Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Discussions on the personalities of the Wehrmacht and of the organizations not covered in the other sections. Hosted by Dieter Zinke, askropp and Frech.
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Stauffenberg II
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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Stauffenberg II » 17 Sep 2017 19:27

Thanks Askropp!!

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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Frech » 12 Oct 2017 17:16

Stauffenberg II wrote:Hi Frech, this does not tie in. Any typos re the dates?
Mauritz von Wiktorin
01.01.1934 Bestellung zum Vorstand der Abt. 1/BMfLV
01.04.1934 – 01.03.1936 Vorstand der Operationsabteilung im BMLV
31.03.1935 wegen „allgemein bekannter gesamtdeutscher Gesinnung“ verabschiedet
@Askropp: I have checked it now. It was a typo. Wiktorin was dismissed with 31.03.1935 [Verordnungsblatt des BMfLV 2/1935].

Regards

Christian

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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Requin Marteau » 17 Nov 2017 08:46

Robert Martinek : add Spanienkreuz ohne Schwerter (Bronze, Silber or Gold ?)
viewtopic.php?f=5&t=14230&start=8475

graveland
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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by graveland » 17 Nov 2017 09:08

Requin Marteau wrote:Robert Martinek : add Spanienkreuz ohne Schwerter (Bronze, Silber or Gold ?)
viewtopic.php?f=5&t=14230&start=8475
Bronze.

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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Requin Marteau » 17 Nov 2017 13:31

Thanks. What assignments to obtain the cross ?

Thierry

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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Frech » 17 Nov 2017 22:20

undone
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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Frech » 18 Nov 2017 18:02

Maybe I can solve the enigma:

6.3. - 25.3.1939 kommandiert zum OKW Sonderstab W [source: Bundesarchiv Zentralnachweisstelle Az: Z 8 Ö/70]

OKW Sonderstab W (= Wilberg: Spanischer Bürgerkrieg)

Christian

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Martinek Robert, General der Artillerie

Post by Frech » 18 Nov 2017 18:57

improved bio:

Martinek Robert (Gratzen/Böhmen, 02.02.1889 – 28.06.1944, KIA bei Beresinow), GdA:

Vater: Franz Martinek, Betriebsleiter im Braugewerbe
Mutter: Mathilde, geb. Schütz

06.03.1922 Heirat mit Berta Reisenberger
07.07.1925 Geburt des Sohnes Robert (+26.4.1932)
30.05.1935 Geburt der Tochter Eva-Maria

1895 – 1899 4 Klassen Volksschule
1899 – 1903 4 Klassen Gymnasium
1903 – 1907 Artilleriekadettenschule Wien

01.09.1907 Kadettoffizierstellvertreter (ab 13.11.1908 unbenannt in Fähnrich)
01.05.1910 Leutnant [7]
01.08.1914 Oberleutnant [25]
17.04.1917 Hauptmann [1] außer der Rangtour
08.07.1921 Major (Titel) mit Wirkung v. 1.1.1921
01.03.1923 Stabshauptmann (Titel)
16.04.1925 Major (Titel)
19.01.1928 Major DKl. V Verw.Grp. 3
04.11.1930 Oberstleutnant Verw.Grp. 3
15.12.1934 Oberst mit dt. RDA 01.10.1937 [26]
01.06.1941 Generalmajor [8a]
01.12.1942 Generalleutnant [17]
01.01.1943 General der Artillerie [4]

