Malsi Umwertungsgerät

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AvB
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Malsi Umwertungsgerät

Post by AvB » 18 Feb 2010 22:13

In the Führerhauptquartier 2 in Margival all the heavy Flakbatteries used the Malsi system. It should be a system which, when optical and radar information of the own Flakbatterie failed, could get target info from neighboring Flakbatterien and convert it so it could be used for the own Batterie. I have a very hard time understanding how it worked and what equipment was used.
The Malsi boxes in the FHQ2 seem to be regular Funkinnenanschlussdose II.
So can anyone explain how the Malsi system practically worked, and maybe some pictures of Malsi equipment.

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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by SES » 19 Feb 2010 10:50

Hi,
Could you possibly post the text/source you have on the equipment.
bregds
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stril
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by stril » 19 Feb 2010 11:31

Hello
One the HKB in my area had Malsi installed, and several others it was prepared but not finished by the end of the war.
Those battteries had 8,8 cm flak(r). It seems like the intention was to make them better for dual purpose. The Malsi could provide data from a outside source of some distance from the batterie. Not just when own equipment fails.
Some notes:
Die Bedienung des Flakumwertegerätes Malsi 43 mit Kommandozusatz bestcht aus eines Geräteführer und neun Umwertern(U1-U9)
"Das Flug-Malsi 43 besteht aus der Eingansgtrommel, Meßtischplatte, der Laufschiene mit Zielwegschreiber und der Ausgangstrommel mit zubehör"
regards
stril

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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by SES » 19 Feb 2010 11:46

We live and we learn - thanks a lot.
bregds
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by AvB » 20 Feb 2010 14:25

Here's some info I've collected on the internet. I'd really like to see how the equipment looked like.
The Germans had developed a very useful piece of firecontrol equipment called the "Malsi". This device, in general, served the same purpose as the grid plotting systems used in our (US) gun-battery command posts in the European Theater. The functions of "Malsi" were:
a. To receive present position data from its radar and convert same to plots for the operations room.
b. To relocate present position data for use of an adjacent searchlight.
c. In event of failure of local radar, to accept data from a distant radar and relocate same for feeding into its own Kommandogerät.
d. In event of failure of its own Kommandogerät, to accept data from local radar and furnish firing data for the guns.
e. To quickly determine firing data for barrages when called for by the barrage officer in the operations room.

The use of "Malsi" therefore provided good insurance against the loss of the fire power of normal methods of fire control. For example, with a Grossbatterie connected to two adjacent sites, it was possible for any one of the six available radars to supply firing data for all three Grossbatterien.
(Source: article Flak Defenses Of Strategic Targets in Southern Germany, by Colonel Norman E. Hartman, CAC. In: Antiaircraft Journal, November-December 1949.
http://handle.dtic.mil/100.2/ADA509810 (pdf)
Flak Unwertegerät „Malsi“ 41-43 Herr Malsi entwickelte das Gerät.

