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Rüstungsinspekteur, im "Ruhrstab"

Post by Dieter Zinke » 12 May 2005 16:49

Generalmajor Kurt Erdmann (RK KVK mS 24.06.1944)
* 23.09.1944 in Insterburg / Ostpreußen, + 10.11.1966 in Münster / Westfalen

Bayer. MVO IV. Kl. mS., Oldenbuger Friedrich-August-Kreuz II. und I. Klasse
Deutsches Kreuz in Silber

Parents: Prof. Dr. Hugo Erdmann and his wife Anna geb. Migeod

26.04.1935 m.d.W.d.G.b. Wirtschafts-Inspekteur VI, Münster / Westfalen
01.11.1936 Wehrwirtschafts-Inspekteur VI
01.04.1937 von den E-Offizieren zu den aktiven Truppenoffizieren überführt unter Belassung im Kommando
22.11.1939 Rüstungs-Inspekteur VI
00.08.1943 zugleich im "Ruhrstab" (under Wehrwirtschaftsführer Dr.-Ing. Walter Rohland), Chef des Stabes
15.04.1945 in captivity

His commission with extended authority at the Ruhr was to restore the production after a bombing raid.

Two sons, both KIA 1944 in Russia as officers
Erdmann ist Rüstungsinspekteur im wichtigsten Wehrkreis VI (Rheinland-Westfalen).
Speer beurteilt ihn als “energisch und tatkräftig“, er müsse aber “noch gleichgeschaltet werden“, d.h. er stehe noch zu sehr auf der Seite seiner Offiziere.

Im Mai 1942 werden die Rüstungsinspektionen und die Rüstungskommandos dem Reichsministerium für Bewaffnung und Munition eingegliedert und die Offiziere werden auf Kriegsdauer dem Minister unterstellt.
17.09.1942 Göring ordnet “die sofortige Errichtung von Rüstungskommissionen“ in den Bereichen der Reichsverteidigungskommissare bzw. der Rüstungsinspektionen an.

Erdmann ist Chef des Stabes des Ruhrstabes Speer (* 00.08.1943 in Kettwig/Ruhr).
Die dominierende Persönlichkeit im Ruhrstab ist Albert Vögler, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Vereinigte Stahlwerke AG.
Unmittelbar nach dem Angriff auf die Möhne-Talsperre setzten die Wiederaufbauarbeiten ein. Albert Speer, Reichsminister für Bewaffnung und Munition, etablierte im Ruhrgebiet einen "Ruhrstab" zur Koordinierung der Reparatur- und Präventionsmassnahmen im gesamten Industriegebiet. Die Organisation Todt wurde in Teileinheiten vom "Atlantikwall" abgezogen und ins Ruhrgebiet verlegt. Dort war sie unter anderem für den Wiederaufbau der Staumauer der Möhne-Talsperre zuständig, der unter Einsatz von Tausenden von Zwangsarbeitern bereits im Oktober 1943 abgeschlossen werden konnte. Gleichzeitig erhielten sämtliche wasserwirtschaftlichen Anlagen und Talsperren im Einzugsgebiet der Ruhr einen verstärkten Flakschutz. (source: http://www.moehnesee.de/historisches.htm)

Dem Kriegstagebuch des Rüstungskommandos Dortmund [Bundesarchiv / Militärarchiv Freiburg, RW 21-14; hier IV. Quartal 1943 (1.10. – 31.12.1943), RW 21-14/16, fol. 34f.] ist überdies zu entnehmen, dass nach dem schweren Luftangriff auf Hagen am 1.10.1943 eine neue Druckleitung vom Pumpwerk Hengstey bis in den Innenstadtbereich von Hagen angelegt werden sollte. Das Rüstungskommando stellte gemeinsam mit der Stadt Hagen beim "Ruhrstab" und dem Baubevollmächtigten des Reichsministeriums für Bewaffnung und Munition den Bauantrag. Die direkte Beteiligung des RM für Bewaffnung und Munition als übergeordnete Behörde für den OT-Einsatz lässt es sehr wahrscheinlich werden, dass auch die OT an den umfangreichen Arbeiten der Stadt Hagen zum Bau der Rohrleitung mitwirkte. (source: http://cc.msnscache.com/cache.aspx?q=17 ... FORM=CVRE9)
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Reichsbahn-Präsident im “Ruhrstab“

Post by Dieter Zinke » 13 May 2005 16:45

Reichsbahn-Präsident Maximilian Lamertz (RK KVK mS 07.12.1943)
* 10.12.1880 Kaldenkirchen, heute zu Nettetal am Niederrhein eingemeindet
† 13.03.1952 Detmold

1933 kommissarischer Präsident der Direktion Erfurt der DRB (Deutsche Reichsbahn)
1935 Präsident der Reichsbahndirektion Erfurt
1940 Präsident der Reichsbahndirektion Essen / Ruhr
Verkehrsbevollmächtigter (Plenipotentiary for traffic) der DRB im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet
23.01.1944 appointed to the “Ruhrstab“

Das Gebiet der Reichsbahndirektion Essen umfasst (the area contains) the Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet Preußens (“Ruhrgebiet“) up to the western frontier with the Netherlands.
Die vielfältig verknüpften Strecken verlaufen vor allem in West-Ost-Richtung. Auch die östlich des Rheins verlaufende Strecke nach Wesel-Emmerich (Niederlande) gehört zur Direktion.
Zur Deportation der Juden (erstmalig am 27.10.1941 mit 262 Personen nach Łódź) gingen bis 1943 insgesamt neun Transporte (mit etwa 1200 Personen) von Essen ab, Ziele waren, neben den Durchgangslagern in Łódź, Minsk, Riga und Izbica, Theresienstadt und 1943 auch Auschwitz direkt.
Die beteiligten Reichsbahndirektionen koordinierten mit Hilfe eines "durchgehenden Fahrplans" die reibungslose Abwicklung. Bei den Deportationen vom 21. und 25.07.1942 erfolgte die Abstimmung zwischen den Direktionen Köln, Wuppertal, Essen, Kassel, Frankfurt am Main, Erfurt und Dresden sowie der Behörde des Reichsprotektors und der Bahnverwaltung in Prag. Die Aufsicht dabei führten die Generalbetriebsleitungen Ost in Berlin, West in Essen und Süd in München.
Polizeirat Friedrich und Polizeiassistent Waldbillig vereinbarten mit Reichsbahndirektor Krüger (DRB Essen), dass Personen- und Güterwagen für die zu deportierenden Juden in Essen und Oberhausen an reguläre Linienzüge angehängt werden sollten. Im Düsseldorfer Hauptbahnhof abgekoppelt sollte eine eigene Lokomotive sie zum Deportationssammelpunkt Düsseldorf-Derendorf bringen.
(Source: http://www.terezinstudies.cz/cz2/ITI/pu ... D94de/zimm)
Awarded for: “Leistungen bei der Absetzbewegung in den Operationsgebieten und die Arbeit zur Aufrechterhaltung des Heimatverkehrs trotz der Bombenangriffe“
DZ[map][/map]
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Werkstattleiter der Kriegsmarine