18.08.1907 als Kadettoffizersstellvertreter aus Art.Kad.Sch. Wien zur 2./KAR 8
01.10.1907 transferiert zur 1./KAR 8
01.05.1908 transferiert zur 4./FHR 8
20.09.1911 transferiert zur 1./FHR 8
03.03.1914 kommandiert als 2. Reitlehrer zur Equitation der k.u.k. 8. Feldart.Brig. (Änderung der Truppenkörpernummer von „8“ auf „9“ am 1.12.1915 und zuletzt am 1.2.1918 auf FAR 109)
01.08.1914 – 20.08.1914 Felddienstleistung bei der 1./KAR 8 in Serbien
21.08.1914 – 11.11.1918 Felddienstleistung als Batteriekommandant der 4./AR 24 in Serbien, Rußland und Italien
04.02.1919 – 31.09.1919 eingeteilt beim Depotwachdienst in Kaiserebersdorf
00.10.1919 – 03.02.1920 eingeteilt beim Grenzschutz in der Steiermark
04.02.1920 – 10.09.1920 eingeteilt bei der Depotwache Klosterneuburg
01.09.1920 abgegeben die Dienstverpflichtung bis zum 40. Lebensjahre
10.09.1920 Übernahme ins Bundesheer und prov. eingeteilt als Offizier für Körperausbildung bei der I./SAR
08.09.1921 – 25.02.1922 teilgenommen an der Besetzung des Burgenlandes
01.03.1922 eingeteilt bei der 1. Batterie
23.07.1923 – 24.09.1923 kommandiert zum Kurs für Batteriekommandanten in Kaisersteinbruch
01.01.1929 Versetzung an die Artillerie-Fachschule
01.09.1932 Ernennung zum Kommandanten der Artillerie-Fachschule
01.10.1934 Ernennung zum Kommandanten der Artillerie-Schießschule
01.10.1937 Ernennung zum Artillerieinspektor
12.03.1938 Übernahme ins dt. Heer (mit RDA 01.10.1937)
05.05.1938 Versetzung zur Artillerieschule (des ehem. österr. Bundesheeres?)
10.06.1938 kommandiert zur Inspektion der Artillerie
01.08.1938 kommandiert zur Artillerieschule, Dienst regelt kom. Gen. V. A.K. (Zentralnachweisstelle, Datum bei D. Zinke 1.7.1938)
01.08.1938 ernannt zum Arko 35 (Karlsruhe)
10.11.1938 ernannt zum Arko 18 (Liegnitz)
06.03.1939 – 25.03.1939 kommandiert zum OKW Sonderstab W(ilberg) im span. Bürgerkrieg
01.09.1939 – 10.11.1941 Arko 7 (beim VII. A.K.)
11.11.1941 – 31.12.1941 Führer 267. I.D. (des VII. A.K.)
01.01.1942 Ernennung zum Kommandeur der 7. Geb.D.
07.06.1942 – 21.07.1942 Harko z.b.V. bei der 11. Armee (Beschießung von Sewastopol!)
22.07.1942 – 10.09.1942 Kommandeur 7. Geb.D.
10.09.1942 kommandiert zum Stab AOK 11
01.12.1942 Betrauung m.d.F. des XXXIX. Pz.K. unter Aufhebung seines Kommandos zum AOK 11
01.01.1943 Ernennung zum Kommandierenden General XXXIX. Pz.K.
28.06.1944 durch sowj. Luftangriff (Bombensplitter in die Stirn) gefallen