Aufzeichnung des Flugkurses und Überblickdarstellung. Mittel zur Entscheidungsfindung für den Schiessenden .Über Funkverbindung / Telefon wurden von Radar/ FUMG aufgefasste Ziele an die Batterien weitergemeldet ( Lw Helferinnen ) Umwerte- Berechnungen / Parallaxe – Berechnungen war für die einzelnen Stellungen möglich ( bis max. 8 Km) Die Kursaufzeichnung wurde als Beweismittel bei der Reklamation von Abschüssen der Batterie genutzt. Für die Steuerung von Sperrfeuer war das Gerät geeignet. ( Ziele fliegen über den Wolken und sind optisch nicht sichtbar ) einem Hilfsgerät, zu den Mess - Geräten, als sog. "Umwertung die Wirkungsweise der auf senkrechten Achsen lagernden Zylindertrommeln mit ihren sphärischen Skalierungen und den senkrecht davor aufgehängten Schnüren, wie auch der Handhabung der "X"- und "Y"-Sperrfeuer-Lineale begriffen und anzuwenden in der Lage waren. Sinn des Malsi - Gerätes war, bei Ausfall der batterieeigenen Messgeräte Werte von Nachbar-Batte-
rien, deren Mess-Staffel noch einsatzbereit waren, zu übernehmen und auf unsere Koordinaten zu transponieren, was nur mit Hilfe der etwas vorsintflutlich wirkenden Gerätschaften zu ermöglichen war. Dies war die "Umwertung". Als eines Tages tatsächlich "FuMG" (Funkmessgerät, heute Radar) und "B1" (Kommandogerät, welches zur visuellen Erfassung der abzuwehrenden Flugzeuge diente) komplett ausfielen, waren wir auf das sonst so geschmähte Malsi-Gerät angewiesen. Alles funktionierte wie ein Uhrwerk und bewährte sich.
(source: http://peters-ada.de/systeme.htm)
Eines Mittags, als ich gerade wieder am Malsi-Gerät saß, kam hoher Besuch: der Abteilungskommandeur in Begleitung weiterer Offiziere. Die Herren wurden von unseren Offizieren (Batteriechef und Stellvertreter) ans Malsi-Gerät geführt. Sie standen rings herum und beobachteten meine Tätigkeit zunächst schweigend. Dann aber entspann sich ein lebhafter Disput unter den Herren, bei dem es wohl um die tatsächliche Braucbarkeit des neuartigen Gerätes ging, offensichtlich hatten auch sie ihre Zweifel daran. Leider konnte ich diesen Disput aber nicht weiter verfolgen, ich musste ja schließlich in meinen Kopfhörer lauschen und sorgfältig die Einstellungen vornehmen. - Einige Zeit später war das Malsi-Gerät verschwunden, und niemand sprach mehr davon.
(source: Mein Weg durch braune Zeit. Raimund Ringel)
http://books.google.com/books?id=NSyyX- ... 4t&f=false
[..] Wir erklärten ihm, wie wir vom Transport abgekommen waren, und als er wissen wollte, an welchen Geschützen und Geräten wir ausgebildet seien, sagten wir: "Am Flug-Malsi-Gerät, an sonsts nichts." Es handelte sich dabei um ein primitives hölzernes Gerät, mit dem man die feindlichen Flugbewegungen auf eine Karte übertrug.
(Source: Die Niederlage als Generationserfahrung. Jugendliche nach dem Zusammenbruch der NS-Herrschaft, Rolf Schörken.)
Einzel- oder Doppelbatterien verwendeten das 4m lange Kommandogerät 40 zum optischen auffassen oder das Funkmessgerät 39 T (D) = FuMG 62 zum auffassen mit Radar. Ein "Malsi" Umwertungsgerät 43 ermöglichte das Umrechnen von Zielwerten von Referenzbatterien.
Trotz Radar konnte in der Praxis oft nur mit den optischen Geräten gemessen werden, da das abwerfen von Aluminiumfolien, verstreutes anfliegen und Berge oftmals zu einer nicht mehr auswertbaren Anzahl an Zacken auf den Röhrengeräten führte.
(source: http://www.airpower.at/news03/0813_luft ... twaffe.htm)
A Malsi device is also situated in a bunker close by B-I, which enables nearby radar to supply the battery with data if their own is damaged. Once the Kdo. Ger. 40 receives the necessary information about the target aircraft, Karl and a second crewman use the computer to calculate the necessary elevation and fuse settings for the guns, information that is then transmitted to the firing positions.
(Source: The Hitler Youth 1933-45, Osprey)
http://books.google.com/books?id=EP54o1 ... fe&f=false
Die "Würzburg"-Geräte hatten eine Reichweite von 40 km bei einer Meßgenauigkeit von ± 80 - 120 m. Die Genauigkeit der Winkelmessung betrug ± 1,5 - 2 Grad waagerecht und senkrecht. Dies waren an sich recht gute Parameter, jedoch reichten sie für die genaue Feuerleitung der Batterien nicht aus. Um die Zusammenarbeit mit dem Zentralgerät der Batterie zu ermöglichen wurde ein Umrechnungsgerät "Malsi" verwendet. Bei solch einem Gerätesatz konnten die Batterien ein wirksames Sperrfeuer anhand der Funkmeßanzeigen führen. Seit 1940 verbesserte man nach weiterer Verbesserung der Station FuMG 39 T/C die Parameter. Die Genauigkeit der Winkelmessungen senkrecht und waagerecht erhöhte man auf Bruchteile eines Grades. Die Ausführung D EAG 62 "Emil" erreichte schon eine Entfernungsmessgenauigkeit zwischen ± 25 und 40 m.
(source: http://www.mil-mod.de/html/body_funkmessgerate.html)
Flakumwertegerät Malsi 41, 42, and 43 (Flak Converter Malsi). This is a plotting instrument used to convert antiaircraft fire control data received from a distant source into basic data suitable for use by individual batteries. It is reported that the latest type can deal with displacements up to 5 miles, and is more accurate than the two earlier models.
(Source: Handbook on German Military Forces, 15 March 1945)
http://ibiblio.org/hyperwar/Germany/HB/HB-7.html

Geschossen wurde von den Batterien entweder optisch mit Kommandohilfsgerät oder Funkmessgerät 40 und „Malsi-Hilfsgerät“. Durch ständige Aufzeichnung der aktuellen Anflugkurse gewannen alle Batteriechefs den notwendigen Überblick über die Luftlage und damit die Grundlage für den Ansatz ihrer Batterien. Wenn das Kommandohilfsgerät einer Batterie ausfiel, konnten mit Hilfe des Malsi-Gerätes die Schießwerte einer anderen Batterie umgewertet werden. Die Richtkanoniere mussten nun alle ankommenden Werte am Geschütz einstellen. Änderten die Bomber den Kurs, befanden sich die Feindmaschinen im Wechselpunkt, musste blitzschnell um 180 Grad gedreht werden, um überhaupt etwas zu treffen. Alle ankommenden Schießwerte konnten sich ständig ändern. Entsprechend wurde ständig, zu Tag- und Nachtzeiten, immer und immer wieder geübt.
Mit Vorrang wurden Luftwaffenhelfer in den Funktionen ausgebildet, für die intelligente und verlässliche Soldaten benötigt wurden: E2, E3, B4 und B5 am Kommandogerät 41, Bedienungen für das Malsi-Gerät, Ersatz-Funkmessgerät-Bedienungen, E-Messleute, stellv. Geschützführer K1, K2, K3, und K6 an der schweren, mittleren und leichten Flak, K10 an der 8,8-cm-Flak sowie Funker und Fernsprecher. In den zugeordneten Scheinwerfer-Abteilungen und an den Horchgeräten versahen oft Frauen ihren Dienst als Flakhelferinnen in den Dessauer Feuerstellungen.
(Source: Die Flakartillerie in Dessau)
http://www.militaermuseum-anhalt.de/ind ... &Itemid=67

