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Discussions on the personalities of the Wehrmacht and of the organizations not covered in the other sections. Hosted by Dieter Zinke, askropp and Frech.
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Chef des Wehrmacht-Sanitätswesens

Post by VJK » 24 Dec 2004 16:58

Generaloberstabsarzt Prof. Dr. med. Siegfried Handloser (RK KVK mS 21.09.1943)
:x
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In 14 (H.San.In):
01.11.1932 Generaloberstabsarzt Prof. Dr. med. Anton Waldmann
17.12.1940 - 31.12.1940 m.d.W.d.G.b. Generalstabsarzt Prof. Dr. med. Siegfried Handloser
01.01.1941 - 31.08.1944 Heeressanitätsinspekteur Generaloberstabsarzt Handloser
01.03.1941 - 31.08.1944 Handloser zugleich Heeresarzt (nach Generalstabsarzt Dr. med. Hermann Ott)
28.07.1942 zugleich Chef des Wehrmacht-Sanitätswesens (Führerbefehl 24.07.1942)

On 01.09.1944 Generalarzt, then Generalleutnant (!) Dr. med. Paul Walter became Heeressanitätsinspekteur and also Heeresarzt,
Handloser remained as the Chef des Wehrmacht-Sanitätswesens

When he was released because of illness 1953 he suffered on a cancer (sarcoma) in his upper jaw, his co-prisoner and specialist GOSA Prof. Dr. med. Oskar Schröder took care of him
Siegfried Handloser
* 25.03.1885 Konstanz
† 03.07.1954 München-Pullach (HNO-Klinik)
Sohn des Musikdirektors Konstantin Handloser und dessen Ehefrau Anna Maria.
1903 Eintritt in die Kaiser Wilhelms-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen in Berlin
aktiv beim "Corps Franconia" (Pépinière-Corps/“Pfeifhahn“-Corps) an der Kaiser-Wilhelm-Akademie für das Miltärärztliche Bildungswesen, Berlin
1910 medizinisches Staatsexamen
1911 Promotion zum Dr. med. ("Spezifische Behandlung des Typhus abdominalis")
Danach an der Gießener Uniklinik (Innere Abteilung) und im Standort-Lazarett Ulm.
1928 bis 1932 Referent für Lazarettwesen und Heilfürsorge in der Heeres Sanitäts-Inspektion des Reichswehrministeriums
01.05.1932 Divisionsarzt 5 und Wehrkreisarzt V in Stuttgart
1935-1938 Heeresgruppenarzt 3 in Dresden
beim Einmarsch in Österreich: Armeearzt 8
1938 Heeresgruppenarzt 5 in Wien
26.08.1939 Armeearzt 14
13.10.1939 Armeearzt 12
06.11.1940 kommandiert zur H San In
17.12.1940 - 31.12.1940 m.d.W.d.G.b. beauftragt mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Heeressanitätsinspekteurs, H.San.In.; am 17.12.1940 war Generaloberstabsarzt Prof. Dr. med. Anton Waldmann als Heeressanitätsinspekteur (er hat die Leitung des Sanitätsdienstes für die gesamte Wehrmacht) wegen Krankheit (im Lazarett München) zurückgetreten
01.01.1941 - 31.08.1944 Heeressanitätsinspekteur
01.03.1941 - 31.08.1944 in Personalunion zugleich Heeresarzt
28.07.1942 zugleich auch Chef des Wehrmacht-Sanitätswesens unter Beibehalt der schon vorbestehenden obigen Personalunion (nach Führerbefehl vom 24.07.1942)
18.02.1942 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Senats für das Militärsanitätswesen
09.09.1943 nach Wien nun auch Honorarprofessor für Wehrmedizin an der Universität Berlin
01.09.1944 - 08.05.1945 nur noch Wehrmacht-Sanitätschef
28.05.1945 mit dem Ende der Regierung Dönitz in Flensburg-Mürwick in brit. Gefangenschaft

25.11.1946 Anklageschrift im sogenannten Nürnberger Ärzteprozess (1. Amerikanisches Militärtribunal)

09.12.1946 - 19.07.1947 Dauer des Gerichtsverfahrens: Wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit (menschenverachtende Humanexperimente in den Konzentrationslagern im Auftrag, mit Wissen bzw mit Duldung durch die Wehrmacht). Urteil: Lebenslänglich
31.01.1951 in 20 Jahre Haft in Landsberg / am Lech umgewandelt (infolge Gnadenerlass durch US-Hochkommissar McCloy)
aus Landsberg/Lech zur Behandlung eines Kiefersarkoms in die HNO-Klinik in München-Pullach verlegt
Resektion des rechten Oberkiefers und Ausräumung der rechten Augenhöhle
00.00.1954 wegen Haftunfähigkeit durch Krankheit vorzeitige Entlassung
Sources:
Ebbinghaus, Angelika / Dörner; Klaus (Hg.): Vernichten und Heilen. Der Nürnberger Ärzteprozess und seine Folgen, Aufbau-Verlag, Berlin 2001. (Es gibt hierzu eine Mikrofiche-Edition, K. G. Saur-Verlag, München, 2000 / 2001, 380 Fiches, inklusive Erschließungsband mit 545 Kurzbiographien: “Der Nürnberger Ärzteprozess 1946 / 47“, Wortprotokolle, Anklage-und Verteidigungsmaterial, Quellen zum Umfeld.
Frewer, Andreas / Wiesemann, Claudia (Hrsg.), Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Georg-August-Universität Göttingen in “Erlanger Studien zur Ethik in der Medizin“, Bd. 7: Medizinverbrechen vor Gericht: das Urteil gegen Karl Brandt und andere sowie aus dem Prozeß gegen Generalfeldmarschall Milch / bearbeitet und kommentiert von Ulrich-Dieter Popitz Erlangen; Jena: Palm und Enke, 1999
Klee, Ernst: Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1997
Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2003
Ueberschär Gerd R. (Hrsg.) “Der Nationalsozialismus vor Gericht. Die alliierten Prozesse gegen Kriegsverbrecher und Soldaten 1943-1952“. Fischer- Taschenbuch, Frankfurt/a.M., 1999
Person, Christiane, Prof. Dr. med. Siegfried Handloser (1885-1954). Generaloberstabsarzt und Heeressanitätsinspekteur. Eine Biographie, Diss. med. dent., Univ. Heidelberg, Masch.-man., Heidelberg 2005, 149 Seiten
Neumann, Alexander: Die Heeressanitätsinspektion und das Amt “Chef des Wehrmachtssanitätswesens” der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, 1939-1945. Diss. phil., Freiburg 2003, (Betreuung zusammen mit Prof. Dr. Wolfram Wette).