Dienstbeurteilungen im dt. Heer :
12.2.41, Fahrmbacher: Überragender praktischer Artillerist, ausgesprochenes Lehrtalent, verdient Beachtung. F.s.g.a., Div.Kdr.
21.8.41, Fahrmbacher: Sehr frisch und leistungsfähig, klar und bestimmt, vor dem Feinde vorzüglich bewährt. Taktisch geschult. Hat bei Vertretung eines Div.Kdrs. sich im Einsatz sehr bewährt. Verdient besondere Beachtung. F.s.g.a. Uneingeschränkt zum Div.Kdr. geeignet.
2.1.42, Fahrmbacher: Frisch und leistungsfähig. Vor dem Feinde vorzüglich bewährt. Überragender praktischer Artillerist. Lehrtalent. Als Führer der 267. Inf.D. im Einsatz vervorragend bewährt. Fs.g.a. Kdr.Art.Sch., später Art.Insp.
1.4.42, Dietl: Wertvolle Persönlichkeit. Typ des guten erfahrenen österr. Gebirgsjägeroffiziers, körperlich und geistig sehr beweglich. Frisch, tatkräftig. Als Führer der 267. Inf.D. hervorragend bewährt. Ausgezeichneter Artillerieoffizier mit grosser praktischer Erfahrung und ausgesprochenem Lehrtalent. Überragt weit den Durchschnitt der Offiziere des ehem. Bundesheeres. F.s.g.a. Nach bisherigem Eindruck später Art.Insp.
Aus Herbstanfrage vom OB AOK 20 Eignung zum Kom.Gen. eines Frontkorps zugesprochen.
5.3.43, Model: Führte als Kom.Gen. bei den Absetzkämpfen im Winter 42 sein Korps fest und umsichtig. Ausgezeichneter Artillerist mit großer praktischer Erfahrung. Durchschnitt.
23.3.43, v.Kluge: Einverstanden!
30.11.43, Heinrici: Da taktisch weniger beanlagt und durchgebildet, artilleristisch jedoch ein großer Könner: Insp.d.Artl.
3.12.43, Busch: Eignet sich aufgrund seiner hervorragenden Leistungen und Erfahrung auf artill. Gebiet am besten zur Verwendung in entsprechenden Stellen seiner Waffe.
8.12.43, Bem.Gen.Burgdorf: Unverständlich. M. ist ein guter Kom.Gen. Kann also nur aufrücken! Das ist aber doch in der „Waffe“ gar nicht möglich!
1.3.44, Heinrici, OB.4.Armee: Gut begabt, mit gefühlsmäßig sicherem Empfinden für die Lage, st er zielbewußt, energisch und tatkräftig. Er besitzt ein gutes mil. Können, das allerdings auf taktischen Gebiet höher liegt als auf operativem. Seine Stärke liegt in dem großen persönl. Einfluß, den er, stets im Brennpunkt des Kampfes sich aufhaltend, auf die nachgeordnete Führung und Truppe ausübt. Absolut krisenfest. Vorzügliche artill. Kenntnisse. Als Truppenführer und Kom.Gen. sehr gut bewährt. Optimismus, Härte, besonders körperliche Leistungsfähigkeit. Über Durchschnitt. Armeeführer. Belassung.
26.3.44, Busch,OB.H.Gr.Mitte: Kom.Gen. über Durchschnitt. Nach Beanlagung, Frische und Temperament zweifellos noch entwicklungsfähig. Wird in die uneingeschränkte Eignung zum Armeeführer unter Erweiterung seiner operativen Schulung noch mehr hineinwachsen. Belassung in jetziger Stellung.

Österreichische Auszeichnungen:
02.12.1908 Militär-Jubiläumskreuz 1848 – 1908
19.12.1914 Bronzene Militärverdienstmedaille am Bande des Militärverdienstkreuzes mit Schwertern
03.08.1915 Militärverdienstkreuz III. Kl. mit Kriegsdekoration und Schwertern
17.03.1916 Silberne Militärverdienstmedaille am Bande des Militärverdienstkreuzes mit Schwertern
26.05.1917 Silberne Militärverdienstmedaille am Bande des Militärverdienstkreuzes mit Schwertern (zum 2. Mal)
05.11.1917 Orden der Eisernen Krone III. Klasse mit Kriegsdekoration und Schwertern
22.09.1918 Silberne Militärverdienstmedaille am Bande des Militärverdienstkreuzes mit Schwertern (zum 3. Mal)
17.03.1930 Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich
Militärdienstzeichen für Offiziere 2. Klasse
Österr. Kriegserinnerungsmedaille mit Schwertern

Deutsche und ausländische Auszeichnungen:
Wehrmacht-Dienstauszeichnungen (wahrscheinlich, aber nicht nachgewiesen)
Ehrenkreuz für Frontkämpfer
Spanienkreuz ohne Schwerter
25.09.1939 Eisernes Kreuz 2. Kl.
25.05.1940 Eisernes Kreuz 1. Kl.
26.12.1941 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
10.02.1944 Eichenlaub (Nr. 388) zum Ritterkreuz
21.03.1943 Deutsches Kreuz in Gold
24.10.1943, 03.04.1944 u. 03.07.1944 Nennung im Wehrmachtbericht
Medaille „Winterschlacht im Osten 1941/42“
Krimschild
22.09.1941 Anerkennungsurkunde des Oberbefehlshabers des Heeres (336)
Großkreuz des kgl. rum. Orden der Krone mit Schwertern am Tapferkeitsband der milit. Tugend

Zu seinen bedeutendsten Erfindungen gehört das “Kapselschießen“ für Geschütze, womit teure Granatmunition gespart wurde; über Osterreich hinaus bekannt wurde die “Zielspinne“, das “Artillerie-Gleichrichter-System Martinek“.