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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by AvB » 20 Feb 2010 14:36

More stuff on Malsi from the book Flak: German Anti-Aircraft Defenses, 1914-1945 by Edward B. Westermann, published by University Press of Kansas:

Page 98:
The Luftwaffe, however, faced a shortage of gun-laying radar throughout 1942. In turn, German industry began developing and producing an auxiliary firing system, designated as the "Malsi converter." These devices essentially could use the information obtained from a gun-laying radar set located at one site and then convert these data for use by a gun battery at a separate location.
The Malsi converters were far less resource intensive than complete radar sets and greatly enhanced the usefulness of the existing gun-laying radar.
Page 127:
In the area of fire control equipment, results were mixed. On the one hand, production estimates for fire directors reached 180 units per month, and projections for the 1943 model Malsi auxiliary fire computers climbed to 250 units per month. On the other hand, the Luftwaffe still lacked sufficient numbers of 4-meter optical range finders for the growing number of gun batteries.
Furthermore, the conversion of all heavy searchlight batteries to radar control during the course of 1943 placed an added demand on limited fire control equipment.
Page 167:
In 1944, the Luftwaffe introduced an experimental "central conversion device 44" (Zug 44). The Zug 44 was similar to the existing Malsi converter that allowed the fire control data from one gun-laying radar to be used by other batteries for computing targeting solutions. The Zug 44, however, offered a major improvement over the Malsi converter because it could provide instantaneous firing data for up to thirty-two batteries. In addition, the device dramatically reduced the requirement for gun-laying radar because one or two radar sets could provide firing solutions for a large number of flak batteries equipped with the converter. Likewise, if one radar experienced problems due to jamming, then the Zug 44 could receive data from another operational radar not experiencing interference and transmit this information to the batteries affected by the jamming efforts. The latter capability led American planners to instruct aircrews that "it therefore becomes imperative to jam the total radars in the target area to render radar information useless." Based on these advantages, the Zug 44 offered a perfect complement to the increased number of flak guns, if the device could be brought into production for operational use with the flak arm.

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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by SES » 20 Feb 2010 14:38

Hi Arthur,
Very interesting, thanks for sharing.
bregds
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by AvB » 24 Jun 2011 14:27

I'm still looking for more info and pictures on the Malsi system! :D
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by pierrot » 24 Jun 2011 21:32

I made a post some years ago about the Malsi system that was in use inside a Flakscheinwerfer abteilung around Ostend.
http://forum.axishistory.com/viewtopic. ... 0&t=138057

Gr.

Pierrot

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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by TSC » 24 Jun 2011 21:57

Hallo

My guess is that the Malsigerät is field equipment, for the equipment which is in the picture is 2. Kabelanschlusstelle with 6-10 pair of connection clamps

See attached

Regards
Tommy Cassøe
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by jopaerya » 25 Jun 2011 13:20

Hello Arthur

Did you see this in the book Wolfsschlucht 2 about the Malsi ??

Regards Jos
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by AvB » 25 Jun 2011 13:26

Thanks, I have to see the system in a diagram or something. Can't imagine how it worked exactly..

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Xavier
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by Xavier » 25 Jun 2011 15:55

very interesting thread..thanks for posting..!
Xavier
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stril
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by stril » 26 Jun 2011 09:55

Some notes from a earlier posting. This from german documents.
Die Bedienung des Flakumwertegerätes Malsi 43 mit Kommandozusatz bestcht aus eines Geräteführer und neun Umwertern(U1-U9)
"Das Flug-Malsi 43 besteht aus der Eingansgtrommel, Meßtischplatte, der Laufschiene mit Zielwegschreiber und der Ausgangstrommel mit zubehör"
When doing a search a photo in a forum pops up. Can anyone tell what this is ?
Does it fits with the desription above ?
regards
stril
http://www.res.fi/foorumi/index.php?topic=710.1820

jopaerya
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Re: Malsi Umwertungsgerät

Post by jopaerya » 26 Jun 2011 10:43

Hello

On the first photo from this document you can see the "Malsi-Tische" on the
right of the picture looks just the same as the one from Stril .

http://www.historyfacts.ch/de/04_Publik ... tterie.pdf

Regards Jos

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