His involving in the crimes against humanity:
Wolfgang U. Eckart/Alexander Neumann (Hrsg.): Medizin im Zweiten Weltkrieg. Ferdinand Schöningh, Paderborn, 2006
See also:
Kupplich, Y.: Funktion und Leistungen der Beratenden Internisten im Heeressanitätsdienstder deutschen Wehrmacht 1939 - 1945“; Diss. Med. Leipzig 1996
D. Z.
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Oberster Kliniker der SS

Post by VJK » 24 Dec 2004 17:19

SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Prof. Dr. med. Karl Gebhardt (RK KVK mS 16.05.1944)
(Deutsches Kreuz in Silber 20.04.1944) (erfolglos für den Blutorden vorgeschlagen)

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00.04.1924 - 00.00.1927 Volontär, dann Assistent an der Chirurgischen Universitätsklinik in München (unter Geheimrat Prof. Sauerbruch)
00.00.1925 sportärztlich beim “Reichsauschuss für Leibesübungen“ tätig
00.00.1926 - Sommer 1933 Gründer und Organisator des Übungslagers Hohenaschau für erholungsbedürftige und verletzte Jungarbeiter u. Lehrlinge, zugleich an der Schule für staatliche Krankengymnasten in München, den Lehrlingswerkstätten der bayerischen Reichseisenbahn, den Staatsschulen sowie den Turn- und Sportsvereinen
00.00.1928 - 31.10.1933 Oberarzt und Leiter der Abteilung für Sportmedizin und Nachbehandlung an der Chirurgischen Universitätsklinik in München (unter Geheimrat Erich Lexer );
Lehrer an der staatlichen Schule für Krankengymnastik, München
00.00.1933 - 00.05.1945 Leiter des medizinischen Instituts für Leibesübungen Berlin-Charlottenburg und zugleich Leiter der Medizinischen Abteilung der Reichsakademie für Leibesübungen
01.07.1933 - 20.09.1934 Leiter des Reichsärztelagers in Hohenaschau
01.09.1933 dem Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten zugeteilt als beratender Arzt der Reichssportführung,
zugleich mit der Führung der Geschäfte der Deutschen Sporthilfe beauftragt
01.11.1933 - 00.04.1945 Chefarzt der Orthopädischen Heilanstalt Hohenlychen
29.08.1935 nicht beamteter außerordentlicher Professor
00.00.1935 - 00.05.1945 Beratender Arzt beim Reichssportführer und Leiter der Medizinischen Abteilung der Hochschule, ab 15.04.1936 Reichsakademie für Leibesübungen (RAL) ,
Persönlicher Verbindungsmann des Reichssportführers auf dem Sportärztlichen Sektor zu Himmler
Ende 1935 zugleich klinischer Vertrauensarzt (“Beratender Kliniker“) zu-nächst beim Generalinspekteur für das deutsche Straßenwesen, dann auch bei der Organisation Todt
06.02.1936 - 16.02.1936 vom Reichssportführer mit der ärztlichen Betreuung der Sportler während der IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen beauftragt
01.08.1936 - 16.08.1936 Leitender Arzt der XI. Olympischen Sommerspiele in Berlin
01.01.1937 stellvertretender Präsident des Deutschen Roten Kreuzes
01.12.1937 ordentlicher Professor und Ordinarius für Sportmedizin an der Medizinischen Fakultät in Berlin ,
zugleich Direktor des Medizinischen Instituts der Reichsakademie für Leibesübungen (RAL)
05.09.1938 Eintritt in den aktiven Dienst des Deutschen Roten Kreuzes, Dienststelle Präsidium des DRK
26.10.1939 - 15.05.1940 Beratender Chirurg des Korpsarztes der bewaffneten SS
26.10.1939 - 00.05.1945 Chefarzt des SS-Lazaretts an der Orthopädischen Heilanstalt in Hohenlychen
15.05.1940 - 08.05.1945 Beratender Chirurg der Waffen-SS
31.08.1943 - 08.05.1945 ”Oberster Kliniker” beim Stabe Reichsarzt-SS und Polizei
16.05.1944 - 18.05.1944 Leiter der “4. Arbeitstagung Ost der Beratenden Ärzte“ der Wehr-macht, der SS und Polizei, des Reichsarbeitsdienstes und der Organisation Todt im SS-Lazarett Hohenlychen
02.12.1944 - 23.01.1945 Heeresgruppenarzt der Heeresgruppe Oberrhein
24.01.1945 - 20.03.1945 Heeresgruppenarzt der Heeresgruppe Weichsel “mit dem Dienstbereich: Front-Wehrkreis- und Heimat“
26.04.1945 Geschäftsführender Präsident des DRK


Gebhardt went to Nemmersdorf (East Prussia) on 24.10.1944 for the purpose of the german abomination-propaganda. 26 dead women (civil) and children, perished during the Sovietic attack on 21.10.1944, already buried, were exhumed to prepare them as victims of bestialities by the Red Army. With dirty tricks, directed by Goebbels, Gebhardt had to produce a falsification for the world-press to show the women as violated and ravished. Indigenious (also german soldiers as witnesses) and foreign correspondents documented unequivocally this apparent matter of fact. The perfidious proceeding by Goebbels has to be considered in connection to the reports about the violations by the Sovietic soldateska (calling up by Ilja Ehrenburg).
Firstly Prof. Guido Knopp documented these facts in his documentation “History“ in the german-TV (ZDF) on 26.11.2000, and again also more detailed on 20.11.2001 with some witnesses (former inhabitants of Nemmersdorf) and documents (SSFHA resp. Propaganda-Ministerium) in the first part of the series “Die große Flucht“ in the ZDF-programme.