Post by Dieter Zinke » 15 May 2005 22:09

Sonderführer Kapitänleutnant (Ing.) Jacob Koepke (RK KVK mS 28.01.1945)
* 21.02.1900 im Ort Grünendeich bei Hollern-Twielenfleth / Region Altes Land (Niedersachsen)

Crew VI / 1918
19.04.1940 Sonderführer Kapitänleutnant (Ing.)
01.10.1942 Oberleutnant (Ing.) zur See der Reserve

12.08.1921 Ing.-Aspirant, Hamburger Reederei HAPAG
10.06.1925 IV. Ingenieur
27.03.1927 III. Ingenieur
30.05.1934 II. Ingenieur
01.04.1940 als Sonderführer zur Kriegsmarine einberufen,
Werkstattleiter des Werkstattschiffs "Huascaran" bis Kriegsende
(00.09.1941 - 00.11.1941 Lehrgang bei M.A.A. 501)
Hervorragende Verdienste (outstanding merits) “um die Kriegsbereitschaft aller in einem Seegebiet wichtigen Kriegs- und Handelsschiffe, insbesondere der U-Boote ...“

“Operation Juno” (“Scharnhorst” and “Gneisenau”), 4. - 10. June 1940
"Scharnhorst" lief am 9.6.40 in Drontheim ein. Hier wurde das Leck durch das Werkstattschiff "Huascaran" provisorisch abgedichtet.
The damages on Scharnhorst were severe. The Group returned to Trondheim were they arrived on 9. June 1940 at noon. The hole was 12 x 4 meters. Emergency repairs were carried out by the repair ship Huascaran and the salvage ship Parat, the damage being temporarily patched over.

Nach Werftüberholung des Zerstörers “Z 29“ in Wesermünde trat beim Verlegen nach Norwegen im Juli 1943 ein Kesselschaden bei Z 29 auf, so dass er später als erwartet als Geleitsicherung für das Werkstattschiff "Huascaran" im Altafjord eintraf.

28.08.1945 released from Allied custody
04.02.1946 returned to HAPAG, as II. Ing. aboard "Kehrwieder"
05.10.1946 Leitender Ingenieur, HAL (Hamburg-Amerika Linie)
1965 retirement
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award of the “Dönitz-Erlass“, Generalmajor (Bundeswehr)

Post by Dieter Zinke » 16 May 2005 16:01

Oberstleutnant i.G. Heinz Hükelheim
RK KVK mS 10.05.1945 (“Dönitz-Erlass“ ?!) according Klaus D. Patzwall in a manuscript from 01.03.1993
But since the clearing analysis of Veit Scherzer we have to suppose, that this may be a bestowal of the OdR without any legitimate.
Hükelheim is not listed as decorated with the KC of the WMC by Heinz-Peter Würzenthal in "Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955 - 1999", volume 2,2, on page 465.
Anyway, he doesn' t wear the order on his Bundeswehr-ribbon bar.
According
http://www.das-ritterkreuz.de/index_for ... ssion=1287
the proposal for Heinz Hükelheim's decoration was given on 09.05.1945 eingereicht. In his Bw-personal file is no notice about the bestowal !!
* 09.09.1909 in Wanne-Eickel,
+ 30.01.1989 in Köln

01.10.1935 Leutnant d. R.
01.04.1943 Major (139)
01.10.1944 Oberstleutnant i.G. (138)
14.12.1955 Oberst (with effect: 01.11.1955)
26.09.1961 Brigadegeneral (with effect: 01.08.1961)
16.04.1965 Generalmajor

12.03.1968 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

01.02.1934 entered Wehrmacht-Reserve (Heer), Fahnenjunker im IR 10
01.02.1936 aktiver Offizier im IR 10
30.06.1940 - 15.10.1940 O 1 beim Chef der Militärverwatung in Frankreich, General der Infanterie Alfred Streccius
16.10.1940 - 28.02.1942 O 1 beim Militärbefehlshaber in Frankreich, General der Flieger / Infanterie Otto von Stülpnagel
1942 6. Generalstabslehrgang an der Kriegsakademie Berlin,
then: Ib 34. ID and Ib 707. ID,
1943 Referent beim Generalquartiermeister, Abteilung I (Versorgungsfragen)
December 1944 Gruppenleiter im WFSt (Wehrmachtsführungsstab)
January 1945 Quartiermeister beim Generalquartiermeister

1951 member in the german delegation for the Europäische Verteidigungsgemeinschaft (BF EVG, CED)
1951 member in the german delegation for the accession to the WEU and to the NATO / OTAN
1956 - 1958 G4 in the Staff HQ SHAPE, Fontainebleau / France
December 1958 - January 1960 Ia DCOS Plans & Policy Division SHAPE, Paris
1960 - 1962 deputy commander Panzergrenadierbrigade in Weiden /Oberpfalz, then commander Panzergrenadierbrigade in Hammelburg
1962 - 1965 Verteidigungsattaché in Washington
01.04.1965 - 30.09.1965 Kommandeur der 5. Panzerdivision, Diez / Lahn (HQ Schloss Oranienstein, the former Napola)
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Hauptabteilungsleiter Volkswirtschaft in Norwegen

Post by Dieter Zinke » 17 May 2005 17:04

Senator Carlo Otte (RK KVK mS 15.08.1944, presented by Reichskommissar Terboven on 07.10.1944)
Karolus “Carlo“ Otto Wilhelm Max Friedrich OTTE
* 20.05.1908 in Hamburg
† 24.08.1980

1930 NSDAP (# 402.102) and SA
1931 SS-Nr. 24.024
Ratsherr der Hansestadt Hamburg
29.07.1943 SS-Oberführer (with effect from 21.06.1943)
Oberbereichsleiter der NSDAP

Winkel für alte Kämpfer
30.01.1943 Goldenes Ehrenzeichen der NSDAP

since 1924 mercantile apprenticeship (import-export) in Hamburg
1930 Politischer Leiter der NSDAP and
1931 collaborator of the Wirtschaftspolitische Abteilung (WPA) der NSDAP (department for economic policy)
00.07.1933 Geschäftsführer (manager) der Wirtschaftspolitischen Abteilung des Gaues Hamburg
01.02.1935 hauptamtlicher Gauwirtschaftsberater der Gauleitung Hamburg der NSDAP
(the first Gau Economic Consultant, Dr. Gustav Schlotterer [00.01.1933 - 31.01.1935], was 26 years old, his successor Carlo Otte was 24 and his successor since April 1940 Dr. Otto Wolff 25)
01.02.1935 - 00.05.1945 Senator der Behörde für Wirtschaft der Hansestadt Hamburg (senator for economics of the Hanse town Hamburg)
00.06.1935 00.04.1940 Gauamtsleiter der NSDAP (chief of the Gau- main office)
20.04.1940 Hauptabteilungsleiter beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete (main-office manager in the occupied areas in Norway)
15.07.1940 Hauptabteilungsleiter Volkswirtschaft (political economics) beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete

member of the Supervisory Board
Mitglied des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Siedlungs AG, Hamburg
Mitglied des Aufsichtsrates der Nordischen Aluminium AG / Hansa Leichtmetall AG, Berlin
Member of the board of directors:
Mitglied des Verwaltungsrates der Hamburgischen Baubank

