte mit einem „P" versehen ist. Um einer Assimilationsgefahr vorzubeugen und zur Wahrung des volkischen Abstandes sind eine Reihe von Bestimmungen getroffen worden, die den Umgang mit den Polen regeln. Seitens der Partei wurde von der Parteikanzlei ein Merkblatt über das Verhalten gegenüber polnischen Landarbeitern zur Aufklarung herausgegeben. Die Hauptmasse der polnischen Zivilarbeiter kommt in der Landwirtschaft zum Einsatz. Durch die Besonderheit der Arbeitsweise in den bäuerlichen Betrieben kann die Trennung zwischen Deutschen und Polen oft nicht in dem Maße durchgeführt werden, wie sie in industriellen Werkstätten möglich ist. Die Zusammenarbeit mit den Polen läßt sich auf dem Lande nicht mit bis ins einzelne gehenden Vorschriften regeln, um so mehr muß die ländliche Bevölkerung aus eigener Verantwortung dafür Sorge tragen, daB die Grenzen im Umgang mit Polen nicht überschritten werden. Der Pole hat außerhalb der Hof- und Familiengemeinschaft zu bleiben. Deshalb soll er auch getrennt von der Hofgemeinschaft seine Mahlzeiten einnehmen. Gutmütigkeit und weichliche Behandlung fordern nicht die Arbeitsfreude, sondern erwirken geradezu das Gegenteil. Die sklavische Gesinnung des Polen verlangt, daB er jederzeit den Herrn fühlen muß, wenn er zufriedenstellende Arbeiten leisten soll. Zu kulturellen oder anderen Veranstaltungen darf der Pole nicht zugelassen werden, und die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel ist ihm nur dann erlaubt, wenn sein Arbeitseinsatz dies erforderlich macht. In industriellen Betrieben ist darauf zu achten, daß die polnischen Zivilarbeiter und -arbeiterinnen getrennt in geschlossenen Unterkünften untergebracht werden, um die Berührung mit den deutschen Arbeitern so weit wie nur möglich zu vermeiden. (Zum Einsatz gekommene polnische Arbeiterinnen, bei denen sich herausstellt, daB sie schwanger sind, müssen vor ihrer Niederkunft zuruckbefördert werden. Wir haben an dem unehelichen Kinde der Polin, selbst wenn im Ausnahmefall der Kindesvater ein Deutscher wäre, schon deshalb neben anderen Gründen kein Interesse, da der halbdeutsche Zuwachs ja keine biologische Bereicherung bedeutet.) Den Betriebsführern, die polnische Arbeiter bzw. Arbeiterinnen in ihren Betrieben beschäftigen, werden ebenfalls durch Merkblatter Verhaltungsmaßregeln erteilt, wie auch dem polnischen Arbeiter vor Antritt seiner Arbeit die ihm auferlegten Pflichten eingeschärft werden. Die Entlohnung der polnischen Landarbeiter erfolgt nach der Reichstarifordnung für Arbeitskräfte, die nicht im Besitze der deutschen Staatsangehörigkeit sind. Grundsätzlich wird danach der polnische Landarbeiter niedriger entlohnt als der deutsche Arbeiter. Die gewerblich tätigen polnischen Arbeiter und Arbeiterinnen sind unter keine besondere Tarifordnung gestellt. Ihre Löhne richten sich nach der für deutsche Arbeiter erlassenen Tarifordnung. Die tarifliche Gleichstellung mit dem deutschen Arbeiter käme jedoch in diesen Fällen praktisch auf eine Besserstellung des Polen hinaus, da ja der deutsche Arbeiter auBer Lohnsteuer und Kriegszuschlag noch weitere Abgaben (Beiträge zur DAF. f NSV. r Parteibeitrag usw.) zu entrichten hat, die für den Polen in Wegfall kommen. Als Ausgleich wurde daher die Sozialausgleichsabgabe in Höhe von 15 % des Einkommens geschaffen. Die Klärung der staatsrechtlichen Verhältnisse ist bisher noch nicht erfolgt. Theoretisch besaßen die Polen zwar die polnische Staatsangehörigkeit, da der polnische Staat aber nicht mehr besteht, sind sie praktisch als staatenlos anzusehen. Dem Ausland und anderen Staatenlosen gegenüber nehmen sie zugleich auch wiederum eine Sonderstellung insofern ein, als sie unter das Hoheitsrecht des Reiches gestellt sind.

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Lamarck
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Re: Poles before 1939

Post by Lamarck » 11 Jan 2018 12:49

Did the 1933 Law for the Restoration of the Professional Civil Service or the 1935 Nuremberg Laws affect Germans with Polish ancestry or ethnic Poles living in Germany?

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Re: Poles before 1939

Post by wm » 11 Jan 2018 22:43

No, they didn't. Mostly it was lower rank bureaucrats and nazis who created problems, and mandatory membership in some Nazi organizations was a nuisance.
Practically The Union of Poles in Germany (including its affiliate Association of National Minorities in Germany) and the Catholic Church were the only non-conformist, protected by international agreements, organizations in Nazi Germany.

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