A detailled biography is here:
Hahn, Judith: "Grawitz, Genzken, Gebhardt. Drei Karrieren im Sanitätsdienst der SS". Klemm & Oelschläger, Münster2008 (zugleich phil. Diss. am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. 2007)
DZ
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Gutzeit, Prof. Dr. med. Kurt (Beratender Internist H San In)

Post by VJK » 24 Dec 2004 17:21

Generalarzt Prof. Dr. med. Robert Julius Kurt Gutzeit (RK KVK mS 16.05.1944)

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* 02.06.1893 in Berlin
† 28.10.1957 in Bad Wildungen

Gutzeit become 1934 editor of “Therapie der Gegenwart“ succeeding Geheimrat Prof. Georg Klemperer (who was Director Innere Abteilung [interniste] Krankenhaus Moabit Berlin). Klemperer, editor since 1899, son of a liberal rabbi and convinced republican, has become pensioned by force in 1933.
Klemperer, a world-wide authority, was standing on the sick-bed of Lenin in Moscow in February and May 1922.

Gutzeits first contribution in the journal (1934):
It would be the instruction for the coming times “to support effectively the preservation and promoting of a healthy hereditary quality by repressing those with ill and not tue-bred characters” !!

Joined SS in 1933, at last (1939) SS-Hauptsturmführer
Joined NSDAP in 1937, also NSDDB (Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund).

He denounced the NS-chancellor of the university of Breslau, Magnifizenz Prof. Dr. Staemmler, who got in touch with the Ordinarius für Chirurgie (Chief-surgeon) in Breslau, Prof. Dr. med. Karl Heinrich Bauer (succeeding the famous Generalarzt der Reseve z.V. Prof. Dr. med. Erwin Payr).
Bauer’ s wife had a jewish grandmother. This was intolerable for Gutzeit.

His severest crimes were the human experiments (with mentally ill patients) for catching the inflammatory hepatic diseases from man to man (October 1941 in Breslau), “Icterus infectiosus” (nowadays: Hepatitis epidemica).
He publshed the results (!!!) in the “Münchner Medizinische Wochenschrift (MMW)”, Nr- 4, 28.1.1942, pages 75 ff.
Literatur:
“Der Wert des Menschen. Medizin in Deutschland 1918-1945“. Herausgegeben von der Ärztekammer Berlin in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer. Redaktion Christian Pross / Götz Aly. Berlin 1989.

He received the KC of the War Merrit Cross for his experiment to Hepatitis and also ”Feld“-Nephritis.

1954 editor (2. Auflage) of the compendium “Die Gastroskopie” together with Prof. Dr. med. Heinrich Teitge, the former SS-Brigadeführer in the government of Dr. Frank in Krakau, now Ärztlicher Direktor der Paracelsus-Klinik in Marl.

Gutzeit was pronounced in 1957 to Honorar-Professor of the university of Marburg / Lahn, when he died surprisingly.
Instead of a wreath a gift for the “Stille Hilfe” was asked for.
His involving in the crimes against humanity:
Wolfgang U. Eckart/Alexander Neumann (Hrsg.): Medizin im Zweiten Weltkrieg. Ferdinand Schöningh, Paderborn, 2006
See also:
Kupplich, Y.: Funktion und Leistungen der Beratenden Internisten im Heeressanitätsdienst der deutschen Wehrmacht 1939 - 1945“; Diss. Med. Leipzig 1996
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Kittel, Prof. Dr. med. Walther

Post by VJK » 24 Dec 2004 17:23

Generalstabsarzt Prof. Dr. med. Walther Kittel (RK KVK mS 04.06.1944)

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* 20.03.1887 in Metz
† 11.11.1971 in Wiesbaden

30.09.1906 Gefreiter
01.10.1910 Unterarzt
22.03.1912 Assistenzarzt
22.04.1914 Oberarzt
18.05.1920 Stabsarzt
01.06.1925 Oberstabsarzt
01.04.1931 Generaloberarzt
01.01.1934 Generalarzt (alte Rangbezeichnung)
01.04.1934 Oberstarzt (neue Rangbezeichnung)
01.01.1937 Generalarzt
01.10.1940 Generalstabsarzt