Robert Bohn: Reichskommissariat Norwegen. "Nationalsozialistische Neuordnung" und Kriegswirtschaft. Beiträge zur Militärgeschichte Band 54. R. Oldenbourg Verlag, München 2000. XIV, 506 Seiten.
A critique settles:
Bohn kann konkret nachweisen, wie häufig zwischen dem umtriebigen und durchsetzungsfähigen Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft im Reichskommissariat, dem Hamburger Senator Carlo Otte, und seinen Abteilungsleitern auf der einen und Persönlichkeiten der norwegischen Industrie, Schiffahrt und Wirtschaftsverwaltung sowie der Behörden und Verbände auf der anderen Seite an Quisling und seiner Regierung vorbei eine vertrauensvolle Kooperation gepflegt wurde. Otte trat dann als Anwalt der norwegischen Wirtschaft auf, wenn es galt, überzogene Forderungen der Wehrmacht abzuwehren. Überwachung und Lenkung der norwegischen Volkswirtschaft waren in deutscher Hand, die Verwaltung blieb den Norwegern überlassen. Diese aus Druck, Eigennutz und Gewinnstreben gespeiste Zusammenarbeit mag mit erklären, warum Wirtschaft und Finanzen Norwegens vergleichsweise wenig beschädigt den Krieg überstanden haben.
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Stellvertretender Chef des Rüstungsamtes

Post by Dieter Zinke » 18 May 2005 22:03

Dipl.-Ing. Dr. mont. Hans Malzacher (RK KVK mS 05.12.1944)
* 14.10.1896 in Traisen (Niederösterreich), † 16.10.1974 in Villach (Kärnten),
Bergrat h.c., Dr. mont. h.c.
1969 Dr. techn. E.h. (Technische Universität Graz)
Außerordentlicher Professor

Studium an der Bergakademie Leoben, Angehöriger der Studentenverbindung "Corps Schacht" Leoben
Montanist (mining engineer).
1938 - 1941 Generaldirektor der Reichswerke AG Alpine Montanbetriebe "Hermann Göring" in Linz (a leading manager of the german industry)
1941 appointed to deputy Chef des Rüstungsamtes by Dr. Fritz Todt (armament office in the ministry of armaments and war production) until 1945
1942 - 1945 Generaldirektor der Berghütte Teschen (mountain mill)
1942 appointed to member of the “Rüstungsrat” (armament committee) by Albert Speer.
Unter Vorsitz von Reichsminister Speer wurde ein “Rüstungsrat“ gebildet, dem außer Feldmarschall Milch, Generaladmiral Witzell, Generaloberst Fromm, General der Infanterie Georg Thomas und General der Artillerie Emil Leeb auch führende Vertreter der Rüstungsindustrie, wie Geheimrat Hermann Bücher (AEG), Generaldirektor Philipp Kessler (Bergmann-ElektrizitätsWerke AG), Generaldirektor Paul Pleiger (Aktiengesellschaft Reichswerke “Hermann Göring“), Ernst Poensgen (Vereinigte Stahlwerke AG), Hermann Röchling (Röchlingsche Eisen- und Stahlwerke GmbH), Albert Vögler (Vereinigte Stahlwerke AG), Hellmuth Roehnert (Rheinmetall-Borsig AG) und Generaldirektor Wilhelm Zangen (Mannesmannröhren-Werke) angehören. (The chairman of the “Rüstungsrat” was Speer, the others were the members).
1944 Leiter der Maschinenausgleichsstellen, Rückführung von Produktionsmitteln aus den zu räumenden Gebieten (compensation departments for the leading back of industrial products)
1945 Stellvertreter des Rüstungsministers Albert Speer und Rüstungsbevollmächtigter für den Bezirk "Südost" (deputy for Speer and plenipotentary for the South-East area)
In March 1945 he was visiting a coal-field and steelplants together with Albert Speer and Generaloberst Gotthard Heinrici in the Rybnik-area. They were determined to prevent from destruction according Hitler’ s “Nero-Befehl” (“Nero-order”)

In the board of Steirische Gussstahlwerke AG in Judenburg (belonging to "Reichswerke Hermann Göring". 1941 wurde die Anlage um das sogenannte "Ostwerk" erweitert und produzierte verschiedenste Gußteile aus hochwertigem Qualitätsstahl)
Chairman of the following Supervisory Boards:
Hakter Kohlenwerke Wien, Eisenwerke AG Krieglach (i.a. production of Laufradkurbeln (Teil der Radaufhängung) for "Königstiger" and "Jagdtiger"), Bau-AG Negrelli Wien, Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbau Gesellschaft Graz.
Member in the following Supervisory Boards:
Buchtal AG - Keramische Betriebe der Reichswerke “Hermann Göring“ Linz,
Elin AG für elektrische Industrie, Wien,
Grazer Maschinenbau AG, Graz,
Kärtnerische Eisen- und Stahlwerksgesellschaft Ferlach,
Lapp-Finze AG-Eisenfabriken Linz,
Stahl- und Temperguß AG Wien.
In the Advisory boards of:
Deutsche Reichsbahn,
Wirtschaftsgruppe Bergbau.
In the Presidency board of Reichsgruppe Industrie (manager: Wehrwirtschaftsführer Wilhelm Zangen).
Trustee of the committee of the Verein Deutscher Ingenieure

1945 - 1947 als Kriegsverbrecher inhaftiert (arrested as a war-criminal)
Aufbau (building up) der Tiroler Röhren- und Metallwerke AG in Solbad Hall
später Aufsichtsratvorsitzender der Voest-Alpine Stahl Linz GmbH.

Werk: Begegnungen auf meinem Lebensweg, 2 Bände, 1967 / 71.

Der Hans-Malzacher-Preis (award):
Der Vorstand (the board) des technisch-wissenschaftlichen Vereines ASMET (Austrian Society for Metallurgy and Materials), stiftet für hervorragende Leistungen junger, österreichischer Diplomingenieure auf dem Gebiet der Wissenschaft und/oder Praxis einen in der Regel jährlich zur Verleihung kommenden Preis. Damit soll der Leistungswille auf dem Gebiet des Eisenhüttenwesens (sponsering for merits of young austrian engineers in iron-mills) gefördert werden.
In Anerkennung der besonderen Verdienste um die österreichische Eisenhüttenindustrie durch Herrn Ao. Professor, Bergrat h.c. Dr.mont. h.c. Dr.techn. E.h. Dipl.-Ing. Dr.mont. Hans Malzacher wird diese Stiftung "Hans-Malzacher-Preis" genannt.

http://forum.axishistory.com/viewtopic. ... 6#p1904606
http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno? ... =4&zoom=38
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Leiter der Reichsgruppe Industrie

Post by Dieter Zinke » 24 May 2005 17:59

Wilhelm Zangen (RK KVK mS 01.02.1945)
* 30.9.1891 in Duisburg
+ 25.11.1971 in Düsseldorf
Wehrwirtschaftsführer (War Economy Leader)
Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