Am 28.06.1963 erhält die Artillerie-Kaserne des österreichischen Bundesheeres in Baden bei Wien den Namen des Generals der Artillerie Robert Martinek.

Sources:
ÖSTA/KA/AdR: Hauptgrundbuchblatt, Personalnachweis OKH/HPA und Laufbahnnachweis der Zentralnachweisstelle des Bundesarchivs im Personalakt, frdl. Mitteilung Dr. Dieter Zinke (ABR - contribution in this thread)
PVBl. 88/1917 v. 7.5.1917, A.h.E. v. 17.4.1917, Abt. 1, Nr. 18.061 v. 2.5.1917
VBl. 34/1921
VBl. 9/1923
VBl. 1/1928
VBl. 15/1930 v. 1.12.1930, Erl. 53.661-Präs. v. 4.11.1930
VBl. 28/1934
VBl. 21/1928
NARA T-78 890 Rolle 8, OKH HPA Karteikarte der Generalskartei
PVBl.103/1914 v. 24.12.1914, A.h.E. v. 19.12.1914, Präs. 17.986
PVBl. 117/1915 v. 9.8.1915, A.h.E. v. 3.8.1915, Präs. 15.991 v. 4.8.1915
PVBl. 58/1916 v. 24.3.1916, A.h.E. v. 17.3.1916, Präs. 6.688 v. 18.3.1916
PVBl. 107/1917 vom 04.06.1917, A.h.E. vom 26.05.1917 – Präs. 14.066 v. 27.05.1917
PVBl. 107/1917 vom 04.06.1917, A.h.E. vom 26.05.1917 – Präs. 14.066 v. 27.05.1917
PVBl. 215/1917 vom 14.11.1917, A.h.E. vom 05.11.1917 – Präs. 31.802 v. 08.11.1917
PVBl. 171/1918 vom 28.09.1918, A.h.E. vom 22.09.1918 – Präs. 34.678 v. 23.09.1918
Entschließung d. Bundespräsidenten v. 17.3.1930, Erl. 13.085-Präs. v. 17.3.1930, VBl. 3/1930 v. 17.3.1930
VBl. 24/1934, BMfLV Zl. 27.644-Präs.
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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by graveland » 18 Nov 2017 19:24

Thank you, Christian.

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Also: Krimschild

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Generalmajor z.V. Anton Unger (1879-1945)

Post by askropp » 06 Dec 2017 23:28

I don't know if a photo of Unger has been posted before:
test.jpg
I was under the impression that he died on active duty as Kommandant Oflag XVII A, but his card says he went into the FR in September 1943. Does anybody know where he died?
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Er ist wieder da. Aber auch dieses Mal wird er nicht siegen!

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Re: Generalmajor z.V. Anton Unger (1879-1945)

Post by Frech » 07 Dec 2017 04:45

askropp wrote:I don't know if a photo of Unger has been posted before:
test.jpg
I was under the impression that he died on active duty as Kommandant Oflag XVII A, but his card says he went into the FR in September 1943. Does anybody know where he died?
Unger died on 14.01.1945 in Vienna.

Regards

Christian

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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Frech » 07 Dec 2017 04:57

Unger Anton (Znaim, 17.4.1879 – 14.01.1945, Wien), GM z.V.:

01.09.1900 Kadettoffiziersstellvertreter
01.11.1901 Leutnant
01.05.1908 Oberleutnant
01.08.1914 Hauptmann
18.08.1920 Major
08.07.1921 Oberstleutnant (Titel) m.W.v. 1.1.1921
29.07.1926 Oberstleutnant
17.04.1931 Oberst
31.07.1932 Generalmajor
15.03.1938 Oberst z.V. (Datum fraglich)
01.06.1941 Generalmajor z.V. [-]