00.00.1905 Eintritt in die Preußische Armee, Kaiser-Wilhelms-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen in Berlin, Aktivmeldung bei der “Suevoborussia”, einem “Pfeifhahn”-Corps (Pépinière-Corps)
01.04.1906 - 30.09.1906 kommandiert zum 2. Garde Regiment zu Fuß, Berlin, Kaserne Friedrichstraße
01.10.1910 - 15.01.1912 kommandiert zum 5. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 165, Quedlinburg
15.01.1912 - 02.08.1914 kommandiert zum Fußartillerie-Regiment (Magdeburgisches) “Encke” Nr. 4, Magdeburg
00.00.1912 Promotion zum Dr. med. an der Charité Berlin mit der Dissertation “Über Ausheberung des Mageninhalts in 2 getrennten Portionen”
00.10.1912-02.08.1914 im Rang als Oberarzt an die Georg-August-Universität Göttingen zur Weiterbildung kommandiert
02.08.1914 - 05.05.1918 beim Korpsarzt des Generalkommandos XXIV. Reserve Korps
05.05.1918 - 21.10.1918 Chef der Sanitäts-Kompanie Nr. 244
21.10.1918 - 12.12.1918 Regiments-Arzt des Infanterie-Regiments Nr. 445
13.12.1918 - 20.01.1919 beim Korpsarzt des IV. Armee Korps
20.01.1919 - 01.02.1919 Referent beim Korpsarzt des Garde Korps
01.02.1919 - 27.09.1919 Chef der Sanitäts-Kompanie der Garde-Kavallerie-Schützen-Division
27.09.1919 - 15.05.1920 im Schützen-Bataillon 15, Lichterfelde, der Reichswehr-Brigade 15, Berlin, der Vorläufigen Reichswehr
15.05.1920 - 01.01.1921 in der Sanitäts-Abteilung 6 der Reichswehr-Brigade 6, Breslau, der Vorläufigen Reichswehr
01.01.1921 - 01.01.1922 Truppenarzt bei der Sanitätsstaffel Verden an der Aller der 6. (Westf.) Sanitätsabteilung Münster
01.01.1922 - 01.01.1923 Truppenarzt bei der Sanitätsstaffel Paderborn der 6. (Westf.) Sanitätsabteilung Münster
01.01.1923 - 01.07.1925 Adjutant beim Gruppenarzt des Gruppenkommandos 2, Kassel
01.07.1925 - 01.12.1929 Personal-Referent in der Heeres-Sanitäts-Inspektion (HSanIn)/Reichswehrministerium
01.12.1929 - 01.04.1932 Standortarzt und Chefarzt der Sanitätsstaffel Berlin-Tempelhof der 3. (Preuß.) Sanitätsabteilung Berlin
01.04.1932 Chef des Stabes der Heeressanitätsinspektion (unter Generalstabsarzt Prof. Dr. Carl Franz), als Nachfolger von Generalarzt [jeweils alte Dienstgrade] Prof. Dr. Otto Napp
01.10.1936 - 26.08.1939 Korpsarzt und Wehrkreisarzt XII, Wiesbaden
26.08.1939 - 00.00.1940 Armeearzt 1
00.00.1940 Professor
00.00.1940 erkrankt
20.12.1940 - 19.06.1942 Armeearzt 12
19.06.1942 - 21.09.1942 Armeearzt 6
18.08.1942 Ordentliches Mitglied im “Wissenschaftlichen Senat des Wehrmachtsanitätswesens”
21.09.1942 - 14.021943 Heeresgruppenarzt Don
14.02.1943 - 05.04.1944 Heeresgruppenarzt Süd
05.04.1944 - 24.09.1944 Heeresgruppenarzt Nordukraine
24.09.1944 - 25.01.1945 Heeresgruppenarzt A
25.01.1945 - 02.02.1945 Heeresgruppenarzt Mitte
00.05.1945 in US-Kriegsgefangenschaft
00.00.1947 Entlassung

1963 - 1967 Mitglied des Wissenschaftlichen Rates für Gesundheitsangelegenheiten beim Bundesministerium der Verteidigung in Bonn


Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse
Ritterkreuz des k.u.k. Franz-Joseph-Ordens mit Kriegsdekoration
k.u.k. Ehrenkreuz II. Klasse des Ehrenzeichens für Verdienste um das Rote Kreuz mit Kriegsdekoration
1934 Ehrenkreuz für Frontkämpfer
kgl. Ungarische Kriegserinnerungsmedaille mit Schwertern
DRK-Ehrenzeichen, Halskreuz 1. Klasse (2. Modell 1934-1937)
02.10.1936 Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. bis I. Klasse
20.05.1940 Spange zum EK II
Spange zum EK I
12.07.1941 KVK I mit Schwertern
Bulgarischer St. Alexander-Orden 1. Kl. mit Stern u. mit Schwertern
Bulgarischer Rotes Kreuz Orden 1. Kl. in Gold,
Bulgarischer Jugend Rotkreuz-Orden 1. Kl.
24.02.1943 Deutsches Kreuz in Silber
12.03.1943 Großoffizierkreuz des Kgl. Rumänischen Ordens der Krone von Rumänien mit Schwertern
04.06.1944 Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern

Kittel, Walther; Schreiber, Walter; Ziegelmayer, Wilhelm:
"Soldatenernährung und Gemeinschaftsverpflegung", Verlag Steinkopff, Dresden 1939
D. Z. :wink:
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Schröder, Prof. Dr. med. Oskar, Chef L. In. 14

Post by VJK » 24 Dec 2004 17:26

Generaloberstabsarzt (Lw) Prof. Dr. med. Oskar Schröder (RK KVK mS 01.02.1945)

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Facharzt HNO (specialist oto-rhino-laryngology)
Professor an der Universität Münster

aktiv beim Corps Saxonia, (Pépinière-Corps) an der Kaiser-Wilhelm-Akademie für das Miltärärztliche Bildungswesen, Berlin (nach der Neugründung in Hamburg erhält er auch die Bänder des Corps Franconia Tübingen und des Corps Brunsviga Göttingen; wie auch Gerhard Rose)

01.06.1939 Chef des Stabes der Inspektion des Sanitätswesens der Luftwaffe / RLM
01.02.1940 Luftflottenarzt 2
02.12.1941 zugleich Leitender Sanitätsoffizier beim Oberbefehlshaber Süd (LSO OB Süd)
15.08.1943 in der Inspektion des Sanitätswesens der Luftwaffe / RLM
01.01.1944 Inspekteur des Sanitätswesens der Luftwaffe (L In 14) / RLM
01.04.1944 Chef des Sanitätswesens der Luftwaffe / RLM
00.04.1945 zugleich Chef des Wehrmacht-Sanitätswesens beim OKW-Süd
After his dismissal after the case 1 (Nürnberger Ärzteprozess) from Landsberg (01.04.1954) he worked for the US-Air Force in USA


pic "Luftwaffensanitätsinspektion" below shows from left:
Unknown; Dr. Heinrich Potthoff, Luftflottenarzt 4; Dr. Otto Thomann (later Generalarzt), Luftgauarzt III / IV Berlin; Prof. Eberhard Koch (Physiologist); Dr. Eugen Wullen (later Generalarzt), LSO Lw-Kdo Südost; 4 Unknown SanOffz.; Dr. Karl Martius, Generalstabsarzt (Ltr. Abtlg. 2, Ärztl., LSanIn); Unknown; Dr. Friedrich Süßbrich (former LwKdoArzt Don); Dr. Heinz Steeg, till April 1944 Chief of Staff LSanIn, then latest Luftflottenarzt 4; Dr. Kurt Wenzig, Generalstabsarzt, Luftflottenarzt 5; Dr. Johannes Gebler, Generalstabsarzt, z. V. LSanIn; Dr. Georg Engelbrecht, Generalarzt, Luftflottenarzt 3; Prof. Dr. Hans Luxenburger, Psychiatrist (LSanIn); Dr. Martin Sabersky-Müssigbrodt (nickname: "Perversky-Müßiggang"), Generalstabsarzt, Luftflottenarzt 1; Prof. Dr. Albert Anthony, Internist (Ln In 4), involved in Dachau-experiments ("Seenot"); OSA Dr. Rolf-Werner Range; Prof. Dr. Oskar Schröder, Generaloberstabsarzt, Chef LSanIn; Dr. Friedrich Schmidt, Generalstabsarzt, Kdr. Ärztl. Akademie der Luftwaffe, Berlin-Wittenau; Dr. Kurt Neumüller, Generalstabsarzt, Fallschirm-Armeearzt; Dr. Berthold Knörr, Generalstabsarzt (commando unknown at this time)