1927 NSDAP
SS-member

Lehrjahre bei der Brückenbau-Anstalt Harkort (later: Demag-Brückenbau)
Leiter der Berliner Finanzabteilung des Thyssen-Konzerns (head of the department of finance)
(until) bis 1934 im Vorstand der Duisburger Demag AG
as an excellent businessman and first - class technician he had already reached positions of high responsibility in his late thirties:
seit 1934 Vorstandsvorsitzender (Generaldirektor) der Mannesmann Röhrenwerke AG, Düsseldorf (Chairman of the Board of the Mannesmann tube rolling mills inn Düsseldorf from December 1934 until 1957).
1938 - 1945 stellvertretender Leiter der Reichswirtschaftskammer in Berlin (deputy head of the Reich Economic Chamber) und
Leiter der Reichsgruppe Industrie in der Reichswirtschaftskammer (Vizepräsident: Rudolf Stahl) (after 1938 leading german industrialist and head of german industry association).
Die “Reichsgruppe Industrie“ hatte ein “Institut für Industrieforschung“ geschaffen, dem der spätere westdeutsche Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Prof. Dr. Ludwig Erhard vorstand. Erhard kannte den Leiter der Reichsgruppe Industrie, Wilhelm Zangen, und dessen Stellvertreter, Rudolf Stahl, persönlich. Karl Guth, der Hauptgeschäftsführer der RGI, war
Schwager von Erhard)
Wilhelm Zangen kontaktierte mit SS-Brigadeführer Otto Ohlendorf, der sowohl Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerium als auch Chef des Sicherheitsdienstes Inland der SS war (angeblich wurde schon während des Krieges an einer Nachkriegskarriere gebastelt).
Leiter Hauptausschuss "Wehrmacht und Allgemeines Gerät" im Ministerium Speer (Armed Forces and General Equipment in the Ministry of Armaments and War Production).
Mitglied des Rüstungsrats beim Ministerium für Bewaffnung und Munition (Chairman Albert Speer, members were the military men Erhard Milch, Karl Witzell, Friedrich Fromm, Georg Thomas and Emil Leeb; also the leading industrialists as Hermann Bücher, Philipp Kessler, Paul Pleiger, Ernst Poensgen, Hermann Röchling, Albert Vögler, Hellmuth Roehnert and Wilhelm Zangen.
Mitglied des Industrierats beim Oberkommando des Heeres (OKH),
June 1942 im Präsidium der Reichsvereinigung Eisen (unter Hermann Röchling);
stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender (vice - president of the board) der Deutschen Bank (stellvertretender Vorsitzender ist auch der Präsident der Reichswirtschaftskammer Albert Pietzsch, einflußreiche / influential Mitglieder / members sind auch Philipp Reemtsma und Otto Fitzner, Gauwirtschaftsberater von Niederschlesien),
vice - president of the chamber of industry and commerce, Düsseldorf
directorships including:
AEG,
Mannesmann Kronprinz AG of the metal Industry in Solingen - Ohligs and
the machine factory Meer AG in München - Gladbach (now Mönchengladbach).
member of the german law academy,
Im Präsidium der SOEG (Südosteuropa-Gesellschaft, Wien) neben Franz Hayler, Leiter der Reichsgruppe Handel, sowie Repräsentanten der chemischen Industrie, der Landwirtschaft und Vertretern der NSDAP und der Regierung.
As General Director of the Mannesmann concern was also employed of slave labor during World War II.
Nach dem Krieg Sachverständiger der Hohen Behörde der Montanunion und
Berater beim Aufbau des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (nach Laschitza/Vietzke: Arbeiterbewegung, S. 277ff.; nach Kühnl: Faschismus in Dokumenten, S. 515ff., 521, 525, 527ff.; nach Czichon, S. 17f.).
1957 - 1966 Aufsichtsratsvorsitzender von Mannesmann (chairman of the board)
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Demag AG, Duisburg;
Aufsichtsrat:
Deutsche Bank, Salzdetfurth AG, Hannover,
Wasag-Chemie AG, Essen (Krupp-Konzern);

Autobiografie:
Zangen / Aus meinem Leben, Düsseldorf
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herbert
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03.10.1941 Erntedanktag im Berliner Sportpalast

Post by herbert » 25 May 2005 13:29

SS-Obersturmbannführer Kurt Zschirnt (RK KVK oS 03.10.1943)
* 10.01.1897 in Langendorf / Kreis Gleiwitz / Schlesien.

00.00.1914 Fahnenjunker
00.00.1934 SA-Truppführer
00.00.19__ Oberleutnant d. R.
01.08.1938 SS-Untersturmführer (RuS-HA)
09.11.1943 SS-Obersturmbannführer (74. Standarte, Greifswald)

SS-Nr. 308.267

EK II, EK I, Verwundetenabzeichen schwarz, schlesischer Adler

Volksschule, Gymnasium
1914/18 Soldat
1918 Landwirt
1919 - 1922 praktische Arbeit bei der Saatzuchtwirtschaft Janetzki in Ostrosnitz (Ostrożnica); hospitiert in einer Mühle, Beschäftigung mit Genossenschaftswesen
1923 hospitiert in der Krist’schen Mühle in Nischwitz bei Wurzen/Sachsen, dann dgl. bei der Genossenschaft in Klein Eulau/Krs.Sprottau; abschließend landwirtschaftliches Lehrlingsexamen in Sprottau
etwa 1923 landwirtschaftlicher Assistent (Beamter) auf einem Gut (1000 Morgen) in Weissenleib bei Liegnitz
danach nach Pommern, Heirat und bis 1945 Hofbesitzer bei Pasewalk; Vorsitzender des Reitervereins Pasewalk
1930 (1931?) Vorsitzender des Bauernverbandes im Kreis Ueckermünde
1933 Kreisbauernführer Ueckermünde
1934 mit dem Aufbau der Kartoffelwirtschaft in Pommern beauftragt
1935 Reichshauptabteilungsleiter III im Reichsnährstand, Vorsitzender der Hauptvereinigung der Deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft
1936 kurzfristig Leiter der wirtschaftlichen Vereinigung der Roggen- und Weizenmühle (Vorgänger Helm war tödlich verunglückt; die Vereinigung wird bald zur Abteilung Mühlen in der Hauptvereinigung)
1937 Treuhänder des deutschen Getreidekontors (Überwachung der gesamten Marktordnung der Getreidewirtschaft)
00.09.1939 Stellvertretender Vorsitzender der Hauptvereinigung der Deutschen Getreidewirtschaft (nomineller Vorsitzender jetzt Herbert Dassler bis 1943)
1943 - 1945 wieder offiziell Vorsitzender der Hauptvereinigung der Deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft (die praktische Arbeit wird von Wuttke, früher Landesobmann in Schlesien, durchgeführt)
1943 - 1945 Leiter Reichshauptabteilung III des Reichsnährstandes (nach Gustav Behrens)

Mitglied des Verwaltungsrates der Getreide-Kreditbank Berlin

Source: Zeugenbefragungen, Bestand Zeugenschrifttum ZS-1671, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Archiv
D. Z.