18.08.1900 als KadOffzStv aus IKSch Preßburg zu IR 31 [lt. Offzizierskartei zu IR 41]
01.11.1909 zum I.R. 41
16.11.1916 Baons-Kommandant im I.R. 41
21.10.1917 als Baons-Kommandant zum I.R. 64
29.12.1917 MG-Referent bei 36. I.D.
19.01.1918 MG-Referent bei Gruppe Fmlt. Kozak
19.04.1918 als MG-Offizier beim MG-Kursus in Fizume bei Fiume
07.11.1918 zum Ersatztruppenteil I.R. 4
Ende November 1918 als Kompaniekommandant bei der Volkswehr in Sollenau
Ende 1918 zum Ersatz-Baon I
Anfang 1919 Proviant-Offizier beim Reservelazarett Wieselburg
01.03.1919 bei Abrüstungsstelle Wieselburg
18.08.1920 versetzt zum IR 3
01.05.1921 beim Infanterieregiment 3 eingeteilt
01.11.1921 ernannt zum Kommandanten II./IR 3
08.09.1928 – 05.11.1928 dem II. Baon./Infanterieregiment 6 dienstzugeteilt
01.05.1930 Bestellung zum zugeteilten Offizier beim IR 3
01.03.1931 – 31.01.1932 Bestellung zum Kommandanten FJB 1 (ab 1935 IR 13)
01.02.1932 – 31.07.1932 Bestellung zum Kommandanten IR 5
31.07.1932 Versetzung in den Ruhestand
27.08.1939 als Oberst z.V. mobilgemacht und Kommandant Dulag XVII (im Oktober 1939 in Stalag XVII V umbenannt)
10.10.1939 Ernennung zum Kommandanten des Oflag XVII A
00.09.1943 Führerreserve OKH/XVII
05.09.1944 Reservelazarett Edlach bei Reichenau in NÖ
14.01.1945 verstorben

Dienstbeurteilungen im dt. Heer:
20.2.41, Pichler: Gerader vornehmer Charakter. Temperamentvoll, sehr genau und gewissenhaft. Sehr fürsorglich, hat sich bei Aufstellung und Führung eines Oflag und Stalag große Verdienste erworben. Initiativ und unermüdlich tätig. Sehr guter Kamerad. Hat sich auch im Weltkriege hervorragend bewährt. F.hervorragend a. Ein äußerst tüchtiger, energischer Kommandeur des Oflag XVII A. Zum Kdr. v. Oflag od Stalag in einem Wehrkreis und zur Beförderung voll geeignet.
4.3.41, Streccius: Einverstanden!
1.4.42, Schäfer: Robust, körperlich sehr widerstandsfähig, straffes Auftreten. Lebhaftes, offenes, heiteres Wesen, klares einfaches Denken, entschlossenes Handeln. Gutes Organisationstalent, sehr fleißig und fürsorglich.
22.4.42, Streccius: Nicht einverstanden! Das Urteil ist zu günstig. Füllt die jetzige Stellung noch aus. Ungeeignet zur nächsthöheren Verwendung.
28.4.42, Fromm: Mir nicht bekanntgeworden.
1.3.43, Schäfer: Kraftvolle, straffe Persönlichkeit. Seine natsoz. und soldatische Haltung sind vorbidlich. Bewährung vor dem Feinde derzeit nicht gegeben. Führ seit Kriegsbegin sein Kriegsgefangenenlager mustergültig. Geistig besonders frisch, robuste Gesundheit. Für seinen Dienst hervorragend geeignet. Klares Wollen, feste Tatkraft. Über Durchschnitt. Eignung: Kdr. der Kriegsgefangenen in einem Wehrkreis.
20.3.43, Streccius: Stimme der günstigen Beurteilung zu.
27.4.43, Fromm: Nichts hinzuzufügen.