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Inspekteur des Luftschutzes / RLM

Post by Dieter Zinke » 25 Dec 2004 10:56

Generaloberst Günter Rüdel (RK KVK mS 09.11.1942)

01.10.1934 Inspekteur der Flakartillerie (In LS) und Chef des Luftschutzamtes / RWM
01.04.1935 Inspekteur der Flakartillerie und des Luftschutzes (In Fla / LS) / RLM
01.02.1938 Chef der Luftwehr und Inspekteur des Luftschutzes / RLM
01.02.1939 Präsident der Luftwaffen-Kommission
12.01.1940 again Chef der Luftwehr und Inspekteur des Luftschutzes / RLM
07.01.1941 zugleich General dee Flakartillerie beim ObdL
01.09.1942 Führerreserve OKL
30.11.1942 Abschied

05.07.1940 Chef des Flak-Regiments 5.
(as Generaloberst Rüdel wore red collar-patches and also shoulder boards on a red colored underlay with the numeral "8" denoting his honorary connection with his regiment).
BTW:
00.08.1944 Ernennung zum ehrenamtlichen Richter am Volksgerichtshof
08.05.2000 : Die Heeresflugabwehr-Schule der Bundeswehr (Generaloberst-Rüdel-Kaserne) in Rendsburg wird in Feldwebel-Anton-Schmid-Kaserne umbenannt (Schmid wurde im April 1942 hingerichtet, er hatte in Wilna mehr als 200 Juden des dortigen Widerstands gerettet; vom Staat Israel als “Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet).
Nachdem 2002 bekannt wurde, dass Rüdel nur an einer einzigen Sitzung teilgenommen hatte, in welcher er persönlich auch noch den Freispruch des Angeklagten durchsetzte, wurde sein Ansehen in Augen von Verteidigungsminister Struck rehabilitiert. Daraufhin wurde ein Saal in der Feldwebel-Schmid-Kaserne mit seinem Namen ausgezeichnet.
The army air defense school of the Bundeswehr (Generaloberst Rüdel barracks) in Rendsburg is renamed Feldwebel Anton Schmid barracks (Schmid was executed in April 1942, he had rescued in Vilnius more than 200 Jews of the local resistance, by the State of Israel as "Righteous Among the Nations" award).
After it became known in 2002 that Rüdel had only attended a single session in which he personally enforced the acquittal's acquittal, his reputation was rehabilitated in the eyes of Defense Minister Struck. Then a hall in the Feldwebel Schmid barracks was awarded his name.

the bio is here
http://www.oocities.org/~orion47/ - another bio:
Jan-Hendrik wrote:A bio of GO Günther Rüdel by Karl-Heinz Hummel can be found in Deutsches Soldatenjahrbuch 1983, p. 108- 112 :D

Jan-Hendrik

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Hauptamtschef der Kriegsmarine

Post by Dieter Zinke » 25 Dec 2004 11:15

Generaladmiral Walter Warzecha (RK KVK mS 25.01.1945) (Deutsches Kreuz in Silber 30.01.1943)
01.11.1938 - 31.08.1942 O.K.M., Chef des Marinewehramtes
15.11.1939 - 30.04.1944 O.K.M., also Chef des Allgemeinen Marinehauptamtes
01.05.1944 - 22.07.1945 O.K.M., Chef der Kriegsmarinewehr
24.05.1945 - 22.07.1945 after the suicide of von Friedeburg: dienstältester Seeoffizier des O.K.M. (highest seniority within the former Kriegsmarine)

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Emil Leeb, the brother of GFM Wilhelm Ritter von Leeb

Post by Dieter Zinke » 25 Dec 2004 11:20

General der Artillerie Emil Johann Nepomuck Leeb (RK KVK mS 14.06.1944) (Deutsches Kreuz in Silber 01.09.1943)

Parents: Major z.D. and Bezirks-Offizier Adolf Leeb & Katharina geb. Leeb
Married with Gertrud Schmid
He is the brother of Generalfeldmarschall Wilhelm Ritter von Leeb
16.04.1940 - 01.05.1945 Chef des Heereswaffenamtes
17.01.1941 - 29.12.1942 in the board of directors of the Reichswerke AG für Waffen und Maschinenbau "Hermann Göring", Berlin
00.06.1942 im "Präsidialrat" des RFR (Reichsforschungsrat)
00.00.1942 Member in the Rüstungsrat
01.05.1945 dismission
Chef Heereswaffenamt (Chef WaA):
01.12.1933 - 28.02.1938 General der Infanterie Kurt Liese
01.03.1938 - 08.04.1940 (+) General der Artillerie Prof. Dr.-Ing. Dr. phil. h.c. Karl Becker
16.04.1940 - 01.05.1945 General der Artillerie Emil Leeb

Chef des Stabes Heeres-Waffenamt:
20.07.1931 - 15.03.1941 General der Artillerie Dr.-Ing. Kurt Waeger



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Hauptamt Kriegsschiffbau / OKM (Hauptamtschef)

Post by herbert » 25 Dec 2004 13:57

Admiral Werner Fuchs (RK KVK mS 30.12.1944)
30.01.1943 Deutsches Kreuz in Silber

20.03.1934 Kommandant Leichter Kreuzer "Köln"
01.10.1935 / 11.01.1936 ML / OKM, Chef der Ausbildungsabteilung
28.03.1938 OKM, Chef der Flottenabteilung
23.01.1939 zugleich OKM, Sonderbeauftragter des Ob.d.M. für Neubaufragen
01.07.1939 / 15.10.1939 OKM, Chef des Amtes / Hauptamtes Kriegsschiffbau
01.11.1944 Führerreserve