Kriegsverwaltungsvizechef SS-Brigadeführer Hellmut Körner (RK KVK mS 03.10.1943)
* 16.02.1904 Dresden
+ 27.02.1966 Hamburg

05.06.1936 SS-Standartenführer
30.01.1939 SS-Oberführer
04.05.1941 SS-Brigadeführer
04.06.1941 Kriegsverwaltungsvizechef

30.01.1939 Goldenes Ehrenzeichen der NSDAP

01.06.1934 joined SS, Nr. 227.544
01.10.1930 joined NSDAP, Nr. 328.871

Ortsgruppenleiter der NSDAP in Zehren
landwirtschaftlicher Kreisfachberater der NSDAP
Landwirtschaftlicher Gaufachberater der Gauleitung Sachsen der NSDAP
Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Sachsen
31.07.1932 - 08.05.1945 Mitglied des Reichstages (Wahlkreis 28, Dresden-Bautzen)
Präsident der Landwirtschaftskammer für den Freistaat Sachsen
Landesbauernführer der Landesbauernschaft Sachsen (Dresden), zugleich Gauamtsleiter des Amtes für Agrarpolitik des Gaues Sachsen der NSDAP
ehrenamtlicher SS-Führer im RuSHA
Leiter der Abteilung Ernährung und Landwirtschaft im Amt des Generalgouverneurs im Distrikt Krakau
1940 Präsident der Hauptabteilung Ernährung und Landwirtschaft in der Regierung des Generalgouvernements
1941 Leiter der Chefgruppe Landwirtschaft bei der Wirtschaftsinspektion Süd
1942 - 1944 Leiter der Hauptabteilung Ernährung und Landwirtschaft beim Reichskommissar für die Ukraine,
dann Leiter der La-Einsatzgruppe Süd des Wirtschaftsstabes Ost
Mitglied des Aufsichtsrates der Bank für Landwirtschaft AG, Berlin
Mitglied des Aufsichtsrates der Sächsischen Bank, Dresden
Mitglied des Aufsichtsrates der Landwirtschaftsbank, Dresden.

His bio is in Andreas Schulz / Dieter Zinke "Die Militärverwaltungsbeamten der deutschen Wehrmacht im Generalsrang", pages 272 - 277, to be published by Verlag Veit Scherzer Bayreuth 01.12.2015; see http://www.verlag-scherzer.de/product_i ... ucts_id=56
D. Z.



Militärverwaltungsvizechef Diplom-Landwirt Dr. sc. nat. Fritz Reinhardt
(RK KVK mS 03.10.1943)
* 27.09.1898 Kassel
† 30.09.1965

15.09.1935 SS-Untersturmführer
09.11.1936 SS-Obersturmführer
11.09.1938 SS-Hauptsturmführer
13.02.1940 WH-Sonderführer
21.05.1940 Kriegsverwaltungsvizechef
09.11.1943 SS-Sturmbannführer
30.01.1945 SS-Obersturmbannführer

00.00.191_ Eisernes Kreuz II. Klasse
00.00.19__ Verwundetenabzeichen in Schwarz

01.01.1929 joined NSDAP, Nr. 109.707
24.03.1934 joined SS, Nr. 166.846

00.00.1920 - 00.00.1923 Studium der Landwirtschaft an der Universität Halle/S,
aktiv in der studentischen Korporation “VDSt“ , Halle-Wittenberg
Beamter der Landwirtschaftskammer Halle
persönlicher Referent des Staatssekretärs im RMEuL, Dr. Herbert Backe
SS-Führer beim Stab des SS-Rasse- und Siedlungs-Hauptamtes
Hauptabteilungsleiter der Landesbauernschaft in Schleswig-Holstein.
Persönlicher Referent von Reichsobmann (Reichsnährstand) Walter Behrens
00.02.1940 zum Generalquartiermeister des Heeres/Abteilung VII (Kriegsverwaltung) als Sonderführer (Z) in der Wirtschaftsabteilung kommandiert
00.05.1940 - 00.00.1944 Kriegsverwaltungsabteilungschef rep. Kriegsverwaltungsvizechef
zunächst Referent Ernährung und Landwirtschaft in der Abteilung Verwaltung beim Chef der Miltärverwaltung in Frankreich (General der Infanterie Streccius), Paris, Hotel Majestic.
Dann Chef der Gruppe Wi III (land), Ernährung und Landwirtschaft, in der Wirtschaftsabteilung unter Militärverwaltungschef Dr. Elmar Michel im Verwaltungsstab beim Militärbefehlshaber in Frankreich,
1943 - 1944 Chef der Abteilung Wi III (EuL) beim Chef der Militärverwal-tung in Frankreich, zugleich Vertreter des Abteilungschefs Wirtschaft
1944 - 1945 Sonderbeauftragter für Ernährung und Landwirtschaft beim Oberbefehlshaber West

His bio is in Andreas Schulz / Dieter Zinke "Die Militärverwaltungsbeamten der deutschen Wehrmacht im Generalsrang", pages 449 - 460, to be published by Verlag Veit Scherzer Bayreuth 01.12.2015; see http://www.verlag-scherzer.de/product_i ... ucts_id=56
see also: http://de.allbuch.online/wiki/Reinhardt,_Fritz_(1898)
D. Z.[/quote]
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Kommandeur der Kriegsgefangenen

Post by Luftman129 » 28 May 2005 01:23

Generalleutnant Rolf Detmering (RK KVK mS 16.03.1945)
* 19.02.1889 Pfalzburg / Kreis Saarburg (Sarrebourg) / Lothringen (Lorraine)
+ 21.11.1964 Gießen

at last
21.12.1944 Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis VIII
Thanks,
Chris
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Beauftragter für die Binnenschiffahrt

Post by Dieter Zinke » 09 Jun 2005 12:00

Ministerialdirektor Werner Hassenpflug (RK KVK o.S 12.08.1944)
* 23.08.1901
† 12. 09.1976 Detmold

1930 Rechtsassessor
1932 Reichsbahnrat
Oberreichsbahnrat
Ministerialrat
01.12.1941 Ministerialdirektor

01.11.1931 Mitglied der NSDAP (Mitglieds-Nr. 707.426)
SA- Mitglied

Studium der Rechtswissenschaften [studied law]
1930 Rechtsassessor [qualified lawyer]; Eintritt in den Dienst [serving the …] der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft bei der [with the] Reichsbahndirektion Wuppertal; in der Folge Umsetzung des Berufsbeamtengesetzes [subsequently practical implementation of the law for the restoration oft he professional civil service]
1932 Leiter der Personalabteilung [personnel director] der Reichsbahndirektion Altona
1937 Leiter der Personalabteilung der Reichsbahndirektion Hamburg
00.07.1938 - 31.03.1939 politischer Referent [political adviser] bei der “Abwicklungsstelle Österreich” [Austrian Central Settlement Agent] des Reichsverkehrsministeriums [Reich Ministry of Transport] in Wien. Hassenpflug war verantwortlich für den gesamten Personalbereich [responsible for whole the Human Resources] einschließlich Arisierung und Entjudung [including Aryanisation and elimination of Jewish persons]
01.12.1938 in der Direktion der Reichsautobahnen der Deutschen Reichsbahn
1940 Referent (Ministerialrat) für die Personalangelegenheiten der höheren Beamten [personnel matters of the senior officials] im Reichsverkehrsministerium (RVM), Berlin, unter Staatssekretär Wilhelm Kleinmann
01.01.1942 Abteilungsleiter [department manager] E V Personalangelenheiten im Reichsverkehrsministerium [concerning staff matters succeeding Hermann Osthoff] nach Hermann Osthoff; Ausweitung der Beschäftigung von Frauen und “Fremdarbeitern” [expanding the quantity of employment of women and foreign workers]; zugleich [simultaneous] Mitglied im Vorstand [member of the board] der Deutschen-Reichsbahn
01.07.1944 Beauftragter für die Binnenschifffahrt im Reichsverkehrsministerium [commissioner for inland shipping]