Österreichische Auszeichnungen:
02.12.1908 Militär-Jubiläumskreuz 1848 – 1908
Mobilisierungskreuz-Erinnerungskreuz 1912/13
20.02.1916 Bronzene Militärverdienstmedaille am Bande des Militärverdienstkreuzes mit Schwertern
18.09.1914 Militärverdienstkreuz 3. Kl. mit Kriegsdekoration und Schwertern
Kaiserl. österr. Orden der Eisernen Krone III. Klasse mit Kriegsdekoration und Schwertern
Kaiser-Karl-Truppenkreuz
24.04.1931 Silbernes Ehrenzeichen der Republik

Deutsche Auszeichnungen:
20.11.1940 KVK II. mit Schwertern
30.01.1943 KVK I. mit Schwertern

Sources:
Karteikarte OKH/HPA
Entschließung des Bundespräsidenten v. 8.7.1921, VBl. 34/1921, Erl. Zl. 10.255/100 v. 9.7.1921
VBl. 12/1926 v. 2.8.1926
Anläßlich der Versetzung in den dauernden Ruhestand den Titel verliehen mit Entschließung des Bundespräsidenten vom 17. Oktober 1932; Erlaß 22.294-Präs. vom 21. Oktober 1932, Vbl Nr. 10, 31. Oktober 1932. 98. Personalstandesveränderungen. Seite 72
Schematismus für die k.u.k. Armee 1916;
Freundl. Mitteilung von Dr. Dieter Zinke, Email v. 24.8.2013
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Per ... rAnton.htm, abgerufen am 23.8.2013; Rüling, Stellenbesetzung, Offizierskartei
VBl. 2/1930 v. 28.2.1931, Erl. 5.442-Präs. v. 13.2.1931
VBl. 1/1932 v. 30.1.1932, Erl. 2.727-Präs. v. 27.1.1931
VBl. 7/1932 v. 30.7.1932, Erl. 16.064-Präs. v. 15.7.1932
PVBl. 39/1916 vom 28.02.1916, A.h.E. vom 20.02.1916 – Präs. 4.235 v. 21.02.1916
PVBl. 57/1914 v. 23.9.1914, A.h.E. vom 18.9.1914, Präs. 13.074 v. 18.9.1914
Entschließung d. Bundespräsidenten v. 24.4.1931, Erl. 17.064-Präs. v. 24.4.1931, VBl. 5/1931 v. 25.4.1931

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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by JakeV » 07 Dec 2017 19:37

Minor additions:

Anton Ferdinand Unger

Eltern: k.u.k. Post-Offizial Anton Unger & Sophie, geb. Waclawek

verheiratet [when and where? before 1918] mit Mizzi, geb. ? (* um 1891)

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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Dieter Zinke » 01 Jan 2018 17:33

From https://forum.axishistory.com/viewtopic ... r#p1561012 :
VJK wrote:Hi Christian,

Yet another one closer to the 200:

Generalmajor Wolfgang Waldherr
Born: 21 May 1883 in Laibach
Died: 13 October 1962 in Linz

Leutnant: 1903
Major i.G.: 1 Nov 1917
Oberst: 1 Apr 1924
Generalmajor: 27 Aug 1931

30 Sep 1918 - 1 Sep 1920: Chef des Stabes Edelweissdivision
1 Sep 1920: Retired
1 Mar 1924 - 24 Feb 1926: Reactivated, Stabchef der 4. Brigade
24 Feb 1926 - 1 Feb 1929: Stellv. Kdr. der 4. Brigade
1 Feb 1929 - 1 May 1931: Leiter der Heeresverwaltungsstelle Linz
1 May 1931 - 31 Jul 1933: Kdr. der 4. Brigade
31 Jul 1933: Retired

Sources: http://www.lexikon-deutschegenerale.de/biographien.html
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Per ... ungW-R.htm
Ein General im Zwielicht: die Erinnerungen Edmund Glaises von Horstenau, Band 3, von Edmund Glaise von Horstenau

Best regards,

VJK
His pic with german collar patches as a General [source: https://www.dorotheum.com/blog/de/nachl ... -waldherr/ ] that could spur the discussion: was he German General (z.V.) or not?

HAPPY NEW YEAR to our community :thumbsup:

Dieter Z.
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Glenn2438
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Re: Österreichs Generale im Deutschen Heer 1938-1945

Post by Glenn2438 » 01 Jan 2018 18:49

Hi Dieter,

The “German”pattern collar patches and shoulder boards were worn by the Austrian Bundesheer from 1923 to 1933.

Regards
Glenn

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