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Generalinspekteur Seeschiffahrt beim Reikosee

Post by herbert » 25 Dec 2004 14:13

Freg.Kpt.der Res.z.V. Carl-Friedrich Christiansen (RK KVK mS 19.11.1944)
* 24.02.1884 Wyk auf Föhr (North Frisian isle)
† 02.05.1969 Wyk auf Föhr

seit vielen Generationen altes Seefahrergeschlecht; Wikinger-, Grönland- und Ostindienfahrer, hanseatische Seefahrer. Vater Kapitän, alle vier Brüder gleichfalls Seefahrer
In April 1899 he went to sea (Schiffsjunge)
Seefahrtschule Hamburg und Flensburg
Voyages with great sailing-ship all over the sea
1904 2. Offizier on the world greatest fife-master ,“Preussen"
1906: Patent als Kapitän für Große Fahrt (captain high sea)
April 1907 Einjährig-Freiwilliger, Kaiserliche Marine
Übungen in Kreuzer-Geschwader,
Ausbildungsabteilung Schulschiff “Prinz Eitel Friedrich"
1908 Leutnant zur See der Reserve
Offizier beim Norddeutschen Lloyd
1910 - 1913 in Ostasien, Südsee, Australien, Japan
09.07.1912 Oberleutnant z. See d. Res.
August 1914 Wachoffizier(WO) Leichter Kreuzer “Lübeck“
then Großer Kreuzer “Friedrich Carl" (sunk 17.11.1914 near Memel, by mine)
then in 1914 Stab BdAdO (Befehlshaber der Auflärungsschiffe in der östlichen Ostsee) and
Stab OdO (Oberbefehlshaber der Ostseestreitkräfte)
1915 Kommandant Blockadebrecher “Rubens“ (blockade breaker) to support te troops in the german colony “Deutsch Ostafrika“ with ammunition
in the staff General Paul von Lettow-Vorbeck near the Kilimandscharo;
then on Kleiner Kreuzer “Königsberg" in Rufidji (Deutsch-Ostafrika)
14.04.1915 severely wounded as Kommandant des Blockadenbrechers “Rubens" in the battle with the british cruiser “Hyazinth"
December 1915 captivity in South-Africa and brought to London, sentenced to imprisonment for two years because of espionage
1916 Kapitänleutnant der Reserve
1917 returned at home, reinstated as Asto beim Nateko B.M.K. Sewastopol (Black Sea)
28.02.1919 retired from active duty
Ritterkreuz des Hausordens von Hohenzollern
In the twenties again Kapitän auf Großer Fahrt (Flensbuger Reederei)
Nautischer Sachverständiger (expert) in Bremen
01.03.1933 Polizei-Präsident Harburg-Wilhelmsburg (greatest Prussian harbour)
12.12.1933 removed
1934 Polizei-Präsident in Magdeburg
since 22.03.1935 Geschäftsführer (manager) der Deutschen Zeppelin-Reederei
engaged in economy affairs for the “”Vierjahresplan”
Leiter des Walfang-Kontors (whale hunting office)
08.09.1937 infolge eines Parteigerichtsverfahrens (wegen verschwiegener Mitgliedschaft in einer Freimaurerloge) in den Wartestand versetzt , (Nachfolger: Gauleiter a. D. SS-Brigadeführer Alfred Bolek)
08.09.1937 temporary retirement as Polizei-Präsident (infolge eines Parteigerichtsverfahrens in den Wartestand versetzt; succeeded by SS-Brigadeführer Andreas Bolek in December 1937)
May 1940 Seeoffizier im Stab des Wehrmachtbefehlshabers in den Niederlanden (his brother General der Flieger Friedrich Christiansen),
zugleich Marineverbindungsoffizier (MVO) und Kommissar für die See- und Binnenschiffahrt in den Niederlanden
20.04.1941 promoted to NSFK-Brigadeführer (his brother Friedrich was Korpsführer of the NSFK)
September 1942 Generalinspekteur Seeschiffahrt beim Reikosee (Reichskommissar für die Seeschiffahrt, Gauleiter Karl Kaufmann)
01.10.1944 Fregattenkapitän der Reserve zur Verfügung
May 1947 released from captivity

DZ (courtesy of Andreas Schulz and mulisch)

in the pi below his brother
General der Flieger Friedrich Christiansen.
Pour le merite. WW I: Flugstation Zeebrügge; later Kommandant Flugboot Dornier "Do X"; Korpsführer NSKK; Wehrmachtbefehlshaber in den Niededrlanden

His decorations are here: viewtopic.php?f=5&p=2041808#p2041808

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Post by Stauffenberg II » 25 Dec 2004 15:05

Dieter!

I would like to thank you for that comprehensive and thorough thread. I would like to thank you also for the nice pic of Emil Leeb.

May I ask where you have received the dates, please? Are the dates a collection of award dates from various sources, or are they even official dates? I have never managed to find all correct award dates. Once again some of the dates vary from those of mine.

Examples:
Heinemann (two different dates 1943)
Henrici (1945)
Wenneker (together with Friedeburg)

Furthermore I think almost all dates of death are known, but does anybody happen to know these of the following two gentlemen. If I had already received my copy of Vol. 1, Stellenbesetzung der Deutschen Heere, I could have solved it by myself but Biblio was not that quick before christmas.

Stud Erich, Gen. Lt. (05.05.1888)
Schindler Max, Gen. Lt. (11.12.1880)

Thank you very much again for that outstanding work.

S.