Nach dem Krieg beschäftigt bei [after the war he was employed in] Bayern Express und P. Kühn Berlin GmbH (BEX), ein deutsches Reise- und Verkehrsunternehmen [travel and transport companies] mit Sitz in Berlin für innerdeutsche Fernbuslinien [inner-german long-distance bus]. Alleiniger Gesellschafter [the sole proprietor] ist die DB [Deutsche Bundesbahn] Fernverkehr AG.
DZ
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Generalkommissar für Weißruthenien

Post by Dieter Zinke » 09 Jun 2005 15:19

Generalkommissar Wilhelm R.P. Kube (RK KVK mS 27.09.1943 posthum)
* 13.11.1887 in Glogau
† 22.09.1943 in Minsk

Sohn eines preußischen Sergeanten
1899 - 1908 Humanistisches Gymnasium “Zum Grauen Kloster“, Berlin
1908 - 1912 Studium der Geschichte, Staatswissenschaften, Kirchengeschichte und historischen Geographie in Berlin
1909 Gründung des Deutsch-Völkischen Studentenbundes (antisemitisch), Berlin
1911 Vorsitzender des Deutsch-Völkischen Studentenbundes an der Berliner Universität
1911 Deutsch-Soziale Partei (DSP)
1912 Vorsitzender des Völkischen Altakademikerverbandes
1912 Abbruch des Studiums (breaking off)
1912 - 1914 Hauslehrer (private tutor) in der Oberlausitz
1914/17 Redakteur
05.07.1917 - 26.07.1917 als Landsturmmann beim Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 51, kein Fronteinsatz da u.k.-Stellung (Reklamation der Deutsch-Konservativen Partei)
Aktivmeldung bei der Studentenkorporation VDSt (Verein Deutscher Studenten), nicht farbentragend
1917 - 1919 Generalsekretär der Deutsch-Konservativen Vereinigung
1919 - 1923 DNVP (Deutschnationale Volkspartei)
1919 Gründer des Deutschen Bismarckbunds, Breslau
1920 - 1923 Generalsekretär des Landesverbandes Berlin der DNVP
1920 Autor des Theaterstücks “Totila“
1922/23 Stadtverordneter in Berlin
1922/23 “Reichsführer“ der Bismarck-Jugendbewegung
1923 Übertritt zur “National-Sozialistischen Freiheitsbewegung“ (NSFB) Fricks
1924 Mitglied des Reichstages
1927 Ausschluss aus der nunmehrigen “Deutsch-Völkischen Freiheitsbewegung“ (DVFB)
1927 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnr. 71.682)
1928 - 1933 Fraktionsführer der NSDAP im Preußischen Landtag,
1928 - 1933 Gauleiter des Gaues Ostmark der NSDAP (Frankfurt / O.)
1928 - 1933 Gauleiter des Gaues Ostmark der NSDAP (Frankfurt / O.)
1931 / 32 Mitinitiator der Glaubensbewegung “Deutschen Christen“
July 1932 - August 1932 Mitglied des Reichstages
1932 Kirchenvorsteher der Berliner Gethsemane-Gemeinde und der Kreissynode Berlin-Stadt III
1933 - 1936 (zunächst kommissarischer) Oberpräsident der Provinz Brandenburg (Berlin)
1933 - 1936 Gauleiter des Gaues Kurmark der NSDAP (Vereinigung der Gaue Ostmark und Brandenburg)
1933 - 1936 (zunächst kommissarischer) Oberpräsident der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen (Schneidemühl)
1933 - 1936 Mitglied des Reichstages

07.08.1936 vom Obersten Parteigericht seiner Ämter für verlustig erklärt und verwarnt, darf aber den Titel ”Gauleiter” weiter führen. Bereits vor 1933 mehrere Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl, übler Nachrede und Mordversuch. Es gab in Kubes Gau und in seinem Umfeld eine außergewöhnlich große Korruption, Heydrich hatte bereits am 25.08.1940 eine Hausdurchsuchung durchführen lassen.
11.03.1936 Kube (Ehrenrang “SS-Gruppenführer“) tritt aus der SS aus

26.11.1936 - 22.09.1943 erneut Mitglied des Reichstages
erst im Herbst 1940 freiwillige Meldung zur Waffen-SS (die Zugehörigkeit zu einer Einsatzgruppe in Belgien - so bei Reitlinger und Heiber - ist Legende !!),
1941 als SS-Rottenführer eingezogen, Dienst ausschließlich im KZ Dachau. Sein dortiger Zugführer Karl Wildenstein wird später Kubes Adjutant in Minsk
17.07.1941 - 22.09.1943 Generalkommissar für Weißruthenien (Minsk).

Kube war in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg ein an gewissenloser Primitivität kaum zu übertreffender Antisemit und Demagoge. Unter dem Eindruck der entsetzlichen Brutalität der Ausrottungspolitik gegenüber den Juden gerade in Weißrussland wendet er sich zunehmend von der SS und dem Holocaust ab. Seine Kritik an der Deportation einzelner deutscher Juden in seinem Bereich nimmt zu.

In der Nacht zum 22.09.1943 fällt er einer Bombe zum Opfer, die ihm sein Dienstmädchen Jelena Masanik, eine Agentin der sowjetischen Partisanen, unter das Bett geschoben hat. Der Reichsführer-SS Heinrich Himmler jubelt: Kubes Tod sei ein Segen für das Vaterland.
"But before this conflict had been resolved, K (Kube) however was assassinated on the night from the 21st to the 22nd September 1943 carried out by his housemaid Jelena Masanik. The woman, being a member of the Russian partisans, and having been employed by Kube for some time, hid a landmine under Kube's bed. The assassination, which followed other unsuccessful attempts, had been controlled (lit. steered) by the Russian secret service as a reaction to Kube's relatively successful White Russian collaboration policy which Stalin disliked."

Staatsbegräbnis, die Rede hält Rosenberg.

He was on good terms with Hitler, Göring, Daluege and Erich von dem Bach (-Zelewski) also with Hinrich Lohse.
He was on bad terms with the Korück Mitte Max and von Schenckendorff and the Kommandeur 707. Infanterie-Division (bodst.) Gustav Freiherr von Mauchenheim, gen. von Bechtolsheim (a wholesale murderer)
With regard to White-Ruthenia he said at the end of June 1942:
"Es lohnt sich auch, um die Seele dieses Volkes zu ringen" ("it is worth while struggling for the souls of this nation").
The Soviets were affraid of his political collaborating-movement.
He was succeeded by SS-Gruppenführer Curt von Gottberg; the deputy for both was the Abteilungsleiter Landwirtschaft, the Kreisbauernführer Paderborn, Wilhelm Freitag.