Jürgen,
my sources are mainly K. D. Patzwall “Die Ritterkreuzträger vom Kriegsverdienstkreuz“, 1978;
K. D. Patzwall “Die Ritterkreuzträger des Kriegsverdienstkreuzes 1942 - 1945“, 1984;
“Liste der Inhaber des Kriegsverdienstkreuzes mit und ohne Schwerter von 1942-1945“ by Klaus D. Patzwall, Stand vom 01.03.1993;
the authors from Biblio-Verlag (Hans & Friedrich Karl Hildebrand, Dr. Dermot Bradley, Franz Thomas, Heinz Peter Würzenthal, Günter Wegmann, Andreas Schulz);
Mark C. Yerger; Jost W. Schneider; Dr. Gerd F. Heuer.
Surely Patzwall has many mistakes with his dates (bestowal, delivery, announcement and publishing), this explains the different dates.
I know barely other documents (official dates) than these of SS and Polizei evaluated by Andreas Schulz, but you can relay on these dates.

Dieter

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Hellmuth Walter: the great designer and pioneer

Post by Dieter Zinke » 25 Dec 2004 18:39

Prof. Dr.-Ing. Hellmuth Walter (RK KVK mS 06.02.1945)

* 26. 08.1900 in Wedel near Hamburg
† 16..12.1980 in Upper Upper Montclair (USA)

1923 finished studies at the Technische Hochschule in Berlin-Charlottenburg
constructor for turbines with the Vulkan-Werft (dockyard) in Hamburg
since 1930 with the Germania-Werft in Kiel, where he began to develop the gas-turbine as drive fur submarines (Walter-Antrieb).

Walter entwickelte darüber hinaus Starthilfsraketen und Raketen- sowie Torpedoantriebe.
Um den leistungsstarken, den Elektromotoren deutlich überlegenen Diesel-Antrieb der U-Boote auch unter Wasser nutzen zu können, musste Sauerstoff erzeugt werden. Beim 1936 erprobten “heißen Verfahren“ wurde eine Brennkammer, in der Treibstoff mit Sauerstoff (per Katalysator aus Wasserstoffperoxid gewonnen) verbrannt wurde, einer Turbine vorgeschaltet.
Bei Versuchen 1940 erreichte das Erprobungs-U-Boot V80 eine Geschwindigkeit von 28 Knoten. Geplant waren U-Boote mit der Typ-Bezeichnung XVII, XVIII und XXVI.

Hellmuth Walter , chief German submarine designer in the prewar and wartime years. He had proposed a high-speed, "true" submarine, powered when submerged by engines that obtained oxygen from hydrogen peroxide (code-named "Ingolin"). As related, Hitler had earlier authorized the construction of two oceangoing Walter prototypes (U 796 and U 797) and twenty-four Walter coastal boats or "ducks" (U 1405 to U 1416; U J081 to U J092)....

Source: "Hitler's U-Boat War (2) The Hunted 1942-1945" by Clay Blair


Walter was since1946 in England for further development of his ideas.
He returned to germany in 1950, butb emigrated to the USA the same year. He then worked with Fa. Worthington in the town of Harrison.
He founded in 1956 in Kiel the Hellmuth Walter GmbH. In 1967 he constructed a civilian submarine with the name STINT with “Walterantrieb”
Literatur:
Vom Walter-U-Boot zum Waffelautomaten, ISBN 3-89574-438-7




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The famous "Baustab Becker"

Post by Dieter Zinke » 25 Dec 2004 18:45

Major der Reserve Alfred Becker (RK KVK mS 20.04.1945)
* 20.08.1899 Krefeld
† 26.12.1981 Viersen

18.05.1940 Spange zum EK II
03.06.1940: Spange zum EK I
13.05.1942 Deutsches Kreuz in Gold
01.09.1942 Kriegsverdienstkreuz I. Klasse mit Schwertern

01.05.1943 Major d.R.

als Diplom-Ingenieur (Maschinenbau) Teilhaber der Maschinenfabrik Volkmann & Co., Krefeld
28.08.1939 zur 227.Infanterie-Division eingezogen, Chef der 12.Batterie (bespannt) / Artillerie-Regiment 227
00.00.1940 nach dem Einmarsch in Holland motorisierte er seine Batterie mit holländischen Beutefahrzeugen (Zugmaschinen u.a.). Schon damals begann er sich in Eigenregie die ersten Artillerie-Selbstfahrlafetten (Sturmhaubitzen: 10,5 cm le. Feldhaubitze 16) der deutschen Wehrmacht durch Bogenschweißtechnik aus Beutefahrgestellen (Vickers Mk VI (e)) zusammenzubauen (12 Exemplare im AR 227).
In der Folge wurden weitere Selbstbau-Sturmpanzer auf Beutefahrgestellen mit 10,5 cm Haubitzen angefertigt und in den Batterien 13.,14. und 15. (IV. bzw V./AR 227) eingesetzt
- 1942 - Chef 15. (Stu.Gesch.) / Artillerie-Regiment 227
1942 (wahrscheinlich am 01.10.1942 in Gegenwart Rommels) Präsentation vor Hitler im Garten der Reichskanzlei, nachdem auch das OKH Beckers Eigenkonstruktionen zu schätzen wusste (Spielberger gibt an, dass die von Becker gebauten Sfl. im August 1942 verladen und nach Berlin geschickt wurden und die Präsentation dortam 2.9.1942 stattfand / Walter J. Spielberger "Beutekraftfahrzeuge und -Panzer der Wehrmacht").
Von der Ostfront kurz zur Firma Alkett, Berlin-Spandau, kommandiert, um von dort 30 s.Art.Sfl. (s. Feldhaubitze 13 auf Lorraine-Fahrgestell) an die Front in Afrika zu schicken.
In Frankreich ab Ende 1942 machte sich dann der "Baustab Becker" daran, etwa 1800 Beute-Fahrzeuge für die Wehrmacht zu (leichten und schweren) Artillerie- und Flak-Selbstfahrlafetten, Panzerjägern (Marder I), Beobachtungs-und Munitions-Panzern, Mtw (Mannschaft-Transport), und Fahrzeugen für die Nachr.-, Pionier-und Kradschützen-Einheiten sowie Werkstätten, Küchen- und Sanitäts-Dienste etc. umzubauen, zu ergänzen oder neu zu fertigen. Das Panzer-Rgt. 100 (* 10.01.1943 in Versailles bei Pz.Brigade 100) mit 8 Pz.Kpn. bestand zunächst aus französischen Beutepanzern; das PR kam durch Umbildung der Schnellen Brigade 931 zur 21. PD (am 15.07.1943), ab September 1943 ersetzten Pz IV H die Beutefahrzeuge, die nun für die Bedürfnisse der Division umgebaut wurden.
Gleichzeitig war Alfred Becker Kommandeur der Sturmgeschütz-Abteilung / Brigade 200 (Feld) mit 5 Batterien von Sommer 1943 - 00.11.1944 (Kampf im Raum Caën gegen die Briten)
The engineer with diploma Alfred Becker started the war at the western front with his horsepowered Batterie (12.) in the 227. ID. There he was able to equip his unit with dutch motorized vehicles. Using an arcwelder he constructed in Russia – then in France - on recuperated Beute chassis the first german armored artillery Battery by refitting 105 mm howitzes. The famous “Baustab Becker” was created to build SPA’ s on French ammo-carriers.Simultaniously Becker was also commanding officer of Sturmgeschütz-Abt. 200 (later Sturmpanzer-Abt. 200).
http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic ... 4801#84801
http://www.feldgrau.net/phpBB2/viewtopi ... d5bc6dffce
http://www.wehrmacht.org/forum/viewtopi ... 14961ee876
http://www.modellversium.de/kit/artikel ... origin=cat
http://www.feldgrau.net/phpBB2/viewtopi ... b60f0562a2
http://panzerchen.cybton.com/h39haubi/h39hau.htm
http://www.id227.de/Dokumente_html/spec ... tterie.htm
http://panzer-archiv.de/forum/viewtopic ... 60275ff2c7
Walter J. Spielberger "Beutekraftfahrzeuge und -Panzer der Wehrmacht"
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V 1-Einheiten

Post by Dieter Zinke » 25 Dec 2004 18:54

Oberst Max Wachtel (RK KVK mS 31.01.1945)
* 06.06.1897 Rostock
+ 18.06.1982 Hamburg

01.07.1943 Oberst (Flak)

12.12.1942 Deutsches Kreuz in Gold
Tarnname: Martin Wolf
in the pic below also uniformed as Heeres-Oberst "Wolf" for camouflage. He also used the names Wagner and Schmidt since summer 1943


E-Offizier in Halle und Liegnitz
26.08.1939 Kommandeur der I. Batterie/gemischte Flak-Abteilung 704 (v), Breslau
1940 Major und Kommandeur I. Batterie/Flak-Regiment 7 (gem. mot.), Breslau, unter dem Stab des Flak-Regiments 103 beim II. Flakkorps, Frankreich-Feldzug; eingesetzt beim Regiment “General Göring“, der 9. und der 17. Flak-Division
1940 Kommandeur der Reserve-Flak-Abteilung 224 (Eisb.)
23.04.1941 Kommandeur der Flak-Lehr- und Versuchs-Abteilung/FAS (Flakartillerie-Schule) I (Rerik/Ostsee); “Ausbildungs-Kommando für Fähren-Flak“
10.1941 “Sonderkommando Wachtel“, Vlissingen und Antwerpen
06.1942 Kommandeur des Versuchs-Regiments/FAS I, zugleich Leiter der Ausbildungsgruppe L (Luftgau)/FAS I
08.1942 “Unternehmen Klabautermann“ area Ladoga See/Leningrad, als Oberstleutnant Kommandeur eines Regiments aus zwei Flottillen Flakkampf-Siebel-Fähren
Winter 1942/43 Cherbourg: Auslauf-Sicherung für U-Boote
Transport-Schutz für die Versorgung des DAK
13.03.1943 Leiter der Lehrgruppe für Kommandeur-Lehrgänge/FAS I
12.05.1943 zum Versuchskommando der Luftwaffe nach Peenemünde kommandiert
11.06.1943 Kommandeur des Lehr- und Erprobungskommandos Wachtel
15.08.1943 Kommandeur des Flak-Regiments 155 (W)
21.12.1943 Tarnname “Flakgruppe Creil“
02.1944 Verlegung des Gefechtsstandes von Schloss Merlemont nach Schloss Auteuil bei Beauvais (dort Tarnbezeichnung für das Regiment “Oberbauleitung Schmidt“, Offiziere und Kraftfahrzeuge in zivilem Outfit)
06.06.1944 Verlegung nach Saleux (5 km SW Amiens)
19.8.1944 Tarnname “Flakgerätepark West“
06.02.1945 Kommandeur 5. Flak-Division (W), (V 1-Division) nach Oberst Eugen Walter

After the war Direktor of the airport Hamburg-Fuhlsbüttel





See also:
viewtopic.php?f=49&t=93265

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Kommandierender General LXV. AK z.b.V. (V 2)

Post by Dieter Zinke » 25 Dec 2004 19:08

General der Artillerie z.V. Erich Heinemann (RK KVK mS 23.10.1944)
The date 23.10.1944 for the bestowal is given by Klaus D. Patzwall in a manuscript from 01.03.1993.
In his book"die Ritterkreuzträger vom Kriegsverdienstkreuz", 1984, resp. "Die Ritterkreuzträger des Kriegsverdienstkreuzes 1942 - 1945" (1984) he had still the date 23.09. 1943
Also Hildebrand (Biblio) had, based on Patzwall 1984, the date 23.09.1943 - and Gareth Collins in Michael Miller's "Axis Biographical Research" did so too, based on Hildebrand !!
28.11.1943 m.d.F.b. LXV. Armee-Korps z.b.V.
01.01.1944 Kommandierender General des LXV. AK z.b.V.
24.10.1944 Kommandierender General des XXX. AK z.b.V.
15.11.1944 Führerreserve OKH
28.02.1945 Mob.- und z.V.-Stellung aufgehoben
18.07.1945 captured, Suderode (Sachsen/Saxonia)
camps GUPVI: Nr. 27/Krasnogorsk, 48/Černcy, Ležnevo, 324/Ivanovo, Sonderspital 3398/Ležnevo, Sonderobjekt 20-V/Planernoje
Repatriiert: 28.08.1949 Repatriierungslager Nr. 69/Frankfurt an der Oder
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