In english the following thread with more links about this paranoid person:
http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=60929

See also:
http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?f=45&t=60929

Sources:
Gerlach, Christian: Kalkulierte Morde, Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944. Hamburger Edition HIS Verlagsges.mbH, Hamburg 1999
Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich.
Courtesy of Andreas Schulz
DZ
Michael Miller wrote:Hallo, Dieter!
I am interested in the source for the following info. you've posted in your data on Wilhelm Kube:
erst im Herbst 1940 freiwillige Meldung zur Waffen-SS (die Zugehörigkeit zu einer Einsatzgruppe in Belgien - so bei Reitlinger und Heiber - ist Legende !!),
1941 als SS-Rottenführer eingezogen, Dienst ausschließlich im KZ Dachau. Sein dortiger Zugführer Karl Wildenstein wird später Kubes Adjutant in Minsk
I have read of this elsewhere, and the fact that the info. is so detailed leads me to believe there could be at least a bit of truth to it (fantastic as it sounds). But again, documented confirmation would be great (need to know for the Kube bio in my and AnDie's "Gauleiter" book).
Best wishes to you and yours,
~ Mike "der alte Geier" Miller
Hallo great chief "old vulture",

my source:
Christian Gerlach: Kalkulierte Morde. Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weissrussland 1941 bis 1944.
Hamburger Edition HIS Verlagsges. mbH, Mittelweg 36, 20148 Hamburg, 1999; ISBN 3-930908-54-9
Belated thanks for this, Dieter.

Best,
~ Mike
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Post by VJK » 25 Jun 2005 15:18

Regierender Bürgermeister Johann Heinrich Böhmcker (RK KVK oS 16.06.1944 posthum)
* 22.07.1897 in Braack bei Eutin
+ 16.06.1944 near Hannover during a train journey (heart attack)

09.11.1934 SA-Gruppenführer
31.01.1935 Bremer Staatsrat
06.10.1940 SA-Obergruppenführer

in WW I as a volunteer with the Reserve-Kavallerie-Abteilung 78, the 3. Ersatz-Eskadron Dragoner-Regiment 16 and 8. Batterie / 1. Garde-Fußartillerie-Regiment
after his Jura-studies he belonged to the “Organisation Consul“
11.01.1926 entering the NSDAP, # 27.601
since 1927 attorney in Eutin

NS-Bezirksleiter in Eutin, very strained relations to the “Stahlhelm“-organization
November 1931 vainly candidate for Ministerpräsident (Koalitionskandidat der NSDAP und DNVP)
Considerable sanguary acts during the “9.-November-Demonstration 1931” (market-place in Eutin)
sudden attacks from SA-men in Lübeck (belonging to his government) against FAD-Lager (= Freiwilliger Arbeitsdienst) of the Reichsbanner were initiated by Böhmcker
Fraktionssprecher der NSDAP im Oldenburger Landtag
15. Juli 1932: promoted to Präsident der Regierung des Oldenburgischen Landesteils Lübeck with Eutin, the "Weimar of the North", as HQu (and Ahrensbök, Malente, Ratekau, Schwartau and Stockelsdorf as the greater municipalities)
29.07.1932: Böhmcker nominated 50 men within the Freiwilliger Arbeitsdienst to “Hilfspolizisten“ (with white armlet); for their actions (“SA-Schlägertruppen”) he got the nickname "Latten-Heini" resp. "Latten-Böhmcker". The allowance for the nomination of Hilfspolizeibeamten for whole the Reich with members of the SA and SS came on 21.03.1933 (Verordnung des Reichsinnenministeriums)
nevertheless the stranged relations SA-Brigadeführer and Regierungspräsident Böhmcker affiliated solemnly in Eutin on 17.09.1933 900 men of a "Stahlhelm-Sturmbann" to the SA-Standarte there.
His Royal Highness, Erbgroßherzog Nikolaus von Oldenburg, the former “Stahlhelm”-Führer and now SA-Standartenführer joined the Staff of Böhmcker
01.09.1933 - 09.07.1934 Führer der SA-Brigade 14 (Eutin)
10.07.1934 - 16.06.1944 (bis 14.09.1935 beauftr.) Führer der SA-Gruppe Nordsee (Bremen)31.01.1935 Bremischer Staatsrat
01.04.1937 - 16.04.1937 kommissarischer Landrat des Landkreises Eutin
16.04.1937 b.m.d.k.W.d.G. des Reg. Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen
22.06.1937 - 16.06.1944 Reg. Bürgermeister und Vorsitzender der Bremischen Landesregierung
22.06.1937 - 06.07.1938 zugleich Bremischer Senator der inneren Verwaltung

Regierender Bürgermeister von Bremen:
29.10./11.12.1934 - 16.04.1937 Karl Hermann Otto Heider
16.04.1937 - 16.06.1944 Johann Heinrich Böhmcker
01.07.1944 - 26.04.1945 m.d.F.d.G.b. Richard Duckwitz

Source: Bremer Biographie1912 - 1962 (bearb.von Wilhelm Lührs, Bremen, 1969, pages 56 - 58

Very interesting links:
http://sunsite.informatik.rwth-aachen.d ... /31/3.html
http://sunsite.informatik.rwth-aachen.d ... /36/3.html[/quote]DZ
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Gebietskommissar, 23.000 jews killed

Post by Dieter Zinke » 28 Jul 2005 16:29

Gebietskommissar Rudolf Werner (RK KVK mS 01.11.1944)
* 19.12.1898 Chemnitz,
+ 1975

Volksschule in Samter, Oberrealschule in Posen
the family moved to Berlin: Realgymnasium (Herderschule) in Berlin-Charlottenburg
kaufmännische Lehre (business education) bei dem Nahrungs- und Getreide-Großhandel (feed and grain wholesaler) Davidson in Berlin-Charlottenburg
Lehre aus politischen Gründen nicht beendet und bis 01.04.1925 arbeitslos (education finished on political grounds, then unemployed)
1923 - April 1925 member of the “Frontbann Charlottenbourg”. He actively participated in shock troops and travelling commandos as well as in the election campaign.
01.04.1925 Eintritt in die Reichswehr mit Verpflichtung für 12 Jahre (serving 12 years as a volunteer for the Reichswehr); Pionier Battalion 1, Königsberg
00.00.1930 he joined the NSDAP and the SA
01.01.1936 - 31.12.1937 an der Schule der Technischen Truppen in Pirna (Army Technical College), Examen als Straßenmeister
31.12.1937 released as a Stabsfeldwebel
01.05.1937 Versorgungsanwärter in der Amtsverwaltung Kleinblittersdorf / Saar (official in the administration, area of obtaining provisions)
01.05.1938 Verwaltungssekretär in Kleinblittersdorf (now permanent official for life as administrative secretary) nach Abschluss der Ausbildung in Saarbrücken auf der Schule für Verwaltung und Finanzwesen (examination for simple and middle-grade civil service in Saarbrücken, administration and credit union school). Sachbearbeiter Soziales und Polizeiverwaltung (case worker for welfare and in the police administration)
1938 - 1939 nach Eintritt in SS und SD: Betriebsobmann beim SD-Unterabschnitt Saar, Blockwalter der NSV
01.07.1939 Regierungsobersekretär beim Landrat in Hohenstadt an der March (Sudetenland), Einwohnermeldeamt (passports and personal identity matters)
August 1939 calling up as Stabsfeldwebel to Pionier-Ersatz-Bataillon 28, Breslau (western campaign 1940: transferred to Straßburg / Strasbourg)
07.01.1941 promotion to Regierungs-Inspektor
07.05.1941 nach Berlin kommandiert (detached to Berlin) zur Vorbereitung für einen Russland-Einsatz im Bereich der Gebietsverwaltung (selected for administrative duties in the occupied Eastern territories after the invasion of Russia); (then detached to) danach zugeteilt dem Stab “R” (Rosenberg), Ordensburg Krössinsee in Pommern.
Since September 1941 until autumn 1942 in Lida / Bezirk Grodno / Weißruthenien (Gebietskommissar Baranowitschi), Aufbau eines Wirtschaftsstabes (entrusted with the building up and direction of the economics division in the RC Lida).
Fast die Hälfte des Personals stellten die landwirtschaftlichen Sonderführer (Landwirtschaftsführer). (The half of the staff were agricultural specialists).
Herbst 1942 über Reichskommissar Ostland (Riga) und Generalkommissariat Minsk für 6 Wochen nach Arensburg (Oesel) versetzt (autumn 1942: transferred to RC Arensburg on the island Oesel), Jagd- und Forstangelegenheiten (he directed the fisheries and hunting division there for 6 weeks).
Winter 1942/43nach Reval versetzt, Leiter des Siedlungswesens (housing division for the german population)
November 1943 zum Pionier-Ergänzungs- und Ausbildungs-Bataillon 28 in Breslau kommandiert.
07.02.1944 bei der1. Kompanie / Pionier Battaillon 18 an der Front
June/July 1944 taken prisoner of war near Ivje Grodno / Belarus.

In November 1945 released by the Russians
Nothing was discovered about any political activity of him after the war and not for the last time he gave false information about his past in an application for employment as official. So he became first of all:
10.09.1952 - 30.07.1954 active in the branch office of the Marburg-Land
21.07.1954 Regierungsinspektor a.W.(for reuse)
22.08.1955 Kreisobersekretär
01.12.1960 - 09.11.1964 Abteilungsleiter II Personal, Besoldung, Arbeitsrecht (Personnel, Tariff and Labor Law) in der Wehrkreisverwaltung IV, Allendorf / Krs. Marburg (in the service of the Bundesminister for Defence, Defense Administration IV)
03.10.1963 Regierungs-Oberinspektor

Werner was present in the Aktionen against Jews in the Baranowitschi region in 1942: 23.000 jewish inhabitants were killed, so in May 1942 in Lida (mass execution 08.05.), Zoludek, Vasiliski and Ivje

The trial (Landgericht Mainz) against Leopold Windisch and Rudolf Werner took place since 15.12.1966.
Look at “The Trial of the German Murderers” by Z. Arlouk, translated by Ionatan & Dina Kamenetsky: http://www.jewishgen.org/Yizkor/lida/li ... ml#Page384 :
“Werner, whom we remember to be almost two meters tall, and an athletic type, now looked miserable - old, sick, and broken. He appeared to be just a passive observer” … “In the spring of 1969, case re-opened. Werner, may he be cursed, was not capable to attend. We were told that he was in agony in the hospital. All witnesses, once again, received notices to appear in the Mainz' court. …..

Other sources:
http://www.shtetlinks.jewishgen.org/Lid ... nwer11.htm
http://www.shtetlinks.jewishgen.org/Lid ... nwer12.htm
http://www.shtetlinks.jewishgen.org/Lid ... nwer23.htm
http://www.shtetlinks.jewishgen.org/Lid ... nwer25.htm
http://www.shtetlinks.jewishgen.org/Lid ... linski.htm
http://www.jewishgen.org/Yizkor/lida/lida.html
http://www.shtetlinks.jewishgen.org/lid ... -encyc.htm
DZ
See also: http://forum.axishistory.com/viewtopic. ... 547#737547
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Reichsbahn-Direktor Hannover

Post by Dieter Zinke » 28 Jul 2005 20:44

Reichsbahndirektor Dr. iur. Walter Bürger (RK KVK mS 07.12.1944)
* 24.09.1877 in Lippstadt
+ 17.09.1967

1909 Regierungsassessor
1913 Leutnant d. R.
1913 Regierungsrat
1920 Oberregierungsrat
1933 SA-Sturmführer
09.11.1943 SA-Oberführer (info by Andreas Schulz)

EK II und I, Ritterkreuz des Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern, Fürstlich Lippisches Kriegsverdienstkreuz, Silbernes Verwundetenabzeichen


Abitur in Mülheim / Ruhr
Jura-Studium an den Universitäten Berlin, Leipzig, München und Bonn
Einjährig-Freiwilliger beim Infanterie-Regiment Nr. 15
Bataillons-Kdr. im Reserve-Regiment 231
1908 Assessor bei der Preußischen Staatsbahn
1910 - 1912 Vorstand des Verkehrsamtes Eisenach
1919 Mitglied des “Frontbann“
1928 Direktor und Leiter der Verwaltungsabteilung in der Reichsbahn-Direktion Münster / Westfalen
1929 - may 1945 Präsident der Reichsbahn-Direktion Hannover
im Kampfbund für deutsche Kultur
NSDAP-Mitglied vor (bfeore) 1933
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Dieter Zinke
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Pionierführer

Post by Dieter Zinke » 03 Aug 2005 10:11

Generalleutnant Gustav Boehringer (RK KVK mS 10.09.1944)
Deutsches Kreuz in Silber: 30.09.1942
* 07.07.1892 Straßburg im Elsaß (Strasbourg en Alsace / France)
+ 20.02.1945 Konstanz (Constance Lake)

Ritterkreuz des Kgl. Württembg. Militär-Verdienstordens,
EK II and EK I, Spangen zum EK II and EK I,
Verwundetenabzeichen (1918) in Schwarz, Ehrenkreuz für Frontkämpfer, Wehrmacht-Dienstauszeichnung I. Klasse
Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 mit Spange “Prager Burg”
Medaille “Winterschlacht im Osten 1941/1942”, Krimschild
Kriegsverdienstkreuz II. und I. Klasse mit Schwertern
Kgl. Bulgar.: Ritterkreuz des Militär-Verdienstorden mit der Krone, Kriegs-Erinnerungs-Medaille mit Schwertern, Tapferkeitsorden III. Klasse, I. Stufe
Kgl. Rumän.: Kommandeurkreuz des. Ordens des Stern mit Schwertern, Grossoffizierkreuz des Ordens der Krone mit Schwertern

06.10.1936 Abteilungschef Pioniere und Festungen / Reichskriegsministerium (RKM)
04.02.1938 Abteilungschef Pioniere und Festungen im OKH
12.11.1940 Kommandeur Pionier-Regimentsstab z.b.V. 700
28.07.1941 Pionierführer der 11. Armee
20.08.1942 General der Pioniere der Heeresgruppe A
22.05.1943 General der Pioniere der Heeresgruppe Süd
30.03.1944 General der Pioniere der Heeresgruppe Nordukraine
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